Förderung von Jugendbegegnungen, Jugendinitiativen, Projekten partizipativer Demokratie
JUGEND IN AKTION 4.1: Unterstützung von auf europäischer Ebene im Jugendbereich tätigen Einrichtungen;
JUGEND IN AKTION 4.2: Unterstützung des Europäischen Jugendforums;
JUGEND IN AKTION 4.3: Förderung von Training und Vernetzung von Jugendorganisationen und im Jugendbereich Aktiven;
JUGEND IN AKTION 4.4: Projekte für Innovation und Qualität;
JUGEND IN AKTION 4.5: Jugendinformation;
JUGEND IN AKTION 4.6: Unterstützung für Partnerschaften;
JUGEND IN AKTION 4.7: Unterstützung für die Programmstrukturen;
JUGEND IN AKTION 4.8: Unterstützung des Programms
Im Rahmen des Programms INTERREG IVB Mitteleuropa wurde ein Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen gestartet.
Die Kommission hat im Rahmen der Europa-2020 Leitinitiative "Jugend in Bewegung" eine neue Konsultation zum Thema Mobilität für Jugendliche gestartet.
Am 30.05.2011 findet der Kultur-Informationstag 2011 in Brüssel statt. Er wird von der Europäischen Kommission (Generaldirektion Bildung und Kultur) und der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur organisiert.
Am 14.02.2011 tagte in Brüssel der Ministerrat zu den Themen Jugend, Bildung, Kultur und Sport.
Die Kommission hat eine umfangreiche Studie zum Zugang junger Menschen zur Kultur in ihrer Eigenschaft als Akteure und als Konsumenten veröffentlicht.
Die Generaldirektion Bildung und Kultur hat den Aufbau und die Leitung eines Europäischen Expertennetzwerks für Kultur ausgeschrieben.
Am 10. und 11.05.2010 tagte in Brüssel der Ministerrat zu den Themen Jugend, Bildung, Kultur und Sport.
Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Online-Konsultation mit dem Ziel gestartet, das Potenzial der Kultur- und Kreativindustrien in der EU zu erschließen.
Die Generaldirektion Bildung und Kultur hat eine Ausschreibung betreffend Bewertung, bewertungsbezogene Dienstleistungen und Unterstützung im Bereich Folgenabschätzung veröffentlicht.
Das Europäische Parlament hat einen Mehrfachrahmenvertrag über externe Expertenleistungen in Verbindung mit der Kultur- und Bildungspolitik ausgeschrieben.
Die EACEA hat einen Studienauftrag zu der Fragestellung ausgeschrieben, wie das Potenzial für Mobilität bei der Schaffung einer europäischen Identität und zur Förderung der Bürgerbeteiligung maximiert werden kann.
Die Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur hat eine Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen für das Programm Lebenslanges Lernen für das Jahr 2010 veröffentlicht.
Im Rahmen der Aktion 2 des Programms Europa für Bürgerinnen und Bürger, ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen zur Strukturförderung für Think-Tanks und Organisationen der Zivilgesellschaft auf.
Im Rahmen des Programms Jugend in Aktion ruft die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur zur Einreichung von Projektvorschlägen für die Aktion 4.4. - „Projekte zur Förderung der Kreativität und Innovation im Jugendbereich“ auf.
Die EU-Kommission (Generaldirektion Bildung und Kultur) und die Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur organisieren am 11.06.2009 eine Informationsveranstaltung zum europäischen Kulturprogramm in Brüssel (Gebäude Charlemagne, rue de la Loi 170, 1040 Brüssel).
Vom 28.09. bis 30.09.2009 findet die zweite jährliche Kulturprogramm-Konferenz sowie das Europäische Kulturforum in Brüssel statt.
Die Europäische Kommission ruft zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen eines Pilotprojektes für die Kulturindustrie auf.
Im Rahmen des Programms Lebenslanges Lernen ruft die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für das sektorale Unterprogramm „Comenius – Mobilität“ auf.
Im Rahmen des Programms Lebenslanges Lernen ruft die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für das sektorale Unterprogramm „Comenius – Mobilität“ auf.
Die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung ruft zur Einreichung von Vorschlägen für Maßnahmen im Bereich Mobilität in der Erwachsenenbildung auf.
Der Ausschuss der Regionen veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Kommission vom 05.10.-08.10.2009 in Brüssel die siebten Open Days.
Im Rahmen des Programms Erasmus Mundus 2009-2013 ruft die Europäische Kommission unter der Aktion 1 „Gemeinsame Erasmus Mundus-Programme“ zur Einreichung von Projektvorschlägen auf.
Im Rahmen des Programms TEMPUS IV ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Projektvorschlägen für „Gemeinsame Europäische Projekte (JP)“ und „Strukturmaßnahmen (SM)“ auf.
Im Rahmen des Kooperationsprogramms EU-Kanada in den Bereichen Hochschulbildung, Berufsbildung und Jugend ruft die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur zur Einreichung von Projektvorschlägen für transatlantische Austauschpartnerschaften auf.
Im Rahmen des Programms Europa für Bürgerinnen und Bürger ruft die Exekutivagentur Bildung, Audioviduelles und Kultur zur Einreichung von Projektvorschlägen auf.
Im Rahmen des Programms Lebenslanges Lernen ruft die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für das sektorale Unterprogramm Grundtvig „Lernpartnerschaften“ auf.
Im Rahmen der neuen Phase des Programms TEMPUS IV hat die Europäische Kommission 63 Vorschläge für Hochschulkooperationsprojekte und 13 weitere hochwertige Projektvorschläge für eine Förderung ausgewählt.
Im Rahmen des Kulturprogramms 2007-2013 schreibt die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) einen Studienauftrag aus in Bezug auf den Beitrag der Kultur zur lokalen und regionalen Wirtschaftsentwicklung als Teil der Europäischen Regionalpolitik.
Vom 26.02.-01.03.2009 wird in Dresden der „European Congress for a World Culture Forum 2009“ unter dem Motto „Kultur ist mehr – Weltkulturelle Entwicklungen im Spiegel europäischer Städte" stattfinden.
Am 12.12.2008 findet die erste Kulturprogramm-Konferenz unter dem Motto „Kultur in Bewegung“ in Brüssel statt.
Die Europäische Kommission hat eine neue Aktion unter dem Programm für Lebenslanges Lernen gestartet: Comenius Regio Partnerschaften.
Im Rahmen des Programms Lebenslanges Lernen ruft die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für das Querschnittsprogramm 1 "Politische Zusammenarbeit und Innovation, Beobachtung und Analyse" auf.
Im Rahmen des Programms Lebenslanges Lernen ruft die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für das Unterprogramm Comenius „Flankierende Maßnahmen“ auf.
Im Rahmen des Programms Lebenslanges Lernen ruft die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für das Unterprogramm Comenius „Netzwerke“ auf.
Die Exekutivagentur „Bildung und Kultur“ der EU-Kommission ruft im Rahmen des Programms „Bürgerinnen und Bürger 2007-2013“ zur Einreichung von Vorschlägen auf. Bei dem Aufruf geht es um Strukturförderung für Forschungseinrichtungen, die sich mit europäischen öffentlichen Politiken beschäftigen und für zivilgesellschaftliche Organisationen auf europäischer Ebene.
Im Rahmen des Kulturprogramms 2007-2013 hat die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur einen Auftrag für eine Studie über die Kartierung und Bewertung bestehender Plattformen innerhalb des Kultursektors ausgeschrieben.
Die Exekutivagentur "Bildung, Audiovisuelles und Kultur" hat im Rahmen des Programms Kultur einen Studienauftrag über die unternehmerische Dimension der Kultur- und Kunstindustrie veröffentlicht.
Die Exekutivagentur Bildung und Kultur der EU-Kommission ruft zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des Programms „MEDIA 2007“ auf.
Die Europäische Kommission, Generaldirektion Kommunikation, plant die Einrichtung eines europäischen Fernsehnetzes für die Produktion und Ausstrahlung auf mehreren Plattformen über europäische Themen sowie Einrichtung eines angeschlossenen Internetportals.
Im Rahmen des 9. Europäischen Entwicklungsfonds hat das Sekretariat der Staatengruppe Afrika, Karibik und Pazifik (AKP Sekretariat) eine Ausschreibung zur Förderung der Kulturindustrie in den AKP-Staaten veröffentlicht.
Zur Untersuchung des Potenzials für den kulturellen Austausch zwischen der Europäischen Union und Drittländern hat das Europäische Parlament eine Fallstudie über China ausgeschrieben.
Die Europäische Kommission ruft zur Einreichung von Vorschlägen für die Organisation von Veranstaltungen auf, bei denen die Kultur als Instrument genutzt wird, um die Verbindungen zwischen den Bürgern der Europäischen Union zu stärken.
Die Delegation der Europäischen Kommission in Washington ruft zur Einreichung von Vorschlägen für Aktivitäten auf, die das Wissen über Europa und seine internationale Rolle, einschließlich der als Partner der USA, auf lokaler und regionaler Ebene in den USA fördern.
Die Europäische Kommission ruft im Rahmen des Programms Kultur zur Einreichung von Vorschlägen für die Organisation und Ausrichtung des alljährlich zu vergebenden Preises der Europäischen Union für zeitgenössische Popularmusik (European Border Breakers Awards) auf.
Die Europäische Kommission ruft im Rahmen des Programms Kultur zur Einreichung von Vorschlägen für die Vernetzung bestehender Strukturen zur Förderung der Mobilität in verschiedenen kulturellen Sektoren auf.
Der Europäische Verband für Erwachsenenbildung (EAEA - European Association for the Education of Adults) lobt zum sechsten Mal den GRUNDTVIG-Preis aus.
Die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung ruft zur Einreichung von Vorschlägen für Maßnahmen im Bereich Mobilität in der Erwachsenenbildung auf.
Unter dem Titel „Transfer.NRW - FH EXTRA“ ruft das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einreichung von Projektvorschlägen auf.
Die europäische Organisation EUROPA NOSTRA ruft zur Einreichung von Vorschlägen für den Europäischen Kulturerbepreis 2009 auf.
Im Rahmen des Programms Kultur ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für die Organisation und Ausrichtung des jährlich zu vergebenden Literaturpreises der Europäischen Union auf.
Europäische Kommission, Generaldirektion Übersetzung, hat eine Studie über die Größe der Sprachenindustrie in der EU ausgeschrieben.
Im Rahmen des Programms "Jugend in Aktion" schreibt die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) eine Studie aus über den Zugang Jugendlicher zur Kultur.
Auf Initiative von Kommissionspräsident José Manuel Barroso trafen sich am 5. Mai zum vierten Mal rund zwanzig hochrangige europäische Vertreter des Christentums, des Judentums und des Islam zu einer gemeinsamen informellen Diskussionsrunde am Sitz der Europäischen Kommission.
Im Rahmen des Programms Jugend in Aktion ruft die EACEA zur Einreichung von Vorschlägen für Informationsmaßnahmen für junge Menschen und für die in der Jugendarbeit und in Jugendorganisationen Tätigen auf.
Die Europäische Kommission hat den ersten Aufruf im Rahmen der vorbereitenden Maßnahmen MEDIA International veröffentlicht.
Unter dem Titel „European Destinations of Excellence“ ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Projektvorschlägen auf.
Im Rahmen des Programms eContentplus ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen auf.
Die Exekutivagentur „Bildung, Audiovisuelles und Kultur“ ruft im Rahmen des Programms Kultur zur Einreichung von Vorschlägen für Sondermaßnahmen zur kulturellen Zusammenarbeit mit und in Brasilien auf.
Die Exekutivagentur „Bildung, Audiovisuelles und Kultur“ ruft im Rahmen der Verwaltung der Gemeinschaftsprogramme in den Bereichen Bildung, Audiovisuelles, Kultur, Jugend und Unionsbürgerschaft zur Interessenbekundung für die Bildung einer Liste von Sachverständigen zur Unterstützung der Exekutivagentur auf.
Die Europäische Kommission (Eurostat in Luxemburg) hat einen Auftrag zum Thema Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturstatistik ausgeschrieben.
Die Europäische Kommission ruft im Rahmen des „IBBP: Institution Building Partnership Programme“ zur Einreichung von Vorschlägen für kulturelle Kooperationsinitiativen zwischen der EU und Russland auf.
Die Europäische Kommission ruft im Rahmen des Programms „In die Menschen investieren" zur Einreichung von Vorschlägen für Maßnahmen zur Förderung des Zugangs zu lokaler Kultur, Schutz und Förderung kultureller Vielfalt auf.
Das Europäische Jahr des interkulturellen Dialogs 2008 wurde am 7. und 8. Januar mit Kommissionspräsident Barroso und dem slowenischen Ministerpräsidenten Jansa im Rahmen einer internationalen Konferenz in Ljubljana (Slovenien) eröffnet.
Im Rahmen der Europäischen Zusammenarbeit im Bereich der wissenschaftlichen und technischen Forschung (COST) wird zur Einreichung von Vorschlägen aufgerufen. Frist für die Einreichung der Vorschläge ist der 28.03.2008.
Die Europäische Kommission hat am 05.12.2007 in Brüssel den Startschuss für das "Europäische Jahr des interkulturellen Dialogs 2008" gegeben. Das Europäische Jahr soll dazu beitragen, das wechselseitige Verständnis und das Zusammenleben verschiedener Kulturen zu verbessern. Es soll den Nutzen der kulturellen Vielfalt veranschaulichen, die Bürger zur aktiven Partizipation an europäischen Themen motivieren und ein Gefühl der Zugehörigkeit zu Europa fördern.
EUROPA FÜR BÜRGERINNEN UND BÜRGER 2007-2013 (PROGRAMMÜBERSICHT)
Für den Programmteil 4 "Aktive europäische Erinnerung" können bis zum 01.06.2012 Projektvorschläge eingereicht werden. Mit dieser Aktion werden Maßnahmen zur Erhaltung und Pflege der wichtigsten Stätten und Archive im Zusammenhang mit Deportationen und zur Wahrung des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und des Stalinismus unterstützt, um dadurch die Vergangenheit zu überwinden und die Zukunft zu gestalten.
Im Rahmen dieser Aktion werden folgende Arten von Projekten unterstützt:
Projekte zur Erhaltung der wichtigsten mit Massendeportationen in Verbindung stehenden Stätten und Mahnmalen, der früheren Konzentrationslager und anderer großer nationalsozialistischer Stätten der Massenvernichtung und des Leidens sowie der Archive, in denen diese Ereignisse dokumentiert sind, und zur Wahrung des Gedenkens an die Opfer sowie an diejenigen, die unter extremen Bedingungen Menschen vor dem Holocaust gerettet haben;
Projekte zum Gedenken an die Opfer der mit dem Stalinismus verbundenen Massenvernichtungen und Massendeportationen sowie zur Erhaltung der Gedenkstätten und Archive, die diese Ereignisse dokumentieren.
Ansonsten gilt im Rahmen des Programms:
Für die einzelnen Aktionen sind im Jahr 2012 noch folgende Einreichfristen vorgesehen:
Bürgerbegegnungen im Rahmen von Städtepartnerschaften: 01.06.2012, 01.09.2012;
Bildung thematischer Netzwerke zwischen Partnerstädten: 01.09.2012;
Bürgerprojekte: 01.06.2012;
Flankierende Maßnahmen: 01.06.2012;
Betriebskostenzuschüsse für Forschungseinrichtungen: nächste Einreichmöglichkeit wieder ca. Oktober 2012;
Strukturförderung für Think-Tanks: ca. Oktober 2012;
Unterstützung für Initiativen von Organisationen der Zivilgesellschaft: ca. Februar 2013;
Aktive europäische Erinnerung: 01.06.2012.
Im Rahmen des Programms EUROMED HERITAGE IV ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für Informations- und Bildungskampagnen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit und zur Förderung des Dialogs der Kulturen in den mediterranen Partnerländern auf.
Förderung territorialer Zusammenarbeit zwischen Grenzregionen, einschließlich externer und maritimer Grenzen
Förderung Europäischer transnationaler territorialer Zusammenarbeit (Strukturfondsförderung Ziel 3), Übersicht
INTERREG IV B Nordwesteuropa: 10. Aufruf angekündigt
Der 10. Aufruf ist für April 2012 angekündigt. Er soll am 11. Mai 2012 schließen. Der jährliche NEW-Event wird in diesem Jahr am 6. Juni 2012 in Dortmund stattfinden.
INTERREG IV B Alpenraum: Auswahl 2. Antragsphase
Für den vierten n Projektaufruf im Alpenraumprogramm wurden insgesamt 112 Projektanträge eingereicht. Davon wurden 22 Partnerschaftsprojekte eingeladen, bis zum 27. April 2012 einen Vollantrag zu stellen.
Zum ersten Mal hat Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften, die wichtigsten auf europäischer Ebene vergleichbaren Kulturstatistiken in einer einzigen Veröffentlichung - Cultural statistics - zusammengestellt. Sie enthält Kapitel über Beschäftigung im kulturellen Bereich, Unternehmen, Außenhandel sowie Kulturausgaben und Teilnahme an kulturellen Tätigkeiten.
Die Europäische Kommission ruft zur Einreichung von Vorschlägen für Projekte auf, die sich während der Ratspräsidentschaft eines Landes den Beziehungen zwischen diesem Mitgliedstaat und der EU widmen. Die Kommission möchte Initiativen der Zivilgesellschaft unterstützen, die auf die Schaffung europäischer öffentlicher Räume für Debatten, Kultur und das Lernen ausgerichtet und gegebenenfalls auch mit größeren Ereignissen auf EU-Ebene verknüpft sind.
Der „Gemeinsame Strategische Rahmen“ nennt die Prioritäten für den Einsatz des EFRE in der Förderperiode 2014-2020.
Vom 6.-7.11.2007 findet in Ebeltoft/Dänemark die 1. Internatinonale Lean Healthcare Konferenz Europas statt.
Kulturförderung der Europäischen Union
Am 1. Juni wird der „Europa Nostra Award 2012“ im Rahmen eines feierlichen Festakts im Monasterium Jerónimos in Lissabon verliehen. Sechs der 28 Gewinner erhalten in diesem Rahmen den Hauptpreis, den „grand prix“ des Europa Nostra Awards, der mit jeweils 10.000 Euro dotiert ist. Unter den 28 Gewinnern erhält auch ein deutsches Projekt den höchsten Preis der Europäischen Union für Kulturelles Erbe: Die Kunststätte Bossard in Jesteburg wird für ihre Wandtafeln des „Zweiten Tempelzyklus“ in der Kategorie „Erhaltung des europäischen Kulturerbes“ ausgezeichnet.
2007 ist das ‚Europäische Jahr der Chancengleichheit für alle’. Aber welche Chancen eröffnet Europa, insbesondere für Jugendliche? Der Jugendwettbewerb „Chance Europa 2020" will dieser Frage nachgehen und veranstaltet dazu einen Online-Kreativ-Wettbewerb.
Die für Regionalpolitik zuständige Kommissarin Danuta Hübner besuchte am 02. und 03.09.2007 das Bundesland Hessen. Im Rahmen dieses Besuchs wurde das neue Operationelle Programm (OP) für Hessen gestartet.
Vom 24. bis 27.10.2007 findet zum neunten Mal der Kongress „Europäische Kultur“ in Pamplona statt.
Die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) hat im Rahmen des Kulturprogramms (2007-2013) zwei Studienaufträge ausgeschrieben. Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist jeweils der 12.10.2007.
Mit Schuljahresbeginn 2007/2008 startet der alljährlich europaweit stattfindende Europäische Wettbewerb „Europa in der Schule“ unter dem Motto "Dialog der Kulturen" und greift damit den Themenschwerpunkt der Europäischen Union für das Jahr 2008 auf.
Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen hat in Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei und dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie einen Ideen- und Konzeptwettbewerb Kultur und Kreativwirtschaft – CREATE.NRW ausgeschrieben. Dies markiert den Auftakt zur Umsetzung der nordrhein-westfälischen Regionalpolitik, die die Ziel 2 Fördermittel über das Wettbewerbsprinzip vergibt, um so den innovativen Ideen und Konzepten im Lande zum Durchbruch zu verhelfen.
ECOTEC Research and Consulting führt als Teil der externen Abschlussevaluierung des Programms „Kultur 2000“ im Auftrag der Europäischen Kommission (GD Bildung und Kultur) eine Umfrage zum Programm „Kultur 2000“ durch.
Im Rahmen des Programms Kultur ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für die Organisation und Ausrichtung des jährlich zu vergebenden Literaturpreises der Europäischen Union auf.
Die diesjährige Ausschreibung für den höchsten Preis der Europäischen Union für das Kulturerbe – der EUROPA NOSTRA PREIS – wurde veröffentlicht. Vergeben werden Geldpreise à 10.000 Euro sowie Medaillen und Urkunden für herausragende Leistungen zum Schutz und zur Pflege des Kulturerbes in den folgenden vier Kategorien.
Für das Europäische Jahr des interkulturellen Dialogs 2008 werden insgesamt 10 Mio. EUR bereitgestellt. Ein Gesamtbetrag von 3 Mio. EUR ist für die Kofinanzierung von Aktionen auf nationaler Ebene vorgesehen.
Die Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission ruft zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des „Europäischen Jahrs des interkulturellen Dialogs 2008“ auf. Die Anträge sind der Kommission bis spätestens zum 31.07.2007 zu übermitteln.
Vom 31. Mai bis zum 01. Juni 2007 findet in Hamburg eine Konferenz unter dem Titel „Creative Europe - Kultur als Motor für die Entwicklung europäischer Metropolen“ statt.
Die Europäische Kommission ruft Kunst- und Designstudenten in allen Mitgliedstaaten auf, ein kreatives Statement für Vielfalt und gegen Diskriminierung zu setzen.
Die Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission hat eine Übersicht zu den wichtigsten Initiativen und Ergebnissen im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung veröffentlicht, die aus der Arbeit der Kommission seit dem Europäischen Rat von Lissabon im März 2000 resultieren
JUGEND IN AKTION 5.1, Unterstützung der Europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich, Jugendtreffen und Treffen von Jugendpolitikern/innen
JUGEND IN AKTION 5.2, Unterstützung der Europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich, Unterstützung von Aktivitäten für ein besseres Verständnis und Wissen über den Jugendbereich
JUGEND IN AKTION 5.3, Unterstützung der Europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich, Kooperationen mit internationalen Organisationen
Förderung von Programmaktivitäten mit so genannten „Partnerländern“ (Jugendbegegnungen, die Fortbildung von Fachkräften der Jugendarbeit, Austausch von Erfahrungen, Kenntnissen und Best Practice).
Aktuelle Ausschreibung für die Aktion 3.2 (Antragsfrist: 15.5.2012)
Die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur hat eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für die Aktion 3.2., Aktion 3.2 – Zusammenarbeit zwischen Programmländern und sonstigen Partnerländern, veröffentlicht. Antragsfrist ist der 15.05.2012.
Die Aufforderung richtet sich an im Jugendsektor tätige Organisationen, die daran interessiert sind, Projekte unter Beteiligung von Jugendbetreuern und Jugendleitern, Jugendlichen und anderen in Jugendorganisationen und -einrichtungen engagierten Akteuren durchzuführen.
Förderung des Europäischen Freiwilligendienstes
AKTION 2 - AKTIVE ZIVILGESELLSCHAFT IN EUROPA (2007-2013)
Der Rat der Europäischen Union und das Europäische Parlament haben das Programm Kultur für den Zeitraum 2007-2013. Der Finanzrahmen für die Durchführung des Programms beträgt 400 Mio. Euro.
GRUNDTVIG, MOBILITÄT (2007-2013)
Im Rahmen des Aufrufs 2012 können noch Anträge für folgende Mobilitäts-Aktionen im Rahmen von GRUNDTVIG bei der Nationalen Agentur in Bonn eingereicht werden:
Aufruf 2012:
Weiterbildung für Beschäftigte in der Erwachsenenbildung: 17.09.2012.
Antragstellende aus der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien können sich für Vorbereitungsbesuche, berufsbegleitende Fortbildungsmaßnahmen sowie Besuche und Austauschaufenthalte bewerben.
GRUNDTVIG, MULTILATERALE PROJEKTE (2007-2013)
In unserem Wochenplan finden Sie einen Überblick zu allen Themen, die in der aktuellen Woche bei den EU-Institutionen auf der – verlinkten – Tagesordnung stehen und die Sozialwirtschaft betreffen.
In einer kürzlich veröffentlichten Studie der Europäischen Kommission wird die sozioökonomische Leistung des kulturellen und kreativen Sektors untersucht. Die Studie stellt einen ersten Versuch dar, die direkten und indirekten sozioökonomischen Auswirkungen der Kulturbranche in Europa zu ermitteln.
Im Rahmen des Programms „Bürger/innen für Europa“ ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für die Strukturförderung auf. Diese Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen betrifft die Strukturförderung — in Form von Betriebskostenzuschüssen — von Forschungseinrichtungen, die sich mit europäischen öffentlichen Politiken beschäftigen und zivilgesellschaftlichen Organisationen auf europäischer Ebene. Die Vorschläge sind der Kommission bis spätestens 22.12.2006 zu übermitteln.
Im Rahmen des Programms „Kultur“ ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für die Vorbereitung und Ausrichtung der jährlichen Verleihung des Preises für Kulturerbe der Europäischen Union auf. Die Vorschläge sind der Kommission bis spätestens 28.02.2007 zu übermitteln.
Im Rahmen des Programms „Kultur“ ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für die Unterstützung kultureller Kooperationsmaßnahmen auf. Die Vorschläge sind der Kommission bis spätestens 28.02.2007 zu übermitteln.
Anlässlich des "Tages der Europäischen Sprachen" gab, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Andreas Storm, am 26. September 2006 die Gewinner des Wettbewerbs um das „Europäische Sprachensiegel 2006“ bekannt. Das diesjährige Wettbewerbsthema lautete "Vielfalt des Sprachenangebots in der beruflichen Bildung".
Nach 2006 als Europäischem Jahr der Arbeitnehmer und 2007 als Jahr der Chancengleichheit soll laut Vorschlag der Kommission 2008 das Europäische Jahr des interkulturellen Dialogs werden. Für das mit einem Gesamtbudget von 10 Mio. ausgestattete Europäische Jahr 2008 sind zahlreiche Projekte vorgesehen, die im Rahmen von Gemeinschaftsprogrammen und *maßnahmen umgesetzt werden sollen.
"eContentplus" ist das Mehrjahresprogramm der Europäischen Gemeinschaft zur Erleichterung des Zugangs zu digitalen Inhalten sowie ihrer Nutzung und Verwertung in Europa.
Die Eurosummerjobswebsite ist eine Initiative im Rahmen des Europäischen Jahres der Mobilität der Arbeitnehmer 2006 für Jugendliche und junge Erwachsene in Europa. Sie bietet jungen Menschen die Möglichkeit, während der Sommermonate einen Job im europäischen Ausland (Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Österreich, Italien oder Spanien) zu finden.
Vom 17. bis 19.11.2006 findet in Berlin die 19. Internationale Messe für Sprachen und Kulturen *EXPOLINGUA Berlin 2006* statt. Vor dem Hintergrund des *Europäischen Jahrs der Mobilität der Arbeitnehmer 2006* lautet das Motto der Veranstaltung *Mobil durch Sprachen*.
Finnland möchte während seiner Ratspräsidentschaft bis zum Ende des Jahres folgende Schwerpunkte setzen:
Bewertung des Aktionsprogramms zur Förderung von auf europäischer Ebene tätigen kulturellen Einrichtungen
Die Gemeinschaft der europäischen Kulturinstitute (GEK) in Berlin veranstaltete am 27.06.2006 eine Konferenz, zu welcher rund 100 Vertreter von Kulturinstitutionen aus ganz Europa eingeladen waren.
Die Masterstudiengänge des Programms Erasmus Mundus stoßen seit ihrer Einführung im Jahr 2004 auf so große Resonanz, dass eine Mittelaufstockung erforderlich war, um der Nachfrage gerecht zu werden. Die Studiengänge werden im Rahmen von Partnerschaften europäischer Hochschuleinrichtungen angeboten.
Am 13.06.2006 wurde die Studie *Realität und Reichweite von Jugendverbandsarbeit* in Berlin vorgestellt. Es ist das bundesweite erste Forschungsprojekt dieser Art, durchgeführt von der Freien Universität Berlin in Kooperation mit der Evangelischen Jugend (aej) und gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Der Deutschen Städtetag gab die Auslobung des Preises *Soziale Stadt 2006*bekannt. Der Wettbewerb beabsichtigt das Interesse einer breiten Öffentlichkeit auf die sozialen Probleme und Aktivitäten in Städten zu richten.
Bundesministerin Ursula von der Leyen verlieh beim Deutschen Stiftungstag 2006 (11.05.2006) in Dresden den Förderpreis der Initiative Bürgerstiftungen für exzellente Projekte zum Thema Generationenverbundenheit. Den Förderpreis der Initiative Bürgerstiftungen erhielten fünf Impuls gebende Projekte und Projektideen von Bürgerstiftungen, die das Miteinander der Generationen unterstützen.
Die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Dublin will jüngste Veränderungen in der EU-Beschäftigungsstruktur untersuchen lassen. Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 14.7.2006.
Das Europäische Parlament plant die Vergabe eines Mehrfachrahmenvertrags über externe Expertenleistungen im Bereich Kultur und Bildung. Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 01.09.2006.
Am 18. und 19. Mai 2006 tagte der Ministerrat für Bildung, Jugend und Kultur in Brüssel.
Im Rahmen dieses Aufrufs zur Einreichung von Vorschlägen für innovative Projekte im Rahmen von Aktion 5 (unterstützende Maßnahmen) möchte die Europäische Kommission (Generaldirektion Bildung und Kultur) innovative Projekte in den Bereichen Zusammenarbeit, Ausbildung und Information in der nicht formalen Bildung unterstützen.
Basierend auf dem sechsten Forschungsrahmenprogramm fordert die Kommission im Rahmen des spezifischen Programms für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration "Integration und Stärkung des Europäischen Forschungsraums" (2002-2006) zur Einreichung von Vorschlägen für indirekte FTE-Massnahmen auf
Die für Regionalpolitik zuständige Kommissarin Danuta Hübner hat bei einer informellen Ministertagung in Bristol eine Reihe neuer Ideen für eine verstärkte Zusammenarbeit zur Förderung des Wachstums und zur Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze in den Städten vorgelegt
Die Kommission hat heute bekannt gegeben, dass am 7. Dezember 2005 der Startschuss für ".eu", die europäische Internet-Domäne oberster Stufe fällt.
Weiterbildung audiovisueller Fachkräfte
Am 25. Oktober 2005 haben die Türkei und die Europäische Kommission ein Memorandum über die Teilnahme der Türkei am wichtigsten Kulturprogramm der EU *Kultur 2000* unterzeichnet.
Die Europäische Kommission ruft zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des 6.Forschungsrahmenprogramm zur Planung des künftigen Wissenschafts- und Technologiebedarfs auf.
n diesem Jahr ehrt das Europaparlament mit dem Preis für geistige Freiheit die Organisationen *Damen in Weiß* und *Reporter ohne Grenzen* sowie die Bürgerrechtlerin Hauwa Ibrahim.
Die 33.UNESCO-Generalkonferenz hat am 20.Oktober 2005 eine Konvention zum Schutz und der Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen verabschiedet.
Die Kommission hat am 6. Oktober 2005 den Vorschlag unterbreitet, dass Jahr 2008 zum *Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs* zu erklären.
Europaweite Sensibilisierung für das jeweilige Thema und für die Rechte derjenigen Menschen, in deren Sinne das Europäische Jahr veranstaltet wird; Unterstützung von Aktivitäten, die im Rahmen des jeweiligen Europäischen Jahres durchgeführt werden.
Die Kommission vergibt eine externe Bewertung für das Aktionsprogramm zur Förderung einer aktiven europäischen Bürgerschaft mit Schlusstermin 3.11.2005.
Der Fonds Soziokultur vergibt Fördergelder an Projekte die sich mit dem Thema *Heimat Europa* auseinander setzen. Bis zum 1. November 2005 können innovative Ideen eingereicht werden.
Die 8. Ausschreibungsrunde von INTERREG III B hat am 25. Juli 2005 begonnen. Noch bis zum 23. September können Projektanträge an die Kommission gerichtet werden. Gefördert werden transnationale Projekte im Ostseeraum.
Der Arbeitskreis *Internationales* im Bundesverband Deutscher Stiftungen organisiert vom 13.-14.10.2005 eine Tagung für interessierte Stiftungen und deren Kooperationspartner. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Aktivitäten deutscher Stiftungen in Mittel- und Osteuropa.
Der Ausschuss der Regionen (AdR) sucht Experten für den Aufbau eines Netzwerks, um so eine umfangreichere Beratung der lokalen und regionalen Akteure zu ermöglichen. Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 30.9.2005.
Um besser verstehen zu können, wie der Kultursektor zur Verwirklichung der Ziele der Lissabon-Strategie beiträgt, schreibt die Kommission eine Studie zur Kulturwirtschaft in Europa aus (Aktenzeichen: EAC/03/05). Einreichfrist für entspechende Vorschläge ist der 18.07.2005.
Das Europäische Zentrum für die Förderung der Berufsbildung - Cedefop - in Thessaloniki sucht Beiträge für die Erstellung seines vierten Forschungsberichts zur Modernisierung der Berufsbildung und Fortbildung. Einreichfrist für den aus 19 Losen bestehenden Auftrag ist der 08.07.2005.
Im Rahmen ihrer Sprachenvielfaltspolitik zur Förderung des lebenslangen Erlernens von Fremdsprachen in Europa durch politikrelevante Beratung und Information leitet die Europäische Kommission drei Studien im Bereich Fremdsprachenunterricht und Erlernen von Sprachen (EAC/89/04) ein. Einreichfrist für die Bewerbungen ist der 31.05.2005
Die Europäische Kommission hat am 6. April 2005 den Vorschlag für das neue Programm *Bürger/innen für Europa* (2007-2013) vorgelegt. Das neue Programm wird das derzeitige *Aktionsprogramm Bürgerbeteiligung*, das Ende 2006 ausläuft, ablösen.
Im Amtsblatt C 30 vom 05.02.2005 ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für innovative Projekte im Rahmen von Aktion 5 der Programms JUGEND auf. Mit der Ausschreibung möchte die Kommission innovative Projekte in den Bereichen Zusammenarbeit, Ausbildung und Information in der nicht formalen Bildung unterstützen.
Für März 2005 plant das Finanzministerium der Slowakei die Ausschreibung eines Auftrags betreffend die Weiterentwicklung des Gesundheits- und Sozialwesens.
Die Europäische Kommission, Generaldirektion Beschäftigung und Soziales, plant für Ende April 2005 die Ausschreibung mehrerer Studien betreffend die soziale Situation in Europa.
Für die *Aktion Jean Monnet* zur Unterstützung von Maßnahmen zur Europäischen Integration in der Hochschulbildung hat die Europäische Kommission eine Ausschreibung veröffentlicht. Antragsfrist ist der 31.03.2005.
Vom 17.-18. Februar 2005 fand auf Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen die erste Europäische Konferenz der Seniorenwirtschaft statt. Den ca. 500 Teilnehmern der Tagung im ehemaligen Bonner Bundestag wurden neue Produkte und Dienstleistungen für ältere Menschen präsentiert. Status-quo und Perspektiven der Seniorenwirtschaft wurden im Plenum und in acht verschiedenen Foren erläutert und diskutiert.
Die Europäische Kommission plant für März 2005 die Ausschreibung mehrerer Studien in Zusammenhang mit dem Programm *Gemeinschaftliche Maßnahmen zum Anreiz im Bereich der Beschäftigung*.
Das Europäische Parlament hat am 27.01.2005 den Vorschlag der Kommission für das neue EU-Förderprogramm *eContentplus* angenommen. Der Rat hat bereits seine Zustimmung signalisiert, so dass der endgültigen Verabschiedung nichts mehr im Wege stehen dürfte.
Vom 14. bis 16. Januar 2005 richtete das Europäische Schulnetz, die europäische Koordinierungsstelle für eTwinning, in Brüssel eine Konferenz zur offiziellen Eröffnung der neuen eTwinning-Aktion aus. Mehr als 300 Lehrerinnen und Lehrer sowie Vertreter von Bildungsinstitutionen aus 25 Ländern informierten sich über eTwinning, das neue Programm zur Vernetzung von Schulen in Europa.
Im Amtsblatt C 313 vom 18.12.2004 veröffentlich die Europäische Kommission eine Ausschreibung zur Erhaltung der wichtigsten mit der Deportation in Verbindung stehenden Schauplätze und Archive und Bewahrung des Gedenkens an die Opfer an diesen Stätten
Im Rahmen des Programms *Kultur 2000* hat die EU-Kommission 233 Kulturprojekte ausgesucht, die sie finanziell unterstützen wird. Die meisten davon stehen im Zusammenhang mit dem Thema *Kulturerbe*, dem Schwerpunktthema der Ausschreibung des Jahres 2004.
Die Europäische Kommission hat am 15.12.2004 eine Online-Konsultation zum künftigen EU-Aktionsprogramm gestartet, mit dem die aktive Bürgerschaft gefördert werden soll. Das aktuelle Aktionsprogramm zur Förderung der aktiven Bürgerschaft läuft am 31. Dezember 2006 aus.
Am 9. November 2004 luden der Europabeauftragte des Diakonischen Werks der EKD in Brüssel und das Europabüro Diakonie Regional (edr) zu einem Gespräch mit den Europaparlamentariern Ruth Hieronymi (CDU), Bernhard Rapkay (SPD) und Elisabeth Schroedter (GRÜNE) ein. Fast 80 Interessierte aus Wohlfahrts-, Regierungs-, NGO-, Kirchen- und EU-Kreisen waren der Einladung gefolgt und erlebten eine spannende Diskussion. Die sozialen Dienste standen als "Dienste am Menschen" und besondere Ausformung der Daseinsvorsorge im Mittelpunkt - doch an diesem Abend kam eine zweite Dimension hinzu: Alle drei Parlamentarier waren sich über die drohenden Gefahren einig, welche die geplante Dienstleistungsrichtlinie gerade für den Sozial- und Gesundheitsbereich auslöst.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Europäischen Fachkonferenz *Integrierte Strategien für Kinder und Jugendliche in benachteiligten Stadtteilen* haben am 26.11.2004 in Berlin eine gemeinsame Erklärung zu der Situation von Kindern und Jugendlichen in benachteiligten Stadtteilen verabschiedet.
Mit dem Ziel, Faktoren darzustellen, die eine Kommune benötigt, um sich europafit zu machen, d. h. Europa als Herausforderung anzunehmen und als Chance zu begreifen, führt die Stadt Essen in Kooperation mit dem RGRE/Deutsche Sektion am 7. und 8. Dezember 2004 die Konferenz *Das Europa der Kommunen - Herausforderung und Chance zugleich* durch.
Die Europäische Kommission schreibt die zweite Zwischenbewertung der Programme MEDIA Plus und MEDIA Fortbildung aus. Angebote können eingereicht werden bis zum 11.01.2004.
Die europäische Fachkonferenz *Integrierte Strategien für Kinder und Jugendliche in benachteiligten Stadtteilen* findet vom 23. bis 25. November 2004 in Berlin statt. Veranstalter sind das BMFSFJ, der Kongress der Gemeinden und Regionen Europas und das Direktorat für Jugend und Sport des Europarats.
Im Rahmen des Programms MEDIA PLUS - Entwicklung, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit (2001-2006) hat die Kommission im Amtsblatt C 257 vom 19.10.2004 eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen veröffentlicht. Diese betrifft Unterstützungsmaßnahmen für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing bei audiovisuellen Festspielen.
DDie Europäische Kommission hat die neue Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zur *Unterstützung von Städtepartnerschaften zur Förderung einer aktiven Unionsbürgerschaft* für 2005 auf der Internetseite der Generaldirektion Bildung und Kultur veröffentlicht.
Mit der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen, die am 12.10.2004 im Amtsblatt C 252 veröffentlicht wurde, sollen Initiativen von Nichtregierungsorganisationen und Vereinen und Verbänden von europäischem Interesse gefördert werden, die sich auf spezifische Themen im Zusammenhang mit den Zielen des Aktionsprogramms Bürgerbeteiligung beziehen. Die Anträge sind bis spätestens 30. November 2004 einzureichen.
Auf dem EU-Japan-Gipfel 2002 wurde beschlossen, das Jahr 2005 zum Jahr der Zusammenarbeit zwischen Europa und Japan auszurufen. In diesem Zusammenhang stehen für Kulturprojekte derzeit zwei Ausschreibungen offen. In beiden geht es, dem Motto des Jahres *People to People* entsprechend, um Austausch auf Ebene der Bürger zur Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses.
Im Rahmen des Programms ALA schreibt die Europäische Kommission einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Entwicklung, Verwaltung und Reform des Erziehungswesens in Indien. Der Schlusstermin für den Eingang der Bewerbungen ist der 21.12.2004.
In einer Mitteilung vom 2. September 2004 hat die Europäische Kommission die Leitlinien der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit erneuert. Die neuen Leitlinien enthalten einige neue Bestimmungen für INTERREG III, die nach der EU-Erweiterung von Mai 2004 erforderlich wurden.
Die Europäische Kommission hat bekannt gegeben, dass die neue Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen *Unterstützung von Städtepartnerschaften zur Förderung einer aktiven Unionsbürgerschaft* für 2005 voraussichtlich im Oktober 2004 veröffentlicht werden wird. Die Antragsfristen stehen jedoch schon fest und wurden bereits bekannt gegeben.
Unter dem Motto *XENOS-Aktionswochen* organisieren XENOS-Projekte in der Zeit vom 13.09.-08.10.2004 bundesweit über 100 Veranstaltungen, darunter Fachtagungen, Tage der offenen Tür, Ausstellungen, Wettbewerbe, Kulturveranstaltungen, Projektmessen etc., die sich an Multiplikatoren (Lehrkräfte, Ausbilder/innen, Sozialpädagogen/innen) sowie an alle am Thema Interessierten richten.
Am 24.-25. November 2004 findet in Berlin die Europäische Fachkonferenz *Integrierte Strategien für Kinder und Jugendliche in benachteiligten Stadtteilen* statt.
Die Europäische Kommission sucht einen Dienstleister für die zweite Zwischenbewertung des Rahmenprogramms "Kultur 2000" (Aktenzeichen: EAC/31/04). Eingangsfrist ist der 14.10.2004.
Die Europäische Kommission, Generaldirektion Bildung und Kultur, schreibt einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Erstellung einer Studie über den Zugang zu Bildungseinrichtungen, über Basisqualifikationen und vorzeitige Schulabgänger. Der Schlusstermin für den Eingang von Angeboten ist der 18.10.2004.
Im Rahmen von MEDIA PLUS sucht die Kommission Projektvorschläge für Maßnahmen zur Förderung der Teilnahme von europäischen Werken und Kulturschaffenden an Filmfestspielen, die nicht in Teilnehmerländern des MEDIA-Programms stattfinden (EAC/46/04). Einreichfrist ist der 24.09.2004.
Die Europäische Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Bildung einer Europäischen Beobachtungsstelle mit dem Ziel, einen Beitrag zur sozialpolitischen Debatte zu leisten und analytischen Input für den Bericht über die soziale Lage in der Europäischen Union zu liefern. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 04.10.2004.
Der designierte Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Barroso hat bekannt gegeben, welche Zuständigkeitsbereiche er den Mitgliedern seines Kollegiums zugewiesen hat. Günter Verheugen wird EU-Kommissar für Industriepolitik. Das Ressort Beschäftigung und Soziales geht an Vladimir Spidla aus Tschechien.
Soeben hat die deutsche Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) die vierte überarbeitet Auflage der Broschüre *EU-Förderprogramme für Städte, Gemeinden und Kreise* veröffentlicht. Diese richtet sich in erster Linie an kommunale Verwaltungen, die an der Teilnahme an EU-Förderprogrammen interessiert sind und sich über Fördermöglichkeiten auf europäischer Ebene informieren wollen.
Vom 10.-13. November 2004 findet in Wien die EUROCITIES-Konferenz statt. Thema der Konferenz sind die Städte Europas, die sich wachsenden Spannungen zwischen wirtschaftlichem Wettbewerb einerseits und sozialen Anforderungen andererseits gegenüber sehen.
Die Kommission hat am 29.07.2004 zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des EU-Programms zur Unterstützung von Tätigkeiten zur Erhaltung der wichtigsten mit der Deportation in Verbindung stehenden Schauplätze und Archive und zur Bewahrung des Gedenkens aufgerufen. Antragsfrist ist der 10. September 2004.
Die Europäische Kommission hat am 14.07.2004 die Vorschläge für die neuen Programme im Bereich allgemeine und berufliche Bildung, audiovisuelle Medien, Kultur und Jugend für den Zeitraum 2007-2013 vorgelegt. Diese sollen die derzeitigen Programme SOKRATES, LEONARDO, MEDIA Plus, KULTUR 2000 und JUGEND ablösen und wurden bereits in den beiden Mitteilungen vom 10. März 2004 angekündigt.
Die Kommission hat zur Einreichung von Vorschlägen für *Vorbereitende Maßnahmen für die Zusammenarbeit im Kulturbereich* für das Jahr 2004 (experimental actions) aufgerufen. Insgesamt stehen etwa 2 Mio. Euro zur Verfügung.
Die Kommission hat im Rahmen des Programms Kultur 2000 zur Einreichung von Vorschlägen für das Jahr 2005 aufgerufen. Das Programm trägt zur Förderung eines gemeinsamen Kulturraums der europäischen Völker bei.
Im Rahmen des Programms eLearning schreibt die Europäische Kommission einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Bereitstellung eines zentralen Unterstützungsdienstes zur Umsetzung und Förderung der Maßnahme *e-Partnerschaften zwischen Schulen und Förderung der Schulung von Lehrern*. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 20.07.2004.
Im Rahmen des Programms INTERREG III, Ausrichtung C (Interregionale Zusammenarbeit) wurde am 14.06.2004 zum vierten Mal zur Einreichung von Vorschlägen aufgerufen. Die Ausschreibung betrifft die Regionen Nord, Ost und West.
Die Europäische Kommission gibt die folgende Vorinformation hinsichtlich der Einrichtung eines Europäischen Observatoriums bekannt, das Informationen für die sozialpolitische Debatte und analytische Daten für den Bericht zur sozialen Situation in der Europäischen Union liefern soll sowie hinsichtlich verschiedener Studienaufträge zu diesen Themen. Die betreffenden Ausschreibungen waren bereits für Mai 2004 vorgesehen; sie werden deshalb voraussichtlich in Kürze erfolgen.
Im Rahmen des Programms ALA schreibt die Europäische Kommission einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Entwicklung fachlicher Fähigkeiten bei Wiederaufbau und Stärkung des sozialen Netzes sowie der Zivilgesellschaft in Guatemala. Die Frist für den Eingang der Bewerbungen ist der 25.06.2004.
Die Kommission hat im Rahmen des Programms INTI zur Einreichung von Vorschlägen aufgerufen. Das Ziel von INTI ist es, durch Pilotprojekte die Integration von Staatsangehörigen aus Drittländern zu fördern.
Die Europäische Kommission schreibt Dienstleistungsaufträge aus betreffend zwei Studien zu sozio-ökonomischen Aspekten der sozialen Situation. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 10.07.2004.
Der Wirtschafts- und Sozialausschuss (WSA) hat am 31.03.2004 eine Stellungnahme zum Thema die soziale Dimension der Kultur verabschiedet.
Das Europäische Parlament und der Rat haben am 21.04.2004 ein Aktionsprogramm der EU zur Förderung von auf europäischer Ebene im kulturellen Bereich tätigen Einrichtungen beschlossen. Das Ziel dieses Programms ist es u.a. einen Beitrag zur Entfaltung der Kulturen der Mitgliedstaaten unter Wahrung ihrer nationalen und regionalen Vielfalt zu leisten.
Die Kommission hat am 12.04.04 zur Einreichung von Vorschlägen (EAC/21/04) zur Durchführung von Aktion 1, Aktion 2 und Aktion 4 des Programms Erasmus Mundus im akademischen Jahr 2004/2005 aufgerufen. Gleichzeitig wurde zur Einreichung von Vorschlägen (EAC/22/04) für das akademische Jahr 2005/2006 aufgerufen, das die Aktionen 1, 2 und 3 umfasst.
Die Europäische Kommission ruft im Amtsblatt C 78 vom 27.03.2004 zur Einreichung von Vorschlägen für die Vergabe von Finanzhilfen im Rahmen der Initiative *Dialog im Mittelmeerraum* auf, die unter dem Programm Euromed-Dialog 2004-2005 finanziert wird.
Der Ausschuss der Regionen ruft interessierte natürliche oder juristische Personen aus der EU, aus dem europäischen Wirtschaftsraum oder teilweise aus Drittländern auf, sich um Aufnahme in eine Liste von Interessierten für Dienstleistungsaufträge des AdR zu bewerben.
Am 9. März 2004 hat die Kommission zwei Mitteilungen *Die neue Generation von Programmen im Bereich allgemeine und berufliche Bildung* und *Die aktive Bürgerschaft* angenommen. Die Mitteilungen legen die Grundzüge der zukünftigen Programme dar, die ab 2007 die derzeitigen Gemeinschaftsprogramme SOKRATES, LEONARDA DA VINCI, TEMPUS, JUGEND, KULTUR 2000 und MEDIA PLUS ersetzen sollen. Die entsprechenden Legislativvorschläge will die Kommission Anfang des Sommers vorlegen.
Die Europäische Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag aus, dessen Zielsetzung es ist, der Kommission eine umfassende Studie über die Situation des Erlernens von Sprachen zu leifern, auf die sie künftige politische Vorschläge und Entwicklungen gründen kann. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 30.04.2004.
Die Europäische Kommission unterbreitete im April letzten Jahres den Vorschlag, die Programme MEDIA-Plus und MEDIA-Fortbildung zu verlängern und die finanzielle Ausstattung dieser Programme aufzustocken. Beide Programme enden am 31. Dezember 2005. Das Europäische Parlament hat dies nun unterstützt.
Die Europäische Kommission ruf zur Einreichung von Vorschlägen für das Hochschulkooperationsprogramm EU-USA auf. Antragsfrist ist der 23. April 2004.
Die Europäische Kommission sucht einen Bieter für die Entwicklung eines europäischen Indikators für Sprachfertigkeiten. Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist 07.04.2004.
Die Generaldirektion Forschung der Europäischen Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Ausarbeitung von Szenarien hinsichtlich künftiger Wissenschafts-und Technologieentwicklungen im Jahr 2015 in aufstrebenden Wirtschaften und Entwicklungsländern, hinsichtlich der Implikationen für die Bildungs- und Schulpolitiken aus den Entwicklungen der Berufe mit wissenschaftlicher und technologischer Dimension sowie hinsichtlich des Verhältnisses zwischen Wissenschaft und Politik. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 24.03.2004.
Die Generaldirektion Forschung der Europäischen Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Beobachtung der Fortschritte auf dem Weg zur Gleichstellung von Frauen und Männern im 6. Rahmenprogramm - FTE-Tätigkeiten. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 01.03.2004.
Die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Dublin sucht einen Dienstleister für die Lieferung von sektorbezogenen Datenquellen für das Portal (www.emcc.eurofound.eu.int) der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen. Einreichfrist ist der 08.03.2004.
Im Amtsblatt C 29 vom 24.01.2004 ruft die Europäische Kommission, Generaldirektion Umwelt, auf zur Einreichung von Vorschlägen über den Gemeinschaftsrahmen für die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der nachhaltigen Stadtentwicklung. Einreichfrist ist der 31.03.2004.
Die Europäische Kommission und das European Schoolnet laden Schulen aus den EU-Mitgliedstaaten sowie den Beitritt- und Kandidatenländern ein, beim Europäischen Frühling 2004 am 23.03.2004 mitzumachen. Ziel der Initiative ist es, den Jugendlichen kein anonymes Gebilde sondern ein Europa zum Anfassen zu zeigen, wo sich jeder einzelne engagieren kann. Das European Schoolnet ist eine internationale Partnerschaft zwischen 26 europäischen Bildungsministerien, die Lernmöglichkeiten für Schulen, Lehrer und Schüler in ganz Europa bietet.
Die Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen hat eine Vorinformation über ihre Vorhaben im Jahr 2004 veröffentlicht.
Der Rat der EU hat am 5. Dezember 2003 die Programme eLearning und Erasmus Mundus beschlossen. Die Beschlüsse sind im Amtsblatt L 345 vom 31.12.2003 veröffentlicht worden.
Im Amtsblatt C 1 vom 06.01.2004 ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des gemeinschaftlichen Aktionsprogramms Sokrates zur Durchführung der Allgemeinen Aktionen zur Beobachtung, Analyse und Innovation (Aktion für den Teilbereich 6.1.2) als auch für Innovative Initiativen als Antwort auf neu entstandene Bedürfnisse (Aktion 6.2) auf.
Im Rahmen des Programms MEDA beabsichtigt das Amt für Zusammenarbeit EuropeAid die Ausschreibung eines Dienstleistungsauftrags hinsichtlich der Leistungssteigerung der Innovations- und Technologiezentren in MEDA-Partnerstaaten und die Schaffung eines Netzwerks zwischen den Innovations- und Technologiezentren in MEDA-Ländern und jenen in der EU. Die Ausschreibung soll noch im Dezember 2003 erfolgen.
Die Generaldirektion Bildung und Kultur hat eine umfangreiche Darstellung des neuen Programms Erasmus Mundus auf ihrer Internetseite veröffentlicht.
Auch 2004 werden wieder europäische Fördermittel für die Promotion europäischer Filme vergeben. Der aktuelle Aufruf richtet sich an Veranstalter audiovisueller Festivals, die zwischen dem 01.11.04 und dem 30.04.05 stattfinden. Die Einreichungsfrist von Anträgen endet am 03.05.04.
Die Europäische Kommission hat im Amtsblatt C 288 vom 29.11.2003 eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Gemeinsame Aktionen der Programme Sokrates, Leonardo da Vinci und Jugend veröffentlicht. Diese Anträge sind bis spätestens 12. März 2004 bei der Kommission einzureichen.
Die Europäische Kommission hat den Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen zur *Unterstützung von Städtepartnerschaften zur Förderung einer aktiven Unionsbürgerschaft (Bürgerbeteiligung) 2004* im Internet veröffentlicht - und zwar vorbehaltlich der Annahme des entsprechenden Aktionsprogramms durch den Rat.
Vom 8. bis 14. November 2003 findet auf Initiative der EU-Kommission die COMENIUS-Woche statt. Neben einer zentralen Veranstaltung in Brüssel, an der aus allen SOKRATES-Staaten ein COMENIUS-Schulprojekt teilnimmt (für Deutschland wurde die Volksschule Presseck ausgewählt), werden an mehr als 300 Schulen in Deutschland dezentrale Aktionen durchgeführt. Daneben sind zahlreiche Veranstaltungen in den Teilnehmerstaaten geplant.
Nach Informationen der Europabüros der baden-württembergischen, bayerischen und sächsischen Kommunen stehen die Modalitäten für die neue Ausschreibung für Städtepartnerschaften 2004, die für Mitte Oktober angekündigt war, bereits fest. Für 2004 sollen 16 Mio. Euro zur Verfügung stehen, die zwischen den 1. April und dem 31. Dezember 2003 für Städtepartnerschaftsprojekte eingesetzt werden können.
Die Europäische Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag betreffend die Bewertung des Europäischen Jahres der Erziehung durch Sport 2004 aus. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 07.01.2004.
Das Europäische Parlament hat am 21. Oktober in der zweiten Lesung seine Stellungnahmen zu den neuen Programmen Erasmus Mundus und eLearning angenommen.
Im Amtsblatt C 247 vom 15. Oktober 2003 hat die Europäische Kommission im Rahmen des gemeinschaftlichen Aktionsprogramms JUGEND (Aktion 5) Projektträger zur Einreichung von Vorschlägen für europäische Großprojekte aufgefordert. Teilnahmeberechtigte Einrichtungen sind laut Ausschreibung *alle Organisationen und öffentlichen Stellen ohne Gewinnzweck, die ihren Sitz in einem der Programmländer (EU-Mitgliedstaaten, EWR-/ EFTA-Staaten, Beitrittsstaaten) haben*. Antragsfrist ist der 31.12.2003.
Die Europäische Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag aus hinsichtlich der Förderung der Zusammenarbeit und des Dialogs zwischen eLearning-Projekten, der Unterstützung von Förderung und Auswertung ihrer Ergebnisse und der Forschungstätigkeit und Analysen im allgemeineren Rahmen von e-Learning in Europa. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 06.11.2003.
Die europäische Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag betreffend die Aufstellung der besten Praktiken zur Verknüpfung von Kultur und Ausbildung in den Mitgliedstaaten, den zwölf Beitrittskandidaten und den EWR-Ländern aus. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 03.11.2003.
Im Amtsblatt C 217 vom 12.09.2003 wird eine Ausschreibung (Haushaltslinie: B3-2007) für *Vorbereitende Maßnahmen für die Zusammenarbeit im Kulturbereich* veröffentlicht. Kulturakteure aus ganz Europa werden aufgefordert Vorschläge zu kulturellen Projekten, die noch im Jahr 2003 beginnen sollen, vorzustellen. Unterstützt werden sollen voraussichtlich 8 Kooperationsprojekte. Kulturelle Einrichtungen aus den Kandidatenländern können sich bei dieser Ausschreibung nur als Partner beteiligen. Insgesamt stehen für diese Ausschreibung 1,6 Mio. Euro zur Verfügung.
Die Europäische Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag betreffend die Evaluierung der Politiken und Tätigkeiten der Europäischen Kommission in den Bereichen menschliche und gesellschaftliche Entwicklung zugunsten von Drittländern aus. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 03.10.2003.
Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) veranstaltet vom 8.-10. Oktober 2003 eine internationale Konferenz über *den Beitrag der Teilnahme der organisierten Zivilgesellschaft am Prozess von Lissabon - Für eine partizipativere Union*. An der Konferenz werden Vertreter der Geschäftswelt, der Gewerkschaften und der organisierten Zivilgesellschaft der EU und der Erweiterungsländer, als auch Vertreter der Institutionen teilnehmen.
Die Stadt Stuttgart und die Gemeinden und Regionen Europas veranstalten am 15. und 16. September 2003 eine Konferenz zum Thema *Integration und Beteiligung von Ausländern in den Städten Europas*.
Der neue Aufruf im Rahmen des Förderprogramms KULTUR 2000 für das Jahr 2004 wurde im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften C 195 vom 19.08.2003 veröffentlicht. Wegen der Verzögerung der Ausschreibung wurden die Abgabefristen entgegen früherer Aussagen um zwei Wochen verschoben. Für einjährige Projekte ist der Einsendeschluss nun der 30. Oktober 2003, für mehrjährige Projekte der 14. November 2003.
Im Rahmen des Programms Tacis schreibt die Europäische Kommission einen Dienstleitungsauftrag hinsichtlich der Unterstützung für die Regionalentwicklung in der Ukraine aus. Die Frist für den Eingang der Bewerbungen ist der 03.09.2003.
Im Amtsblatt C 180 vom 31.07.2003 ruft die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen zur Vorbereitung der Umsetzung des Aktionsplans für Sprachenlernen und Sprachenvielfalt auf (s. Nachricht vom 24.07.2003).
Im Amtsblatt C 177 vom 26.07.2003 ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Projektvorschlägen im Rahmen des Bildungsprogramms SOKRATES für das Jahr 2004 auf. Es gelten unterschiedliche Antragsfristen je nach Unterprogrammprogramm (s. Zeitplan).
Im Rahmen des Programms PRINCE hat die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland einen Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für Informations- und Kommunikationsinitiativen veröffentlicht. Dabei stehen insgesamt 800.000 Euro zur Verfügung. Die Frist für die Einreichung von Vorschlägen endet am 15. September 2003.
Seit 1999 vergibt die EU mit Hilfe von nationalen Partnern ein Siegel für innovative und herausragende Projekte zum Lernen von Fremdsprachen. Der diesjährige Wettbewerb hat den Schwerpunkt *Frühes Fremdsprachenlernen*.
Am 1. und 2. Juli findet, initiiert von der für Kultur und audiovisuelle Medien zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding, eine öffentliche Anhörung zur Ausgestaltung der neuen Programmgeneration für den audiovisuellen Sektor statt. Dies steht im Zusammenhang mit dem Vorschlag der Kommission die bestehenden Gemeinschaftsprogramme im Bereich Kultur und audiovisuelle Medien ohne inhaltliche Änderung bis Ende 2006 zu verlängern (siehe auch Nachricht vom 17.04.2003).
Wie geht öffentliche Kulturpolitik mit der Tatsache um, dass Multiethnizität und Multikulturalität konstitutive Elemente moderner Stadtgesellschaften sind? Das ist die Fragestellung auf dem zweiten kulturpolitischen Bundeskongress *inter.kultur.politik. - Kulturpolitik in der multiethnischen Gesellschaft*, der am 26./27. Juni 2003 in Berlin stattfindet.
Die Kommission hat einen Aktionsplan für 2004 bis 2006 für die Förderung des Sprachenlernens und der Sprachenvielfalt verabschiedet. Bereits bestehende Programme sollen intensiver und effizienter für Maßnahmen für allgemeine und berufliche Bildung, die den Umgang mit Sprachen fördern, genutzt werden.
Die Europäische Kommission ruft in Amtsblatt C 118 vom 20.05.03 zur Einreichung von Vorschlägen für das interkulturelle Wirtschaftsprogramm EU-Indien auf.
Im Amtsblatt C 100 vom 26.04.2003 ruft die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für Pilotprojekte im Rahmen der Durchführung von MEDIA Plus auf.
In unserer Nachricht vom 11.04.2003 zur aktuellen Ausschreibung zu den Gemeinsamen Aktionen innerhalb der Programme SOKRATES, LEONARDO DA VINCI und JUGEND sind einige Angaben nicht korrekt gewesen, da die Deutsche Agentur JUGEND versehentlich die Unterlagen des vergangenen Jahres versendet hatte. Die Ausschreibung möchten wir hiermit berichtigen. Wir bitten Sie, das Versehen zu entschuldigen!
Das Wirtschaftsministerium von Nordrhein-Westfalen und die ZENIT GmbH laden zu einer Informationsveranstaltung zu INTERREG am 29.04.2003 in Mühlleim an der Ruhr ein. Die Veranstaltung greift insbesondere die Ausrichtung INTERREG III C zur interregionalen Zusammenarbeit auf.
Im Amtsblatt C 65 vom 19.03.2003 ruft die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für das Programm MEDIA - Fortbildung auf. Inhalt der Ausschreibung ist ein Fortbildungsprogramm für die Fachkreise der europäischen audiovisuellen Programmindustrie.
Die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. und der Deutsche Kulturrat e.V. haben ein Buch über die Kulturförderung in Europa herausgegeben. Das im Herbst 2002 erschienene Buch mit dem Titel "Europa fördert Kultur - Ein Handbuch zur Kulturförderung der Europäischen Union" soll allen Kulturschaffenden die Möglichkeit geben, sich über die Fördermöglichkeiten für EU-Kulturprojekte zu informieren.
Am 19.03.2003 findet zwischen 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr in Stuttgart die Konferenz Großes Geld für kleine Räume II Europäische Fördermöglichkeiten für Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in E&C-Gebieten statt. Organisiert wird die Tagung von der Regiestelle E&C der Stiftung SPI.
Im Rahmen des Programm Tacis plant die Europäische Kommission im Juni 2003 die Ausschreibung eines Dienstleistungsauftrags betreffend technischer Hilfe für die Entwicklung des Tourismus in Nordwest- Russland.
Auf der letzten Tagung des Rates Bildung, Jugend und Kultur am 06.02.2003 nahmen die Minister drei Entschließungen an, die heute im Amtsblatt C 39 der Europäischen Gemeinschaften veröffentlicht wurden. Es handelt sich dabei um:
Am 12.02.2003 verabschiedete die Europäische Kommission den Schlussbericht für den Aktionsplan eEurope. Der Aktionsplan umfasste insgesamt 64 Ziele, die ausnahmslos bis Ende 2002 erreicht werden sollten. In dem Bericht enthalten ist eine Analyse der Auswirkungen des Aktionsplans.
Seit dem 10.02.2003 gibt es eine von der griechischen Ratspräsidentschaft initiierte Internetseite "eVote fuer Europa". Ziel ist es, die Europäer dazu zu bringen, sich aktiver an europäischen Diskussionen zu beteiligen.
Der Europäische Konvent befasste sich an seiner Sitzung am 27./28.02.2003 mit den Änderungsvorschlägen, die zu den ersten 16 Artikeln eingegangen waren, und stellte die neuen Artikel 24-33 vor.
Der Europäische Konvent befasste sich an seiner Sitzung am 27./28.02.2003 mit den Änderungsvorschlägen, die zu den ersten 16 Artikeln eingegangen waren, und stellte die neuen Artikel 24-33 vor.
Der europäische Konvent widmete den zweiten Teil seiner Plenarsitzung (07.02.2003) der Debatte über die regionale und lokale Dimension Europas. Speziell orientierte sich die Diskussion an vier Fragestellungen:
Im Amtsblatt C 29 fordert die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des Programms MEDIA PLUS - Entwicklung, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit (2001-2005) auf. Speziell geht es dabei um die Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit und des Marktzugangs im Bereich Netzwerkprojekte zur Zusammenarbeit zwischen europäischen audiovisuellen Festspielen.
Am ersten Tag (06. Februar 2003) der nunmehr vierzehnten Plenarsitzung des Konvents zur Zukunft der Europäischen Union in Brüssel wurde der Schlussbericht der Arbeitsgruppe Soziales Europa nach nur fünf Sitzungen vorgestellt. Im Rahmen ihres Mandats beschäftigte sich die Gruppe mit folgenden Fragen:
Für den Bereich der interkulturellen politischen Bildung gibt es einen neuen Newsletter, der einmal monatlich kostenfrei an alle Interessenten versandt wird. Initiatoren dieser neuen Informationsmöglichkeit sind die Arbeitsgemeinschaft katholisch-soziale Bildungswerke (AKSB) und die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der deutschen Bischofskonferenz (afj).
Anlässlich der derzeit stattfindenden internationalen Fachmesse für eLearning Learntec 2003" in Karlsruhe stellt die Europäische Kommission ihr neues Web-Portal eLearning vor Dieses Portal bietet Informationen über einschlägige Gemeinschaftsinitiativen wie das von der Kommission vorgeschlagene Programm eLearning (vgl. Nachricht vom 08.01.2003), aber auch Verweise auf nationale öffentliche und private Initiativen in diesem Bereich sowie Beiträge von Fachleuten zu verschiedenen Themen wie eLiteracy" oder die Situation in den Beitrittsländern.
Am 23.01.2003 wurde in Bayern ein Kreativwettbewerb für behinderte und nicht behinderte Kinder im Rahmen des Aktionsprogramms NA UND! gestartet. Mit diesem Aktionsprogramm möchte die Bayerische Staatsregierung im Jahr 2003 einen besonderen Akzent im Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen setzen.
Die EU unterstützt eine Vielzahl von Städtepartnerschaften, sowohl als Begegnungen zwischen Bürgerinnen und Bürgern (Typ A), als auch als thematische Konferenzen und Seminare (Typ B). Jährlich gehen für das Programm ca. 2.500-3.000 Anträge bei der Kommission ein, wobei aufgrund der begrenzten Finanzausstattung (12 Mio. Euro pro Jahr) lediglich ca. 55-60 % der Veranstaltungen gefördert werden können.
Noch in diesem Quartal will die Europäische Kommission ihr Grünbuch zur Daseinsvorsorge veröffentlicht werden. Im Rahnem dessen soll die gesamte Bandbreite der Dienste von allgemeinem Interesse beschrieben und untersucht werden. Dabei soll es über die bisherigen Äußerungen der Kommission zur Daseinsvorsorge hinausgehen, um eine möglichst umfassende Diskussion aller Dienstleistungen anzuregen. Auch die Bereiche der nicht-wirtschaftlichen Leistungen, für die die EU an sich keine Regelungskompetenz hat, sollen Erwähnung finden, möglicherweise aber nur, um die Reichweite der Kompetenzen der EU abzustecken. Somit besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass auch Dienstleistungen von allgemeinem Interesse aus dem sozialen und kulturellen Bereich, zum Beispiel Kindertagesbetreuung und Museen, im Grünbuch behandelt und zur Debatte gestellt werden.
In der EU leben derzeit 37 Millionen Menschen mit Behinderungen. Trotz der in den Verfassungen garantierten rechtlichen Gleichstellung leiden viele von ihnen noch immer unter verschiedensten Formen der Diskriminierung. Eines der Hauptprobleme im Umgang mit Behinderten stellt weiterhin die Unwissenheit und die damit verbundene Unsicherheit der Nicht-Behinderten dar.
Am 28.01.2003 findet in Mühlheim an der Ruhr ein nationaler Informationstag für das EU-Förderprogramm eContent statt. Die Veranstaltung wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit durchgeführt. Im Rahmen der Tagung wird das Programm mit seinen Aktionsbereichen vorgestellt. Außerdem werden Informationen genereller Art sowie zur aktuellen Ausschreibung gegeben. Das vollständige Programm der halbtägigen Veranstaltung (10:30 Uhr - 13:45 Uhr) finden Sie im Internet.
Die Europäische Kommission lädt alle Kinder und Jugendlichen (im Alter von 5 -16 Jahren) in der EU und den Kandidatenländern ein, an dem Schülerwettbewerb anlässlich der Grünen Woche 2003 teilzunehmen. Der Wettbewerb ist Teil der jährlich stattfindenden Grünen Woche (Konferenz und Ausstellung), die in diesem Jahr vom 2.-5. Juni in Brüssel stattfinden wird. Organisiert wird der Wettbewerb von der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit dem European Schoolnet.
Am 10. Januar 2003 unterzeichneten die Europäische Union und die slowakische Republik eine Vereinbarung über die Teilnahme an den Gemeinschaftsprogrammen MEDIA PLUS und MEDIA Fortbildung (vgl. Nachricht vom 28.11.2002).
Aus insgesamt 50 Vorschlägen für eine Zusammenarbeit in der allgemeinen und beruflichen Bildung sind 13 Projekte mit den USA und sechs Projekte mit Kanada ausgewählt worden, bei denen es für eine Vielzahl von Studienfächern u. a. um die Ausarbeitung gemeinsamer Studienpläne, den Studentenaustausch und das e-Learning geht. Diese Projekte werden von der EU und den USA bzw. Kanada gemeinsam finanziert.
Die Europäische Kommission und die türkische Regierung haben eine Reihe von Abkommen zur Vorbereitung der Teilnahme der Türkei an den Gemeinschaftsprogrammen Sokrates, Leonardo da Vinci und Jugend ab 2004 unterzeichnet. Diese Abkommen werden von Haushaltsmitteln in Höhe von 6 Mio. Euro begleitet, wovon die Europäische Union 4,7 Mio. Euro finanziert.
Im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative URBAN II hat die Kommission das Programm URBACT für den Erfahrungsaustausch zwischen europäischen Städten genehmigt. Der Gesamtbeitrag der Europäischen Union für den Zeitraum 2002-2006 beträgt 15,9 Mio. Euro.
Am 19.12.2002 hat die Kommission einen Vorschlag für das neue Programm eLearning angenommen. Das Programm zielt darauf ab, mit Hilfe der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die Qualität der allgemeinen und beruflichen Bildung und den Zugang zur Bildung zu verbessern. Fürseine dreijährige Laufzeit ist ein Budget von 36 Mio. Euro vorgesehen.
Im Amtsbatt C 320 ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des Programms eContent auf. Das Programm setzt sich aus drei Aktionsbereichen zusammen:
Im Amtsblatt C 320 fordert die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für Projekte zur Erhaltung der Stätten der nationalsozialistischen Konzentrationslager als historische Gedenkstätten auf.
Im Amtsblatt C 318 vom 19.12.2002 ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des Programmes MEDIA PLUS auf, speziell handelt es sich dabei um vier verschiedene Bereiche:
Im Rahmen des Programmes JUGEND finden im Jahr 2003 mehrere Einsteiger- und Aufbauseminare statt. Die Workshops richten sich an JugendarbeiterInnen, LeiterInnen von Jugendbegegnungen, ProjektmanagerInnen, LeiterInnen von Einrichtungen/Organisationen - also an alle Akteure der Jugendarbeit.
Das EU-Förderprogramm KULTUR 2000 wird noch bis 2006 Grundlage der europäischen Kulturförderung sein. Über die Gestaltung der Kulturförderung ab 2007 wird die EU-Kommission Ende 2003 eine Mitteilung veröffentlichen.
Am 16. und 17.05.2003 findet der Workshop Keine Angst vor Geld aus Brüssel in Paderborn statt. Organisiert wird die Veranstaltung von der IN VIA Akademie Paderborn.
Am 29. November 2002 unterzeichneten die Europäische Kommission und Litauen eine Vereinbarung über die Teilnahme an den Gemeinschaftsprogrammen MEDIA PLUS und MEDIA Fortbildung (vgl. Nachricht vom 28.11.2002).
Im nächsten Jahr findet das European Song Festival für behinderte Menschen erstmals in Deutschland statt. Künstler aus 12 Ländern werden als Gewinner der nationalen Wettbewerbe beim Finale am 16. Oktober 2003 in der Stadthalle Bielefeld gegeneinander antreten.
Seit vier Monaten beteiligen sich Polen, Lettland, Estland und die Tschechische Republik am Programm MEDIA PLUS. 18 der von den Ländern eingereichten Projekte werden nun mit einem Betrag von rund 2,5 Millionen Euro gefördert. Die ausgewählten Projekte betreffen alle Bereiche des Programms MEDIA Fortbildung, Entwicklung, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit.
Die Europäische Kommission führt im Rahmen ihrer Arbeiten zur Förderung eines mehrsprachigen Europas eine öffentliche Konsultation zum Sprachenlernen und zur sprachlichen Vielfalt in Europa durch. Im Sommer 2003 wird wahrscheinlich ein Aktionsplan Sprachenlernen und sprachliche Vielfalt veröffentlicht, der auf den derzeitigen Gemeinschaftsprogrammen basiert. Der Aktionsplan soll die Meinungen eines großen Teils der europäischen Gesellschaft berücksichtigen.
Am 13. und 14. Mai 2003 findet in Berlin eine Tagung zum Thema Jugendsozialarbeit in der Perspektive der EU-Erweiterung statt. Die Tagung soll aufzeigen, welche Entwicklungen für den Bereich Jugendsozialarbeit zu erwarten sind und welche Kooperationen und Partnerschaften helfen können, die EU-Erweiterung als gemeinsame Herausforderung und Chance für die Jugend in Europa zu nutzen.
Im Amtsblatt C 283 vom 20.11.2002 hat die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des regionalen CARDS-Programms, Bereich demokratische Stabilisierung aufgerufen. Speziell geht es dabei um die Unterstützung freier und unabhängiger Medien in den westlichen Balkanländern.
Im Amtsblatt C 280 vom 16.11.2002 fordert die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen der Haushaltslinie A-3029 zur Unterstützung internationaler nicht staatlicher Jugendorganisationen in Europa für das Kalenderjahr 2003 auf. Ziel ist es einerseits, die Entwicklung solcher Organisationen zu fördern, andererseits Maßnahmen von europäischem Interesse zu unterstützen, die Jugendliche mit einbeziehen und/oder Jugendlichen zugute kommen. Die Zuschüsse sind zur Deckung eines Teils der Verwaltungsausgaben gedacht.
Die Europäische Kommission wird voraussichtlich in 2003 die Auswertung der Ergebnisse einer europaweiten Umfrage über die künftige Entwicklung der Bildungs-, Schulung- und Jugendprogramme der EU nach dem Jahr 2006 ausschreiben.
Der am 23. Oktober 2002 neu gewählte Präsident des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses WSA, Roger Briesch aus Frankreich, erläuterte anlässlich seines Amtantritts seine Vorstellungen von einem europäischen Sozialmodell in einer föderalen Union. Briesch will sich für eine Aufwertung des EWSA im europäischen Gefüge einsetzen, da der Ausschuss für ihn ein wichtiges Element des europäischen Gesellschaftsmodells darstellt.
Im Amtsblatt C 264 vom 30.10.2002 hat die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für das Programm Media Plus aufgerufen. Im Rahmen dieses Programmes werden u. a. partnerschaftlich durchgeführte audiovisuelle Festspiele unterstützt, deren Programmgestaltung einen umfangreichen Anteil europäischer Werke vorsieht. Der Aufruf richtet sich an europäische Einrichtungen und Akteure in diesem Bereich.
Der Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) und die dänischen kommunalen Spitzenverbände laden zur Teilnahme an der Konferenz Organisation öffentlicher Dienstleistungen in einer neuen Umgebung am 26. November 2002 von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr in Brüssel ein. Schwerpunkte der Veranstaltung sind:
Am Donnerstag, den 24. Oktober 2002 zwischen 16:00 Uhr und 18:00 Uhr wird Anna Diamantopoulou, Kommissarin für Beschäftigung und Soziales, in einer Web-Konferenz live zum Thema Muslimische Frauen in der Europäischen Union sprechen.
Im Amtsblatt C218 vom 14.09.2002 hat die Europäische Kommission eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Maßnahmen auf dem Gebiet der Grundrechte veröffentlicht. Aufgrund zahlreicher Beschwerden und Informationsanfragen bezüglich der Grundrechte hat die Europäische Kommission zur Entwicklung von Informationsquellen eine eigene Haushaltslinie eingerichtet.
Vom 27. bis zum 29. November 2002 wird in Barcelona die Jahreshauptversammlung von *Eurocities* - eine Art runder Tisch verschiedener europäischer Städte - stattfinden. Zeitgleich lädt Eurocities zu einer Konferenz zum Thema Kultur und Förderung von europäischen Werten.
Die Europäische Kommission beabsichtigt die Ausschreibung der Halbzeitbewertung der Programme MEDIA Plus und MEDIA Fortbildung. Die Einleitung des Vergabeverfahrens ist für den Zeitraum letzes Quartal 2002 bis 1. Halbjahr 2003 vorgesehen. Der Auftragswert wird auf ca. 200 000 bis 250 000 Euro veranschlagt.
Die Europäische Kommission berichtigt Angaben, die sie im Amtsblatt C174 vom 20.07.2002 gemacht hat. In diesem Amtsblatt hat die Kommission drei Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen für grenzüberschreitenden Initiativen entlang der Grenze zu den EU-Beitrittsländern veröffentlicht.
Im Rahmen des Programms Phare schreibt die Europäische Kommission voraussichtlich im August 2002 einen Dienstleistungsauftrag betreffend die Bereitstellung von Dienstleistungen für die Phare-Beitrittsländer für Erfassung, Überwachung und Vergleich von Daten zu eEurope+ 2003 aus.
Im Amtsblatt C 220/12 der Europäischen Gemeinschaften vom 17.09.2002 ruft die Europäische Kommission dazu auf, Vorschläge einzureichen, die zur Annäherung der Völker und zur Stärkung des europäischen Bewusstseins beitragen.
Im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften C 220/15 vom 17.09.2002 fordert die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen auf, die die Diskussion unter den Akteuren der Bürgergesellschaft über Themen fördern, welche die europäische Integration sowie die Debatten und Überlegungen in Zusammenhang mit der Arbeit des Europäischen Konvents betreffen.
Das Amt für Wirtschaft, Verkehr, Stadt- und Regionalentwicklung der Landeshauptstadt Kiel schreibt Dienstleistungsaufträge betreffend die organisatorische Durchführung von Projektmanagement, die Leitung des URBAN (II)-Büros in Kiel im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative URBAN II (2000-2006) sowie die organisatorische Durchführung des Büro Soziale Stadt Gaarden im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms "Soziale Stadt" aus. Der Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge ist der 15.10.2002.
Die EU-Kommission fordert im Amtsblatt C 200 vom 23. August 2002 zur Einreichung von Vorschlägen für Projekte im Bereich der transeuropäischen Telekommunikationsnetze auf. Bis zum 23. September 2002 können einzelne Unternehmen, Einrichtungen und Konsortien Vorschläge für Anwendungen und Basisdienste einbringen. Für dieses Programm sind im Rahmen der Initiative eTEN (elektronische Transeuropäische Netze; vormals TEN Telekom) vorläufig 12 Mio. Euro aus dem Gemeinschaftshaushalt 2002 vorgesehen.
Die europäische Bildungszusammenarbeit im Schulbereich erfreut sich auch im Schuljahr 2002/2003 großer Beliebtheit: Insgesamt 1.167 COMENIUS-Schulpartnerschaften mit deutscher Beteiligung werden bis 31. Juli 2003 im Rahmen des SOKRATES-Programm der Europäischen Union finanziell gefördert.
Die in Den Haag (NL) ansässige Organisation EUROPA NOSTRA erhält aus dem Programm KULTUR 2000 eine Förderung zur Verleihung eines europäischen Preises im Bereich des kulturellen Erbes. Der jährlich ausgelobte Preis, der jetzt von EUROPA NOSTRA ausgeschrieben wurde, umfasst sechs Kategorien, in denen ab 2002 jährlich je 10.000 Euro vergeben werden sollen:
Die Deutsche Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas wird am 2. Oktober 2002 in Dresden eine Fortbildungsveranstaltung zur Beantragung von Fördermitteln für städtepartnerschaftliche Begegnungen unter dem Titel *Tipps zur Antragstellung* durchführen.
Die Europäische Kommission schreibt die erste externe Halbzeitbewertung des Programms Loenardo da Vinci II aus. Der Schlusstermin für die Abgabe der Angebote ist der 12.09.2002.
Die Europäische Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag betreffend die Bewertung der institutionellen Auswirkungen des Erasmus-Programms aus. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 13.09.2002.
Die Europäische Kommission schreibt eine Studie aus, deren Zweck die detaillierte Analyse der verfügbaren Informationen über die Auswirkungen der Ergebnisse des Programms für Forschung und technologische Entwicklung (FTE) mit der Bezeichnung Schaffung einer benutzerfreundlichen Informationsgesellschaft und seiner drei Vorgängerprogramme, Esprit IV, ACTS und das Programm Telematikanwendungen (TAP) ist. Die Frist für die Einreichung der Angebote ist der 06.09.2002.
14 INTERREG-Programmgebiete für grenzübergreifende, transnationale und interregionale Zusammenarbeit mit Beitrittsländern erhalten zusätzliche 30 Millionen Euro. Diese besondere Unterstützung ermöglicht es den Regionen, die grenzübergreifende Zusammenarbeit in Bereichen wie Verkehr, Bildung, Unterstützung von KMU und interkulturelle Zusammenarbeit zu fördern. Zu den begünstigten Gebieten gehören auch Programme mit deutscher Beteiligung:
Die Europäische Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag betreffend die EX-Post-Bewertung des Programms Interreg II 94-99 aus. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 06.09.2002.
Informationsgesellschaft in folgenden Wirtschaftsbereichen finanziert: gesundheitliche Versorgung, elektronischer Handel, Tourismus und kulturelles Erbe, Industrie, Wirtschaftspraxis und Verkehr, Bildung. Ferner wird die Zusammenschaltung des europäischen Forschungsnetzes und des Forschungsnetzes der Mittelmeerländer mit Hilfe des Internets finanziert.
Im Amtsblatt C 174 vom 20.07.2002 ruft die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen zur Förderung der lokalen und regionalen Dimension des lebenslangen Lernens auf. Die sogenannte *R3L-Initiative* ist eine Reaktion der Kommission auf die Entschließung des Rates zum lebensbegleitenden Lernen vom 27.06.2002, in der die Kommission dazu aufgefordert wurde, eine stärkere Zusammenarbeit im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung zu fördern. Sie ist als erste Maßnahme im Sinne der strategischen Priorität der regionalen und lokalen Dimension des lebenslangen Lernens und insbesondere zur Umsetzung der Verpflichtung zu verstehen, die die Kommission in ihrer Mitteilung zum Lebenslangen Lernen vom November 2001 eingegangen ist.
Im Amtsblatt C 174 vom 20.7.2002 hat die Kommission drei Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen für grenzüberschreitenden Initiativen entlang der Grenze zu den EU-Beitrittsländern veröffenlticht. Sie richten sich an lokale und regionale Behörden, Euro Info Centres und Gewerkschaften aus den Grenzregionen. Für alle drei Ausschreibungen gilt, dass mindestens zwei Projektpartner aus den derzeitigen EU-Mitgliedstaaten beteiligt sein müssen. Einreichsfrist für alle drei Aufrufe ist der 01.10.2002.
In Amtsblatt C 160 vom 16.07.2002 ruft die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für MEDIA Plus, Entwicklung, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit auf. Die Ausschreibung betrifft die Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit und des Marktzugangs.
Die Europäische Kommission hat für die Auswahl der Kulturhauptstädte ab 2005 die Einführung eines neuen gemeinschaftlichen Verfahrens beschlossen. Bis einschließlich 2004 wurden die Städte auf Regierungsebene ausgewählt.
Im Amtsblatt C 162 vom 06.07.2002 fordert die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen betreffend das Programm zur Förderung von Entwicklung, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich europäischer audiovisueller Werke auf. Die Vorschläge sind bis zum 15.10.2002 einzureichen.
Im Amtsblatt C 160 vom 04.07.2002 ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Projektvorschlägen im Rahmen des Bildungsprogramms SOKRATES für das Jahr 2003 auf. Es gelten unterschiedliche Antragsfristen je nach Unterprogrammprogramm (s. Zeitplan).
Die Europäische Kommission schreibt einen Studienauftrag zur Beschaffung von Basisdaten für die nächste Fünfjahresbewertung des IST-Programms mittels einer Analyse (Fallstudien) der beim IST-Programm eingesetzten Instrumente aus. Die Einsendefrist für die Angebote ist der 16.08.2002.
Das Europäische Zentrum für die Förderung der Berufsbildung (CEDEFOP) schreibt einen Dienstleistungsauftrag betreffend die redaktionelle Unterstützung, technische Hilfe und Workshop-Unterstützung im Bereich von e-Learning aus. Die Einsendefrist für Angebote ist der 25.07.2002.
In Amtsblatt C 148 vom 21.06.2002 ruft die Komission zum Einreichen von Vorschlägen für das Programm Kultur 2000 auf. Der Aufruf ist der vierte jährliche Aufruf und betrifft das Jahr 2003. Gleichzeitig informiert der Text über die Durchführung der Programms Kultur 2000 im Jahr 2003 und nennt die Förderschwerpunkte für die Jahre 2003 und 2004. Antragsfrist für einjährige Projekte ist der 15.10.2002, für mehrjährige Projekte gilt der 31.10.2002 als letzter Abgabetermin.
Der Deutsche Verein führt vom 07. bis 09. Mai 2003 einen Fürsorgetag unter dem Motto *Zwischen Versorgung und Eigenverantwortung - Partizipation im Sozialstaat* in Freiburg im Breisgau durch, zu dem Experten aus allen Bereichen der Sozialpolitik, der sozialen Arbeit und insbesondere aus den Ländern der Europäischen Union erwartet werden.
Die Europäische Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag betreffend die Halbzeitbewertung des mehrjährigen Gemeinschaftsprogramms zur Anregung der Entwicklung und Nutzung von europäischen digitalen Inhalten über globale Netzwerke sowie zur Förderung der linguistischen Vielfalt in der Informationsgesellschaft (eContent) aus. Die Frist für die Einreichung der Angebote ist der 25.07.2002.
Im Rahmen des Programms ALA schreibt die Europäische Kommission voraussichtlich im Juli 2002 einen Dienstleistungsauftrag betreffend die Verwaltung eines Programms zur Organisation von Partnerschaften zwischen europäischen und 16 chinesisch-europäischen Studienzentren in China aus.
Die Europäische Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag betreffend die Bewertung der Rahmenstrategie und des entsprechenden Aktionsprogramms der Gemeinschaft für die Gleichstellung von Frauen und Männern (2001-2005) aus. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist der 02.08.2002. Die Frist zu Anforderung der Ausschreibungsunterlagen ist der 22.07.2002.
Die Europäische Kommission hat 178 neue Projekte für Zuschüsse im Rahmen der Programme JUGEND und EUROMED JUGEND (eine gemeinsame Aktion der Programme JUGEND und MEDA) ausgewählt. Ziel ist es, den interkulturellen Dialog, die aktive Bürgergesellschaft und die Minderheitenrechte im Mittelmeerraum und in Südosteuropa zu fördern. Jungen Menschen werden dadurch Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung und aktiven Teilnahme an Austauschmaßnahmen, Freiwilligendienst oder sonstigen Initiativen eröffnet. Das Budget für diese Projekte beläuft sich auf 4,2 Mio. Euro. Viele Vorhaben werden in Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen, z. B. den Vereinten Nationen, durchgeführt.
Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2002 wird die Europäische Kommission Dienstlöeistungsaufträge betreffend die Halbzeitbewertung des Programms Leonarde da Vinci II ausschreiben.
Im Laufe des Jahres 2002 wird die Europäische Kommission Dienstleistungsaufträge betreffend die externe Bewertung der institutionellen Auswirkungen des Erasmus-Programms ausschreiben.
Im Rahmen des Aktionsprogramms eLearning schreibt die Europäische Kommission voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2002 einen Dienstleistungsauftrag zur Erstellung von Studien betreffend Analyse, Bewertung, Vergleich, Durchführbarkeit oder Erforschung der Themenkomplexe, die in die durch das Aktionsprogramm festgelegten Arbeitsbereiche fallen.
Im Rahmen des Programms Phare schreibt die bulgarische Regierung einen Dienstleistungsauftrag betreffend technische Hilfe für die Reform der Kinderfürsorgedienste in 10 Pilotgemeinden aus. Die Frist für die Einsendung von Bewerbungen ist der 14.06.2002.
Im Laufe des Jahres 2002 wird die Europäische Kommission einen Dienstleistungsauftrag betreffend die Bewertung der Zielvorgaben der Programme Sokrates und Leonardo da Vinci ausschreiben.
Die Europäische Kommission schreibt einen Studienauftrag betreffend harmonisierte Kriterien zur Förderung der Zugänglichkeit von Sehenswürdigkeiten und Fremdenverkehrsinfrastrukturen für Behinderte aus. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist der 08.07.2002.
Gegenstand der Dienstleistung ist die externe Bewertung des Aktionsprogramms der Gemeinschaft zur Bekämpfung der Diskriminierung (2001-2006). Sie soll das gesamte Programm und alle im Rahmen des Programms finanzierten Aktionen erfassen. Die Frist für die Anforderung der Ausschreibungsunterlagen ist der 19.06.2002. Die Frist für die Einreichung von Angeboten ist der 01.07.2002.
Unter der Themenstellung *Dienstleistungen für Senioren in Europa zwischen Basisversorgung und Luxusartikel* findet vom 09.09. bis 10.09.2002 der 2. Internationaler Kongress des Wohlfahrtswerks für Baden-Württemberg in Stuttgart statt.
Das Staats- und das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg veranstalten vom 20. bis 21.06.2002 im Landesgewerbeamt Karlsruhe einen Fachkongress *Europa der Regionen* zu dem Thema *Perspektiven der grenzübergreifenden und transnationalen Zusammenarbeit*.
Unter der Themenstellung *Internationale Partnerschaften beginnen und vertiefen* veranstaltet Jugend für Europa im Rahmen des EU-Aktionsprogramms JUGEND vom 10. bis 12.06.2002 in Bonn eine Tagung für Projektverantwortliche und Multiplikatoren.
Unter der Themenstellung *Internationale Partnerschaften beginnen und vertiefen* veranstaltet Jugend für Europa im Rahmen des EU-Aktionsprogramms JUGEND vom 10. bis 12.06.2002 in Bonn eine Tagung für Projektverantwortliche und Multiplikatoren.
Die Europäische Kommission ist am morgigen 31. Mai 2002 Ausrichterin einer großen Konferenz, die den Abschluss der ersten Phase des SOKRATES-Pilotprojekts *TUNING Educational Structures in Europe* (Abstimmung der Bildungsstrukturen in Europa) bilden soll und an der über 100 europäische Universitäten sowie Studentenvereinigungen, Fachgremien und Hochschulangestellte teilnehmen werden.
Am 14. November 2002 findet in Aachen die Auftaktveranstaltung zum *Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003* statt. Diese ist in die 8. Europäische Regionalkonferenz von Rehabilitation International, die vom 11.11. bis 15.11.2002 durchgeführt wird, eingegliedert
Im Amtsblatt C 112 vom 09.05.2002 ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Projektvorschlägen im Rahmen der Haushaltslinie B3-4102: *Maßnahmen für Studien und Analysen über die soziale Lage, Demographie und Familie* auf. Die Zuschüsse sollen Analysen zugute kommen, die von der Kommission im sozialen Bereich gefördert werden. Antragsfrist ist der 21.06.2002.
Auf dem *8. Kongress der Städtepartnerschaft* des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) vom 22. bis 24. Mai in Antwerpen wurden dieses Jahr die *Goldenen Sterne der Städtepartnerschaft* vergeben. Seit 1993 verleiht die EU jährlich Preise für außergewöhnliche Projekte, die über ihren Fonds für Städtepartnerschaften unterstützt werden.
Im Amtsblatt C 103 vom 30.04.2002 ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Projektvorschlägen für Verbreitungstätigkeiten im Rahmen des Aktionsprogramms SOKRATES auf. Antragsfrist ist der 01.10.2002.
Im Amtsblatt C 117 vom 18.05.2002 ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Projektvorschlägen für die zweite Phase des Programms Leonardo da Vinci auf. Das Programm trägt zur Umsetzung einer Berufsbildungspolitik der Gemeinschaft bei und zielt auf die Förderung neuer praxisorientierter Konzepte in der Berufsbildungspolitik. Dieser zweite Aufruf hat eine Geltungsdauer von zwei Jahren (2003-2004). Antragsfrist sind der 04.11.2002 bzw. der 14.02.2003 (s. Zeitplan).
Wie schon in der alten Förderperiode (Urban I) ist Berlin auch in Urban II mit einem Programmgebiet vertreten. Aufgrund seiner strukturellen Defizite wurde ein 425 ha großes Gebiet rund um den S-Bahnhof Ostkreuz ausgewählt, in dem ca. 30.000 Einwohner leben. Die Einkommenssituation ist im Berliner Vergleich unterdurchschnittlich, die Einwohnerentwicklung war zum Zeitpunkt der Programmaufnahme rückläufig.
m Amtsblatt C 115 vom 16.05.2002 ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Projektvorschlägen im Rahmen des Aktionsprogramms JUGEND auf. Dieser Aufruf bezieht sich auf den Bereich *Zusammenarbeit, Ausbildung und Information: Aktion 5 - Flankierende Maßnahmen*. Antragsfrist ist der 01.10.2002.
Am 11.07.2002 veranstaltet die LAG Freie Wohlfahrtspflege NRW in Aachen eine Fachtagung unter dem Motto *Grenzenlos sozial* und lädt Interessierte herzlich dazu ein.
Im Rahmen des Programms Phare schreibt die Central Finance and Contracts Unit (CFCU), Bukarest, Rumänien voraussichtlich im Juni 2002 einen Dienstleistungsauftrag betreffend Qualitätskontrolle, Einhaltung von Betriebsverfahrensbedingungen, ex-post Überwachung und Bewertung sowie Programm-Audit aus.
Im Rahmen der allgemeinen Zielsetzung, nämlich der Gewinnung von Erfahrungswerten zur Verbesserung der Realisierung und der Wirksamkeit der aus dem EAGFL finanzierten Maßnahmen, insbesondere der neuen Phase der Initiative LEADER+, zielt diese Bewertung darauf ab, einen prägnanten Überblick des Mehrwerts von LEADER II im Vergleich zu anderen Entwicklungsmaßnahmen im ländlichen Raum zu liefern. Es handelt sich insbesondere darum, zu überprüfen, inwieweit die Realisierung der spezifischen Detailkonzeption der Initiative die Erreichung ihrer Ziele ermöglicht hat, nämlich die Förderung der Innovation und der aktiven Teilnahme der ländlichen Bevölkerung, um eine örtliche Entwicklung in den ländlichen Gebieten auf Dauer in Gang zu setzen.
Das INTERREG-Programm für Nordwesteuropa ist von der Europäischen Kommission genehmigt worden. Dieses Programm im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III B läuft bis 2006 und sieht EU-Fördermittel in Höhe von etwa 329 Mio. Euro vor. Es betrifft die transnationale Zusammenarbeit zwischen den EU-Mitgliedstaaten Irland, Belgien, Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich sowie der Schweiz als Drittland. Weitere 326 Mio. Euro werden aus nationalen und regionalen Mitteln bereitgestellt, wodurch insgesamt etwa 655 Mio. Euro zur Verfügung stehen werden.
Der für Regionalpolitik zuständige Kommissar Michel Barnier gab am 25.04.2002 die Genehmigung eines Programms für den Alpenraum durch die Europäische Kommission bekannt. Das Programm trägt zur transnationalen Zusammenarbeit zwischen Österreich, Frankreich, Deutschland und Italien (in der Europäischen Union) sowie Slowenien, der Schweiz und Liechtenstein bei und wird - für die beteiligten Mitgliedstaaten - im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III B finanziert.
Am 24. und 25. April 2002 fand in Warschau die 11. Sitzung des Deutsch-Polnischen Jugendrates statt. Im Mittelpunkt der Sitzung stehen die bisherige Arbeit des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes und die Festlegung der künftigen Schwerpunkte.
Der diesjährige Wettbewerb für das "Europäische Sprachensiegel 2002" steht unter dem Motto *Sprachen lernen ab 50*. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung zeichnet Projekte aus, die älteren Menschen Fremdsprachen nahe bringen und vermitteln. Damit soll das lebenslange Lernen in einer älter werdenden Gesellschaft gefördert werden.
Unter dem Motto *Europa gemeinsam gestalten* findet die Europawoche dieses Jahr vom 2. bis 12. Mai zum nunmehr achten Mal statt. Das Europäische Parlament, die Europäische Kommission und die Bundesländer organisieren in enger Zusammenarbeit ein buntes Spektrum von mehr als 1.000 Veranstaltungen, die sich über ganz Deutschland verteilen. Die Hauptthemen sind: die Erweiterung der EU, die künftige Verfassung Europas (*Post-Nizza-Prozess* und der Konvent über die Zukunft Europas), die innere und äußere Sicherheit Europas und die Wirtschafts- und Währungsunion.
Am 20.03.2002 veröffentlichte die Europäische Kommission die Aufforderung zur Einreichung von Interessensbekundungen für das 6. Forschungsrahmenprogramm (RP6), das am 01.01.2003 anlaufen wird. Die Antragsfrist ist der 07.06.2002.
Am 08. und 09. April 2002 treffen in Madrid auf Initiative der spanischen Ministerin für Bildung, Kultur und Sport, Pilar del Castillo, und des für Bildung und Kultur zuständigen Mitglieds der Europäischen Kommission, Viviane Reding, die Direktoren großer europäischer Museen, Leiter von Stiftungen, Verantwortliche für unternehmerisches Sponsoring und Hochschulvertreter zu einem Seminar über Kultursponsoring zusammen, um die Lage in Europa zu erörtern und darüber nachzudenken, wie diese Praxis gefördert und ausgebaut werden kann.
Die Europäische Kommission hat für das deutsche Bundesland Hessen das Programm im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative LEADER+ genehmigt. Im Zeitraum 2001-2006 stehen für dieses Programm insgesamt 23,4 Mio. Euro zur Verfügung. Davon werden 8,2 Mio. Euro aus EU-Mitteln und 7 Mio. Euro vom Privatsektor finanziert.
Die Europäische Kommission hat ein Programm der Gemeinschaftsinitiative LEADER+ für Baden-Württemberg genehmigt. Mit diesem Programm sollen neue Ideen gefördert und der Aufbau einer nachhaltigeren Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt im ländlichen Raum Deutschlands unterstützt werden. Es zielt darauf ab, die Lebensqualität für alle Einwohner der ländlichen Gebiete zu verbessern. Leader+ wird dazu beitragen, die lokale Erzeugung aufzuwerten und die natürlichen und kulturellen Ressourcen optimal zu nutzen. Im Zeitraum 2001-2006 stehen für das Programm insgesamt 22,3 Mio. Euro zur Verfügung. Davon werden 10,2 Mio. Euro von der Europäischen Union bereitgestellt, während 1,9 Mio. Euro aus der Privatwirtschaft kommen.
Die Europäische Kommission ruft zur Einreichung von Projektvorschlägen für das Aktionsprogramm zur Bekämpfung von Diskriminierungen 2001-2006 auf. Eines der Hauptziele des gemeinschaftlichen Aktionsprogramms zur Bekämpfung von Diskriminierungen sollte es sein, die Etablierung einer guten Gleichstellungspraxis auf freiwilliger Basis zu fördern und diskriminierende Praktiken zu verhindern. Antragsfrist ist der 13.05.2002.
Der Europäische Rat ist am 15. und 16. März 2002 zu seiner Frühjahrstagung zur Lage der Europäischen Union im Wirtschafts-, Sozial- und Umweltbereich zusammengetreten. Dabei sollte u.a. die Lissabonner Strategie und ihre Umsetzung erörtert werden.
Im Amtsblatt C 61 vom 08.03.2002 ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des gemeinschaftlichen Aktionsprogramms Sokrates zur Durchführung der *Allgemeinen Aktionen zur Beobachtung und Analyse* (Aktion für den Teilbereich 6.1.2) auf. Dieser Bereich des Sokrates-Programms gehört zur Aktion *Beobachtung von Bildungssystemen, -politiken und -innovationen* (Aktion 6.1) und sieht eine Reihe von Maßnahmen vor, die den Informations- und Erfahrungsaustausch in Bildungsfragen zwischen den teilnehmenden Ländern verbessern und erleichtern sollen. Antragsfrist ist der 03.05.2002.
Die Europäische Kommission gab die Genehmigung eines Programms für die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz am 22.02.2002 bekannt. Dieses Programm betrifft die Region "Oberrhein Mitte-Süd" und wird im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III finanziert. Hauptziele sind die Entwicklung der Wirtschaft und der Ausbau der Zusammenarbeit in dieser grenzübergreifenden Region. Insgesamt stehen bis 2006 Mittel in Höhe von 70,6 Mio. Euro zur Verfügung, an denen sich die EU mit etwa 31,6 Mio. Euro beteiligt. 31,6 Mio. Euro werden aus den nationalen und regionalen Haushalten sowie von der Privatwirtschaft aufgebracht. Die Schweiz beteiligt sich mit 7,5 Mio. Euro. Das Programm betrifft eine Bevölkerung von rund 4,1 Mio. Einwohnern.
Die Europäische Kommission hat am 20.02.2002 das Programm der Gemeinschaftsinitiative LEADER+ für Mecklenburg-Vorpommern genehmigt. Mit diesem Programm sollen neue Ideen gefördert und der Aufbau einer nachhaltigeren Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt im ländlichen Raum Deutschlands unterstützt werden. Es zielt darauf ab, die Lebensqualität für alle Einwohner der ländlichen Gebiete zu verbessern.
Im Amtsblatt C 46 vom 20.02.2002 ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Projektvorschlägen für das Asia-Link-Programm auf. Das Ziel dieses Programmes ist die Förderung der Zusammenarbeit im Bereich der Hochschulbildung zwischen der Europäischen Union und Süd- und Südostasien sowie China. Das Programm bietet den Rahmen für ein breites Spektrum an Maßnahmen zur Förderung der gegenseitigen Wahrnehmung und Verständigung, des gegenseitigen Austauschs und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen. Die Anträge müssen bis zum 24.05.2002 bzw. 24.10.2002 bei der Kommission eingegangen sein
Vom 22. bis 25. Mai 2002 findet im belgischen Antwerpen ein großer kommunaler Partnerschaftskongress statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, weltweit stattfindende beispielhafte kommunalpartnerschaftliche Zusammenarbeit zu präsentieren.
Die Europäische Kommission hat das Programm der Gemeinschaftsinitiative LEADER+ für Sachsen genehmigt. Der für Landwirtschaft, ländliche Entwicklung und Fischerei zuständige Kommissar Franz Fischler begrüßte diese Entscheidung und erklärte: *Mit diesem Programm sollen neue Ideen gefördert und der Aufbau einer nachhaltigeren Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt im ländlichen Raum Deutschlands unterstützt werden.*
Am 19.02.2002 hat die Kommission drei Programme im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Dänemark und Deutschland genehmigt. Es handelt sich dabei um die Programme der Regionen Sønderjylland und Schleswig (13,8 Mio. Euro), Fyns Amt und K.E.R.N. (9,9 Mio. Euro) sowie Storstrøms Amt und Ostholstein-Lübeck (9,6 Mio. Euro).
Im Rahmen der Ausrichtung A (grenzübergreifende Zusammenarbeit) der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III startet in den kommenden Wochen die Umsetzung im Fördergebiet *Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein*. Das Fördergebiet erstreckt sich über Teile Baden-Württembergs und Bayerns sowie über Vorarlberg (A), das Fürstentum Liechtenstein und einige Kantone der Schweiz.
Die Europäische Kommission hat am 06.02.2002 das INTERREG-Programm des PAMINA-Raums genehmigt. Damit unterstützt sie die transnationale Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich in der unter der Bezeichnung "PAMINA" bekannten Region Südpfalz - Mittlerer Oberrhein - Nördliches Elsass, die sich auch schon an dem Vorläuferprogramm INTERREG II beteiligte. Kern des Programms ist die Verbesserung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit mit dem Ziel, die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, einen gemeinsamen Arbeitsmarkt zu schaffen, den Umweltschutz zu verbessern und die soziokulturelle Zusammenarbeit fördern.
Das neue, gemeinsame INTERREG-Programm der drei deutsch-niederländischen Grenzregionen EUREGIO, Euregio Rhein-Waal und Euregio Rhein-Maas-Nord ist am 06.02.2002 durch die Europäische Kommission bewilligt worden. Im Rahmen dieses Programms der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III stellt die Europäische Union Fördermittel in Höhe von 98 Mio. Euro bereit. Weitere 113 Mio. Euro werden von nationaler, regionaler und privater Seite aufgebracht, so dass insgesamt Mittel in Höhe von 211 Mio. Euro zur Verfügung stehen.
Für die Zusammenarbeit zwischen der EG und Kanada bzw. der EG und den USA auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung hat die Kommission in Amtsblatt C 16 vom 19.01.2002 zur Einreichung von Vorschlägen aufgerufen. Antragsfrist ist der 01.04.2002.
Die Europäische Kommission hat am 18.01.2002 die Genehmigung eines Programms für die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Luxemburg und der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien bekanntgegeben, das im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III finanziert wird. Die neue Einbeziehung der deutschsprachigen Gemeinschaft ist ein natürliches Ergebnis der in einem vorangegangenen Programm eingeleiteten Zusammenarbeit. Schwerpunkte sind die Förderung der Wirtschaft in diesen Regionen und eine bessere Unterstützung der transnationalen Zusammenarbeit. Insgesamt steht bis 2006 ein Betrag von 22,83 Mio. Euro zur Verfügung, die restlichen 11,4 Mio. Euro werden von den öffentlichen Haushalten der beteiligten Mitgliedstaaten aufgebracht. Im Fördergebiet leben etwa 0,95 Mio. Menschen.
m Amtsblatt C 6 vom 09.01.2002 hat die Kommission eine Berichtigung der Ausschreibung der Programms MEDIA Plus, Durchführung des Programms zur Entwicklung, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich europäischer audiovisueller Werke, Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen GD EAC/31/01: Förderung und Entwicklung von Produktionsprojekten (Slate funding second stage) (Amtsblatt C 368 vom 22.12.2001, S.19) veröffentlicht.
Im Amtsblatt C 374 vom 29.12.2001 fordert die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für Projekte zum Erhalt nationalsozialistischer Konzentrationslager als historische Gedenkstätte (Haushaltslinie A-3035) auf. Antragsfrist ist der 31.03.2002.
Die Europäische Kommission hat am 19.12.2001 im Amtsblatt C 363 zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des Programms Media Plus aufgerufen. Die Ausschreibung bezieht sich auf das Unterprogramm zur Förderung von Entwicklung, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit europäischer audiovisueller Werke. Schlusstermin für die Einreichung von Vorschlägen ist der 15. Februar 2002 für Maßnahmen zwischen dem 15. Mai 2002 und dem 31. Dezember 2002.
Der für Regionalpolitik zuständige europäische Kommissar Michel Barnier gab am 13.12.2001 die Genehmigung eines Förderprogramms zugunsten der *Euregio Maas-Rhein* für den Zeitraum 2000-2006 durch die Europäische Kommission bekannt. Die Europäische Union stellt für dieses Programm im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 52,7 Mio. Euro bereit. Das Programm betrifft die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden.
Die Verwaltung von Puertollano in Spanien sucht Partner für ein Mobilitäts-Projekt im Rahmen des Programms Leonardo da Vinci II. Vorrangig sollen durch das Projekt die Fähigkeiten von jungen Menschen durch berufliche Aus- und Weiterbildung verbessert werden, die für ihre Integration und Reintegration in den Arbeitsmarkt notwendig sind. Partner können Gemeinden, Universitäten und Ausbildungsstätten sein. Antragsfrist ist der 18. Januar 2002.
Die Europäische Kommission hat im Amtsblatt C 352 vom 12.12.2001 einen Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für die Förderung internationaler, nichtstaatlicher Jugendorganisationen (Haushaltslinie A-3029) veröffentlicht (siehe auch Vorankündigung in EUFIS-Nachricht vom 24.10.2001). Förderfähig sind Maßnahmen von europäischem Interesse, bei denen Jugendliche direkt involviert sind und/oder die den Jugendlichen zugute kommen. Antragsfrist hierfür ist der 28.02.2002.
Mit einem 200-Millionen-Mark-Standortpaket Ostbayern hat der bayerische Ministerrat am 27.11.2001 beschlossen, die bayerischen Grenzregionen bei der Vorbereitung auf die EU-Osterweiterung zu unterstützen. Mit diesem Verkauf aus E.ON-Aktien sollen die Grenzregionen fit gemacht werden für die historische Herausforderung der Osterweiterung.
Deutsche Produzenten mit einem Dokumentarfilmprojekt haben die Möglichkeit, sich an dem von der Europäischen Kommission unterstützten Förderprogramm MEDEA zu beteiligen. MEDEA konzentriert sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Kino- und Dokumentarfilmen mit dem Potential einer euro-mediterranen Koproduktion. Anmeldeschluss für Dokumentarfilme ist der 14. Dezember 2001.
Die Europäische Kommission hat im Amtsblatt C 342 vom 05.12.2001 zur Einreichung von Vorschlägen für Maßnahmen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Entwicklungsfragen, die gemeinsam mit in der Entwicklung tätigen europäischen NRO finanziert werden, aufgefordert. Antragsfrist ist der 18.03.2001.
Die Europäische Kommission hat das Jugendaktionsprogramm Europa-Mittelmeer II (Euromed Jugend II) verabschiedet. Das Programm hat eine Laufzeit von drei Jahren (2002-2004), und sein Budget wurde im Vergleich zum Vorläuferprogramm Euromed Jugend I (1999-2001) um 40 % erhöht.
Im Amtsblatt C 339 der Europäischen Gemeinschaften vom 01.12.2001 gibt die Kommission Informationen zur finanziellen Unterstützung von Projekten, die die europäische Dimension der Debatte über die Zukunft Europas fördern. Diese Informationsschrift und die darin vorgesehenen Finanzierungsbeiträge umfassen Haushaltsmittel zur Finanzierung von Aktionen, die im Rahmen des Programms zur Information des europäischen Bürgers (PRINCE) durchgeführt werden. Die Anträge auf Zuschussgewährung können ab dem 1. November 2001 und bis spätestens 15. Mai 2002 jederzeit eingereicht werden.
Vom 24. bis 30.11.2001 findet in allen 30 Staaten, die am SOKRATES-Programm der Europäischen Union teilnehmen, erstmals die COMENIUS-Woche statt. Koordiniert werden die Aktionen in Deutschland vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz, der als Nationale Agentur in Deutschland für die Umsetzung des SOKRATES-Programms im Schulbereich verantwortlich ist.
Auf Initiative von Viviane Reding, für Bildung und Kultur zuständiges Kommissionsmitglied, werden mehr als 150 Schüler und Lehrkräfte aus den 30 Teilnehmerländern des Programms SOKRATES für Austausch und Zusammenarbeit im Bereich der allgemeinen Bildung anlässlich der am 26. November 2001 beginnenden *COMENIUS-Woche* in Brüssel zusammen kommen. Anlässlich dieser Woche können sich die Teilnehmer und Besucher über transnationale Kooperationsprojekte informieren, die von Schulen in ganz Europa organisiert wurden.
Die Europäische Kommission hat am 21.11.2001 ein Weißbuch über die Jugend angenommen. Dieses Weißbuch ist das Ergebnis einer breit angelegten Konsultation unter vielen Zehntausend jungen Europäerinnen und Europäern sowie einer Abstimmung mit den Mitgliedstaaten, mit Jugendorganisationen und Experten. Es soll dazu beitragen, die jungen Menschen wieder stärker in das gesellschaftliche Geschehen einzubinden.
In Berlin findet vom 16.-18.11.2001 die dreitägige internationale Sprachenmesse EXPOLINGUA und die nationale Bilanzkonferenz des Europäischen Jahrs der Sprachen 2001 (EJS) im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur statt. Beide Veranstaltungen stehen unter Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn.
Kreativität, Beobachtungsgabe und Vorstellungskraft sind bei den jungen EU-Bürgern gefragt, die an vier Wettbewerben der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission teilnehmen werden. Ausgeschrieben sind ein Malwettbewerb (6-10 Jahre), ein Poesiewettbewerb (11-14 Jahre), ein Fotowettbewerb (15-18 Jahre) und ein Wettbewerb im Schreiben einer Rede (19-22 Jahre). Offizieller Beginn des Wettbewerbs ist der 16. November. Stichtag für die Einreichung von Beiträgen ist der 15. Januar 2002.
*Human?Com* ist eine neues europäisches interaktives Internetportal, das zwei verschiedene Kunstwerke enthält. Die Idee des Portals ist, Kunstwerke in Echtzeit zu erstellen. Der eine Kunstbereich heißt europäisches Tagebuch *Spuren* und der andere ist ein neues europäisches Spiel *Perfekter Tag*- man ist in der Lage, zusammen zu schreiben. Zusätzlich zu diesem Portal gibt es einen Link, der Menschen aus verschiedenen Projektbereichen und Webseiten verbindet.
Im April und Mai 2001 wurde bei 10.000 jungen Europäern (in der Europäischen Union) zwischen 15 und 24 Jahren auf Bitten der Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission eine Eurobarometer-Umfrage durchgeführt.
Die Vereinigung Les Sommets du Tourisme, Chamonix Mont Blanc, vergibt anlässlich des 3. Tourismusgipfels, der vom 05.-07. Dezember 2001 stattfindet, den Preis *Nachhaltige Entwicklung im Tourismus*. Bewerben können sich Städte, Gemeinden, Landkreise, Verbände und Unternehmen. Bewerbungsfrist ist der 30. November 2001.
Eine sämtliche Tagungsreferate umfassende Dokumentation des Forums (Köln: BFS-Verlag 2001, 120 S., ISBN 3-932559-32-0) kann bei der BFS Service GmbH, Tel. 0221.97356-159, -160, Fax -164, E-Mail: BFS-SERVICE@sozialbank.de zum Preis von DM 15,00 inkl. MWSt. und Versandkosten bestellt werden.
Im Amtsblatt C 298 vom 24.10.2001 fordert die Europäische Kommission im Rahmen des Programms MEDIA PLUS zur Einreichung von Vorschlägen auf. Die Ausschreibung betrifft das Unterprogramm *Entwicklung, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit*. Die Antragsfristen sind jeweils der 3. Dezember 2001 sowie der 15. März 2002.
Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, 2004 zum Europäischen Jahr der Bildung durch Sport zu erklären. Im Jahr der Olympischen Sommerspiele in Athen werden verschiedene Gemeinschaftsmaßnahmen und nationale Aktionen durchgeführt, die die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und Sportvereinen fördern. Außerdem sollen sie im Erziehungswesen eine bessere Einbindung des Sports sowie eine bessere Vermittlung seiner Werte bewirken. Als Mittelausstattung für das Europäische Jahr der Erziehung durch Sport hat die Kommission 11,5 Millionen Euro vorgesehen.
Die Europäische Kommission, Generaldirektion Bildung und Kultur, hat im Amtsblatt C 283 vom 09.10.2001 zur Einreichung von Vorschlägen für das Programm *Städtepartnerschaften* im Jahr 2002 aufgerufen. Der aktuelle Aufruf enthält im Vergleich zum Vorjahr zahlreiche Verfahrensänderungen, die das Beantragen von Zuschüssen für Städtepartnerschaftsveranstaltungen erleichtern sollen. Die wichtigsten Änderungen sind die Vereinfachung des Verfahrens für Veranstaltungen mit einem beantragten Zuschuss von unter 20.000 Euro und dass es künftig nicht mehr nur drei, sondern fünf Tranchen zur Antragseinreichung geben wird.
Am 06.11.2001 veranstaltet das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. (ISS) in Frankfurt die Fachtagung Das Kozept der Zivilgesellschaft - ein Reformweg für den Sozialstaat?.
Um Informationen zur sozialen Lage in der Europäischen Union einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde eine Broschüre entwickelt, die die wichtigsten Erkenntnisse des Berichts zur sozialen Lage 2001 vorstellt. Hierbei handelt es sich um den zweiten Jahresbericht, der von der Europäischen Kommission, Generaldirektion Beschäftigung und Soziales, in Zusammenarbeit mit Eurostat erarbeitet wurde.
Hier finden Sie die Broschüre zur sozialen Lage in der Europäischen Union vom 25.09.2001, S.1-19.
Hier finden Sie die Broschüre zur sozialen Lage in der Europäischen Union vom 25.09.2001, S.1-19.
Ein zentraler Termin des Europäischen Jahres der Sprachen ist der 26. September, der Europäische Tag der Sprachen. An diesem Tag werden in 45 Teilnehmerstaaten der Europäischen Union und des Europarates Tausende von Aktivitäten organisiert, um alle Aspekte des vielsprachigen Europas zu würdigen.
Ab dem 1. September 2001 können Jugendliche im Rahmen des Modellprojekts Rein ins Leben! in kulturellen Einrichtungen ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren.
Im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften C 209 vom 27.07.2001, S. 9-13, ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Projektvorschlägen auf. Dieser ist der dritte jährliche Aufruf im Rahmen des Programms Kultur 2000.
Die Europäische Kommission hat ein Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Österreich und Slowenien genehmigt, das im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III kofinanziert wird. Diese Initiative soll in erster Linie die wirtschaftliche Entwicklung beiderseits der Grenze und eine engere transnationale Zusammenarbeit fördern. Bis 2006 stehen für dieses Programm insgesamt Mittel in Höhe von 54,5 Mio. Euro zur Verfügung, davon werden 27,3 Mio. Euro aus dem Gemeinschaftshaushalt bereitgestellt. Getragen wird das Programm von den österreichischen Bundesländern Steiermark und Kärnten sowie den slowenischen Grenzregionen. Insgesamt zählt das betreffende Gebiet 2,37 Mio. Einwohner.
Die Fachkommission 1 *Regionalpolitik* des Ausschusses der Regionen, der Kongress der Gemeinden und Regionen Europas (des Europarates) und die Provinz Limburg (Niederlande) veranstalten eine Konferenz zum Thema *Transeuropäische Zusammenarbeit: Regionen, Städte und Gemeinden konzipieren eine neue europäische Politik*. Diese Konferenz findet am 13./14. September 2001 in Maastricht (Niederlande) in demselben Saal statt, in dem der Vertrag über die Europäische Union unterzeichnet wurde.
Die Europäische Kommission ruft im Amtsblatt C 213 vom 31.07.2001, S. 18-19 zur Einreichung von Projektvorschlägen auf, die durch das Programm zur Unterstützung kultureller Veranstaltungen der AKP-Staaten in Europa (PAMCE) gefördert werden können. PAMCE wird vom Europäischen Entwicklungsfonds aufgelegt und unterstützt gemeinnützige europäische Kulturbetriebe, die Veranstaltungen mit Künstlern, Schriftstellern und Kulturschaffenden aus dem AKP-Raum organisieren.
Für das Programm Media Plus (2001-2005), sind zwei neue Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen veröffentlicht worden (vgl. Abl. C 215 vom 01.08.2001, S. 15 und S. 16). Die Ausschreibungen betreffen das Programm zur Förderung von Entwicklung, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich europäischer audiovisueller Werke und unterstützen dabei insbesondere Agenten für den internationalen Vertrieb europäischer Kinofilme und die Fernsehausstrahlung europäischer audiovisueller Werke.
Die Europäische Kommission hat am 25.07.2001 zwei Programme für die grenzübergreifende Zusammenarbeit von Sachsen genehmigt, die im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III A finanziert werden. Es handelt sich um die Programme Sachsen/Polen (Niederschlesien) und Sachsen/Tschechische Republik. Hauptschwerpunkte der Programme sind die Entwicklung der Wirtschaft beiderseits der Grenze sowie die Verbesserung der transnationalen Zusammenarbeit.
Die Europäische Kommission hat am 25.07.2001 das erste von drei Programmen für die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen genehmigt, das im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III A finanziert wird. Das Programm betrifft die Grenzgebiete von Sachsen und Niederschlesien; Hauptschwerpunkte sind die Entwicklung der Wirtschaft beiderseits der Grenze sowie die Verbesserung der transnationalen Zusammenarbeit. Bis 2006 stehen insgesamt 56,9 Mio. Euro zur Verfügung, von denen die EU etwa 42,7 Mio. Euro beisteuert. 18,4 Mio. Euro werden aus den nationalen und regionalen Haushalten sowie von der Privatwirtschaft aufgebracht. Das Programmgebiet zählt etwa 2,4 Mio. Einwohner.
Die Europäische Kommission hat am 25.07.2001 das erste von drei Programmen für die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen genehmigt, das im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III A finanziert wird. Das Programm betrifft die Grenzgebiete von Sachsen und Niederschlesien; Hauptschwerpunkte sind die Entwicklung der Wirtschaft beiderseits der Grenze sowie die Verbesserung der transnationalen Zusammenarbeit. Bis 2006 stehen insgesamt 56,9 Mio. Euro zur Verfügung, von denen die EU etwa 42,7 Mio. Euro beisteuert. 18,4 Mio. Euro werden aus den nationalen und regionalen Haushalten sowie von der Privatwirtschaft aufgebracht. Das Programmgebiet zählt etwa 2,4 Mio. Einwohner.
Die Europäische Kommission hat am 25.07.2001 einen Aktionsplan für die Grenzregionen vorgeschlagen, die an die Beitrittsländer grenzen. Es handelt sich dabei um 23 Regionen in Finnland, Deutschland, Österreich, Italien und Griechenland. Der Aktionsplan schlägt für diese Regionen eine Reihe von Maßnahmen vor, die der Vorbereitung auf die Erweiterung der Union dienen und besonders das Zusammenwachsen der Regionen beiderseits der Grenzen im Rahmen des Beitrittsprozesses fördern sollen.
Für das Programm Media Plus (2001-2005), ist ein neuer Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen veröffentlicht worden (vgl. Abl. C 206 vom 24.07.2001). Die Ausschreibung betrifft das Programm zur Förderung von Entwicklung, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich europäischer audiovisueller Werke und dabei insbesondere die Förderung von Kinobetrieben, die europäische Filme in ihr Programm aufnehmen.
Die Europäische Kommission hat im Rahmen der Durchführung der zweiten Phase des SOKRATES-Programms eine allgemeine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das Jahr 2002 veröffentlicht (ABl. C 191 v. 07.07.2001). Die hier bekannt gegebenen Fristen liegen je nach Aktion zwischen dem 01.11.2001 und dem 01.08.2002.
Die Europäische Kommission hat im Amtsblatt C 177 der Europäischen Gemeinschaften vom 22.06.2001 eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Gemeinsame Aktionen der Programme Sokrates, Leonardo da Vinci und Jugend veröffentlicht. Bei den Gemeinsamen Aktionen handelt es sich um eine neue Möglichkeit, die durch die Beschlüsse über die Durchführung der zweiten Phase der Programme Leonardo da Vinci (berufliche Bildung), Sokrates (allgemeiner Bildung) und Jugend geboten wird. Diese Anträge sind bis spätestens 31. August 2001 bei der Kommission einzureichen.
EUR-Lex, ein neuer zentraler Zugang - ein Portal - zu den Rechtstexten der Europäischen Union, wird die Tätigkeit der EU-Organe für die Öffentlichkeit transparenter machen. Es stützt sich auf den Erfolg der schon vorhandenen öffentlichen Online-Informationsdienste der europäischen Einrichtungen.
Wie können Freiwilligendienste attraktiver gestaltet und ausgebaut werden? Darüber diskutieren auf der Tagung Zur Zukunft der Freiwilligendienste vom 26. bis 27. Juni in Berlin Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Trägerorganisationen und Kommunen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veranstaltet die Tagung im Rahmen des Internationalen Jahres der Freiwilligen 2001. In fünf Foren geht es um neue Vermittlungsformen, die Ansprache neuer Zielgruppen und die soziale Absicherung von Freiwilligen sowie den Ausbau der Einsatzfelder und Angebote im Ausland.
m Rahmen der dreitägigen deutsch-polnischen Regierungskonsultationen traf Dr. Christine Bergmann, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, am Montag den 18.06.2001 in Frankfurt/Oder mit ihren polnischen Amtskollegen zusammen. Teil des Deutsch-Polnischen Jugendgipfels, an dem die Regierungschefs von Deutschland und Polen Bundeskanzler Schröder und Ministerpräsident Buzek teilnahmen, sind Gespräche mit Jugendlichen aus beiden Ländern und die Arbeit des deutsch-polnischen Jugendwerkes.
uf Initiative des Europäischen Parlaments hat die Europäische Kommission jetzt Aktionen eingeleitet, die der Förderung und Bewahrung regionaler und Minderheitensprachen und Kulturen dienen sollen.
Im Rahmen von *Jugend für Europa* hat die Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission eine Studie zur Lage der Jugend und der Jugendpolitik in Europa herausgegeben. Die Studie wurde vom IARD Institut in Mailand in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen aus den 15 EU-Mitgliedstaaten, Liechtenstein, Norwegen und Island angefertigt.
Die Europäische Kommission unterstützt 142 weitere Projekte im Rahmen des Europäischen Jahrs der Sprachen 2001. Die am 11.06.2001 angekündigte Finanzierung beläuft sich auf insgesamt nahezu 4,2 Mio. Euro, die zu den bereits im Januar für 43 Projekte gewährten 1,75 Mio. Euro hinzukommen (vgl. EUFIS-Nachricht vom 10.01.2001). Insgesamt sind über 1.300 Anträge eingegangen.
Die Kommission ruft europäische Produktionsgesellschaften zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des Programms MEDIA Plus (2001-2005) auf (vgl. Abl. C 163 vom 06.06.2001). Das Programm dient der Förderung von Entwicklung, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich europäischer audiovisueller Werke.
Auf 60 Seiten fassen Dr. Helle Becker und Dr. Dietrich Rometsch in dieser soeben erschienenen BFS-Publikation die grundlegenden Informationen zur Erschließung von Fördermitteln der Europäischen Union für die Sozialwirtschaft zusammen.
Der franzoesische Premierminister Lionel Jospin hielt am 28.05.2001 eine bereits seit langem erwartete Rede zur Zukunft Europas. Nach den Reden des deutschen Aussenministers, des franzoesischen Staatspraesidenten, des Kommissionspraesidenten und des britischen Premierministers sowie dem als Leitantrag fuer den SPD-Parteitag konzipierten Vorschlag von Bundeskanzler Gerhard Schroeder praesentiert Jospin damit seine Vorstellung der Europaeischen Union im Hinblick auf die Herausforderungen, die vor ihr liegen.
Schwerpunktachse 4 in der Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).
Am 25. und 26. Mai 2012 findet in Litauen eine internationale Leader-Messe statt. Pro Mitgliedsstaat können je drei Vertreter von zwei LAGs teilnehmen. Interessenten können sich bei der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) melden: http://www.netzwerk-laendlicher-raum.de/service/news/. Anmeldeschluss ist der 23. März 2012.
Die Europaeische Kommission und die EIB-Gruppe (Europaeische Investitionsbank und Europaeischer Investitionsfonds) bieten der europaeischen Film- und audiovisuellen Industrie gemeinsam eine Reihe von Finanzprodukten und Hilfen aus dem EU-Haushalt an. Diese sollen es ihr ermoeglichen, sich den kulturellen und technologischen Herausforderungen zu stellen, mit denen sie in einer globalen Wirtschaft konfrontiert ist.
Die Europäische Kommission hat am 15.05.2001 die Mitteilung zur Umsetzung der interregionalen Zusammenarbeit im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III, Ausrichtung C, veröffentlicht (siehe Abl. C 141/2). Die Mitteilung enthält ausführliche Leitlinien für die Ausarbeitung von Aktionen für die interregionale Zusammenarbeit im Zeitraum 2000-2006. Der Beitrag der Europäischen Union zu INTERREG III C im Zeitraum 2000-2006 beläuft sich auf insgesamt 295 Mio. Euro (zu Preisen von 1999).
m Rahmen des Europaeischen Jahr der Sprachen 2001 startet das Deutsch-Franzoesische Jugendwerk (DFJW) eine Motivationskampagne unter dem Motto *Jugend spricht europaeisch*. Dabei veranstaltet das DFJW u.a. ein Jugendfestival auf der Loreley.
Die Kommission fordert im Rahmen der Durchführung des Programms zur Förderung von Entwicklung, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich europäischer audiovisueller Werke (MEDIA Plus) zur Einreichung von Vorschlägen für die Förderung des transnationalen Vertriebs europäischer Filme und der Vernetzung europäischer Vertriebsunternehmen / selektive Förderung (Abl. C 140/14 vom 12.05.2001) - Einreichfristen: 06.07.2001, 01.12.2001, 15.03.2002, 19.07.2002, 01.12.2002, Förderung des transnationalen Vertriebs europäischer Filme / automatische Förderung (Abl. 104/15 vom 12.05.2001) - Einreichfrist: 15.06.2001 sowie Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit und des Marktzugangs (Abl. 104/16 vom 12.05.2001) - Einreichfristen: 15.06.2001, 02.07.2001, 03.09.2001.
Voraussichtlich im Mai und Juni 2001 schreibt die Europäische Kommission Aufträge im Zusammenhang mit der offenen Bekämpfung der Diskriminierung aus.
Die Stadt Gera vergibt einen Dienstleistungsauftrag bzgl. Unternehmensberatung und verbundenen Tätigkeiten, Programmmanagement hinsichtlich des Bewilligungsverfahrens, der Mittelbindung, der finanziellen Abwicklung einschließlich der sich daraus ergebenden Kontroll- und Berichtspflichten, der Publizität sowie Steuerung der Umsetzung des Programms im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative URBAN II. Der Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge ist der 18.05.2001.
Vom 11. bis 12. Juni 2001 treffen europäische Wissenschaftler, Entscheidungsträger, Vertreter aus der Wirtschaft und Journalisten mit dem europäischen Forschungskommissar Philippe Busquin und dem amtierenden Vorsitzenden des Forschungsrates Thomas Östros in der Universität von Umea in Schweden zusammen. Sie werden die ethischen Dilemmas diskutieren, mit denen die im Bereich Biomedizin arbeitenden Wissenschaftler konfrontiert sind.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das ZDF-Frauenjournal ML Mona Lisa schreiben einen Video-Wettbewerb zum Thema Rechtsradikalismus aus. Jugendliche bis 18 Jahre und Schulen sind aufgerufen, unter dem Titel: *Zivilcourage gegen Rechtsradikalismus* ihre Ideen in einem Kurzfilm von maximal zwei Minuten Länge darzustellen. Einsendeschluss ist der 1. Juni 2001.
Die Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäische Kommision hat am 19.04.2001 den Bericht *Europäische Erhebung über Lehrmaterial für den Sprachunterricht* veröffentlicht. Er enthält nützliche Informationen für alle, die in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union für die Bereitstellung von Material zum Erlernen der Gemeinschaftssprachen zuständig sind.
Das Bindesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gab am 11.04.2001 bekannt, dass es 10 neue internationale Studiengänge im laufenden Jahr fördern wird. Insgesamt stellt das Bundesministerium in diesem Jahr über 12 Millionen Mark für die bereits bestehenden und die neu ausgewählten Studiengänge zur Verfügung.
Die Europäische Kommission ruft auf zur Einreichung von Projektvorschlägen im Rahmen des Programms MEDIA PLUS (2001-2005) zur Durchführung des Programms zur Förderung von Entwicklung, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich europäischer audiovisueller Werke (Abl. C 110/11 vom 11.04.2001). Die Vorschläge sind bis zum 14.09.2001 einzureichen.
Der Rat der Europäischen Union hat am 09.04.2001 eine neue Leitlinie für die EU-Politik zur Bekämpfung von Folter und anderer grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe angenommen. Mit ihrer Hilfe sollen wirksame Maßnahmen ermittelt werden, die im Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union zur Verhinderung von Folter und Misshandlung ergriffen werden sollten.
Die Europäische Kommission fordert auf zur Einreichung von Projektvorschlägen für Teilprogramme im Rahmen des ASIA-INVEST-Programms: Asia-Invest 'Kontakte zwischen Unternehmen' (Abl. C 109/9 vom 10.04.2001), Einreichfrist 16.07.2001; Asia-Invest Forum (Abl. C 109/11 vom 10.04.2001) Einreichfristen: 09.07.2001 und 29.10.2001 sowie für den 'Business Priming Fund, Einführung in Sprache und Geschäftskultur' (Abl. C 109/10 vom 10.04.2001); 'Asia-Interprise' (Abl. 109/12 vom 10.04.2001); 'Business Priming Fund, Marktbeobachtung' (Abl. C109/14 vom 10.04.2001); 'Business Priming Fund, Technische Hilfe' (Abl. C 109/15 vom 10.04.2001) für diese Teilprogramme gelten drei Fristen zur Einreichung von Vorschlägen: 09.07.2001, 17.09.2001, 26.11.2001.
Das Programm der Bundesregierung XENOS - Leben und Arbeiten in Vielfalt, das im Februar 2001 einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurde, ist auf ein außergewöhnlich starkes Interesse gestoßen und hat alle Erwartungen übertroffen. Bis Ende März gingen bei der Nationalen Koordinierungsstelle XENOS, dem Europabüro für Projektbegleitung in Bonn (efp), weit mehr als 1200 Projektvorschläge mit einem Fördervolumen von ca.700 Millionen DM ein.
Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, gab am 02.04.2001 in Berlin bekannt, dass in einer ersten Förderrunde 54 Projekte im Rahmen des Programms *Lernende Regionen Förderung von Netzwerken* gefördert werden. Insgesamt stellen das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Europäische Sozialfonds dafür bis 2004 rund 138 Millionen Mark zur Verfügung.
Die Kommission fordert Kursanbieter auf, Vorschläge für geeignete Kurse hoher Qualität zur Aufnahme in den Comenius- und Grundtvig-Katalog einzureichen (Abl. C 103/11 vom 03.04.2001). Der Katalog ist für Kurse gültig, die zwischen dem 01.06.2002 und dem 31.07.2003 stattfinden. Die Anträge sind der zuständigen nationalen Agentur im Herkunftsland des Kursanbieters bis spätestens 31.05.2001 zu übersenden.
Die Europäische Kommission verabschiedete am 28.03.2001 eine ganze Reihe von Aktionsplänen zur Einbeziehung des Schutzes der biologischen Vielfalt in die Landwirtschafts-, Fischerei-, Umwelt- und Entwicklungspolitik der EU.Das Ziel der Aktionspläne besteht darin, den Rückgang der Artenvielfalt, den Verlust von Ökosystemen, Pflanzensorten, Haustier- und Fischarten aufzuhalten.
Die Kommission ruft zur Einreichung von Vorschlägen für allgemeine Aktionen betreffend Beobachtung und Analysen (Aktion 6.1.2 Buchstaben c) und d) des Programms Sokrates auf (Amtsblatt C 99/5 vom 29.03.2001). Die Anträge sind bis spätestens 01.06.2001 einzureichen. Die finanzielle Unterstützung kann bis zu 300 000 Euro pro Jahr betragen. Die gewährte Beihilfe beträgt max. 50 % der zuschussfähigen Ausgaben. Für Konferenzen und Seminare beläuft sich der Beihilfehöchstsatz auf 40 000 Euro. Insgesamt stehen Haushaltsmittel in Höhe von 1,5 Mio. Euro bereit.
Mit dem Beginn der neuen Förderphase des Europäischen Sozialfonds (ESF) für die Jahre 2000 bis 2006 gelten auch in Baden-Württemberg (ZIEL 3-FÖRDERUNG IN BADEN WÜRTTEMBERG 2000-2006) veränderte Rahmenbedingungen. Neu sind nicht nur die Förderschwerpunkte, die ein weit breiteres Spektrum als bislang aufweisen, neu ist auch die Regionalisierung des Vergabeverfahrens. Mit der Einrichtung von Arbeitskreisen wurde auf lokaler Ebene ein neues Steuerungsinstrument für die Beschäftigungspolitik geschaffen. Stadt- und Landkreise als Motor der Arbeitsmarktpolitik erhalten stärkeres Mitspracherecht.
Der Paritätische begrüßt ausdrücklich die sozialpolitische Initiative, die von der Europäischen Union ausgegangen ist, und legt seine Vorstellungen zur sozialen Integration und Bekämpfung von sozialer Ausgrenzung der Öffentlichkeit in Form vom 17 Eckpunkten vor. Der Paritätische verbindet damit die Hoffnung, dass mit dem ersten Nationalen Aktionsplan *Soziale Integration* eine gerechtere, effektivere und deutlichere Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung beginnt.
Die Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin sucht im Rahmen des Programms PRINCE (Informationsstrategie zum Euro) Werbefachleute, die auf die Bereiche Information und Kommunikation und die damit verbundene Beratung spezialisiert sind. Voraussichtlicher Zeitpunkt für die der Einleitung der Vergabeverfahren ist das 1. - 2. Quartal 2001.
Der Gipfel von Stockholm am 23. und 24. März 2001 hat die Grundlage für die weiteren Schritte gelegt, die noch vor uns liegen, um die EU zum wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsraum in der Welt zu machen. Es herrschte allgemeine Übereinstimmung, dass die weiteren Fortschritte vor allem vom Vermögen der Mitgliedstaaten abhängen, sich in den noch zu bewältigenden Politikbereichen zu einigen.
In der aktuellen Ausschreibung des Programms Kultur 2000 (siehe auch Ausschreibung vom 29.01.2001) soll das Projekt *Denkmäler jüdischer Kultur: Jüdische Friedhöfe als städtische Gedenkstätten* im 3. Bereich (Förderung der gegenseitigen Kenntnis der Kultur und Geschichte der europäischen Völker) eingereicht werden. Es werden noch Partnerstädte oder -organisationen für das Projekt der Region Marche und der Stadt Ancona gesucht.
Der Wettbewerb *Engagement unterstützende Infrastruktur in Kommunen* zur Information und Beratung über freiwilliges Engagement und Selbsthilfe für alle Generationen wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausgelobt und ist Teil des vom BMFSFJ geförderten Projektes *Förderung des freiwilligen Engagements und der Selbsthilfe in Kommunen*. Bewerbungsschluss ist der 31.07.2001.
Die Europäische Kommission ruft auf zur Einreichung von Vorschlägen für Projekte, die von Vereinigungen und Verbänden von europäischem Interesse durchgeführt werden (Abl. C 89/11 vom 20.03.2001). Die Mittel sind vor allem zur Unterstützung von Initiativen einer europaweiten Reflexion über die ethischen und geistigen Werte und Quellen des europäischen Aufbauwerks bzw. solcher Aktivitäten bestimmt, die Staatsbürgern der Europäischen Union sowie von Drittländern eine Beratung über die Rechte in Bezug auf die Freizügigkeit in Europa vermitteln (siehe EUROPA EINE SEELE GEBEN). Der Termin für die Einreichung der Anträge ist der 27.04.2001.
Die Kommission fordert auf zur Einreichung von Vorschlägen für FTE-Aktionen im Rahmen des spezifischen Programms für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration -Sicherung der internationalen Stellung der Gemeinschaftsforschung (1998-2002). Die Aufforderung betrifft Vorschläge, die zu einem festem Termin eingehen müssen, nach dessen Ablauf die Bewertung stattfindet und kein weiterer Vorschlag im Rahmen dieser Aufforderung berücksichtigt werden kann (C 85/116 vom 15.03.2001). Eingangsfristen sind der 15.06.2001 sowie der 17.09.2001.
Die Europäische Kommission ruft zur Einreichung von Projektvorschlägen auf, mit denen Analysen im sozialen Bereich (Gesundheit, Bevölkerung, soziale Lage in den Beitrittsländern und nachhaltige Entwicklung) gefördert werden (Amtsblatt C 78 vom 10.03.2001, S. 28-34). Die Frist zur Einreichung von Vorschlägen endet am 24. April 2001.
Vom 4. bis 13. Mai 2001 findet die diesjährige Europawoche statt. Workshops, Seminare, Tagungen, Konferenzen, Lesungen oder Gesprächsrunden sollen die Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland anregen, sich mit Europa zu beschäftigen. Thema der vom Land Nordrhein-Westfalen und vom Europäischen Parlament geförderten Veranstaltungen sollen die wichtigsten Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der EU sein. Die Anträge für eine Förderung durch das Land sind bis spätestens 30. März 2001 einzureichen.
Die gsub (Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbh) ist von Bundesministerien und vom Berliner Senat mit der Umsetzung von beschäftigungsorientierten Programmen und Projekten beauftragt. Zum 01. April 2001 wird eine Projektleiterin / ein Projektleiter zur Beratung bei der Antragstellung und Umsetzung von EU-Förderprogrammen und zur Mitarbeit bei internationalen Projekten gesucht.
Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung hat aktuell ein *ESF-Info Februar 2001* (pdf-Dokument, 11 Seiten) zur Strukturfondsförderung in den Jahren 2000-2006 heraus gegeben. Dieses enthält u.a. ein Liste der Ansprechpartner zu allen in Bayern umgesetzten Förderungen.
Wie bereits in der Nachricht vom 17.01.2001 angekündigt, wurde nun die offizielle Homepage zur ersten Service-Card für Behinderte, der EURECARD, vorgestellt. Sie finden die Informationen unter http://www.eurecard.org. Mit der neuen EURECARD zahlen behinderte Menschen aus der REGIO Aachen ab sofort weniger Eintritt, wenn sie Kultur- und Sportveranstaltungen im benachbarten Ausland und umgekehrt besuchen.
Am Freitag den 2. März 2001 wurde in den Räumen des Europäischen Hauses, Sitz der Vertretung der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments in Deutschland in Berlin, die Gründung der Deutschen Vereinigung der Europäischen Kulturstiftung für kulturelle Zusammenarbeit in Europa vollzogen.
Am Mittwoch, den 7. März 2001 um 10 Uhr findet in der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte die Preisverleihung an Frau Philomena Franz durch die Europäische Bewegung Deutschland unter dem Motto *Zusammenleben in Europa: Verständnis, Toleranz und gegenseitige Achtung* statt. Die Laudatio halten Wolfgang Thierse, Präsident des Deutschen Bundestages und Frau Prof. Dr. Dorota Simonides, Vizepräsidentin des Komitees für Menschenrechte, Minderheiten und Demokratie der OSZE.
Die Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit des Kolpingwerkes (Kolping Jugendberufshilfe) führt in Kooperation mit der Bundesgeschäftsstelle der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit vom 07. bis 09. Mai 2001 eine Fachtagung zur Arbeitsmarktpolitik und Jugendberufshilfe in europäischen Regionen in Salzbergen und Losser (Niederlande).
Die Europäische Kommission hat die Verabschiedung einer Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Vereinfachung der Vorschriften über die Anerkennung von Berufsbefähigungsnachweisen begrüßt. Durch die Richtlinie, die am 26. Februar 2001 angenommen wurde, werden 14 Richtlinien geändert, die die Anerkennung von Diplomen und Befähigungsnachweisen u. a. für folgende Berufe regeln: Krankenschwestern und Krankenpfleger, Zahnärzte, Tierärzte, Hebammen, Apotheker, Ärzte und Architekten.
Mit einem umfassenden Aktionsprogramm wird erstmals auf allen Ebenen in der Jugendarbeit gegen Fremdenfeindlichkeit vorgegangen und die demokratische Kultur bei jungen Menschen gestärkt. Für die Bekämpfung von Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit bei Jugendlichen wurden von der Bundesregierung allein für das Jahr 2001 zusätzliche Mittel in einer Höhe von 65 Mio. DM bereitgestellt. Bundesministerin Bergmann stellte am 27.02.2001 das neue umfassende Aktionsprogramm *Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus* vor, das unter dem Dach des bundesweiten *Bündnisses für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt* stattfindet.
Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung hat als vorläufigen neuen Termin für die Abgabe der Interessensbekundungen den 15. Mai 2001 bekannt gegeben. Notwendig wurde die Terminverschiebung, da aufgrund der Fehler beim Vergabeverfahren um die Fondsverwaltung der Gemeinschaftsinitiative EQUAL immer noch keine Entscheidung getroffen werden konnte, wer in der laufenden Förderperiode für die Umsetzung der GI zuständig sein wird (siehe auch Nachrichten vom 04.12.2000 und vom 09.11.2000).
Die Kommission legte heute zum ersten Mal die jährliche Strategieplanung fest. In diesem ersten Strategiebeschluss werden sechs Prioritäten für 2002 festgelegt, die eine Rolle bei der Gestaltung des Arbeitsprogramms der Kommission für 2002 spielen werden.
Das Europäische Informationszentrum wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission und des Senats von Berlin ins Leben gerufen. Es bildet einen Knotenpunkt im Netzwerk zahlreicher europäischer Informationsstellen. Träger des Zentrums ist die Deutsche Gesellschaft e.V. Das Europäische Informationszentrum bietet ein breitgefächertes Angebot an Dienstleistungen, darunter eine Info-Stelle mit Bürgerberatung, Besucherservice mit Vorträgen sowie Veranstaltungen zu aktuellen Themen des europäischen Einigungsprozesses.
Avanti - die internationale Messe zu Job, Praktikum und Studium im Ausland findet dieses Jahr am 11. Mai 2001 von 10 bis 17 Uhr im Berliner Rathaus (S+U-Bhf. Alexanderplatz) statt. Auf der Messe werden Informationen, Angebote und Beratung zu Auslandsaufenthalten aus erster Hand angeboten. Der Eintritt ist frei.
Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der URANIA Berlin e.V. veranstaltet die Lea Rosh Kommunikation und Medien GmbH die Veranstaltungsreihe *Das politische Café*. Mit dieser Form der Öffentlichkeitsarbeit soll dem Problem des Rechtsextremismus und des Antisemitismus entgegengewirkt werden. Die Veranstaltungen in den neuen Bundesländern werden in Kooperation mit regionalen Initiativen, Bildungseinrichtungen, Politikern, Künstlern und anderen politisch engagierten Bürgern durchgeführt.
Im Rahmen des EU-Förderprogramms MEDIA Plus - Entwicklung, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit (2001-2005) fordert die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen auf (Abl C53 vom 20.02.2001, S.17). Es werden Maßnahmen im Bereich Festspiele durchgeführt. Die Antragsfristen enden am 19.3.2001, 1.6.2001 und am 10.9.2001.
Staatssekretär Dr. Werner Tegtmeier hat am 16.02.2001 die Studie des ifo-Institutes München zum Thema *EU-Erweiterung und Arbeitskräftemigration: Wege zu einer schrittweisen Annäherung der Arbeitsmärkte* vorgestellt. Die vom ifo Institut für Wirtschaftsforschung in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht erstellte Studie ist im Internet (pdf-Dokument, 371 Seiten) einsehbar oder kann beim BMA bestellt werden (Forschungsbericht 286).
Die Europäische Kommission, GD Bildung und Kultur schreibt die Leistung der technischen Unterstützung bei der Umsetzung bestimmter Teilbereiche der Programme Socrates II, Leonardo da Vinci II und Jugend aus. Zu beiden Ausschreibungen wurden Vorinformationen im Amtsblatt S veröffentlicht, und zwar am 15.11.2000 für Los 1 (siehe auch Vorinformation vom 15.11.2000) und am 3.1.2001 für Los 2 (siehe auch Vorinformation vom 04.01.2001). Die Frist für den Eingang der Angebote endet am 02.04.2001.
Bundeskanzler Gerhard Schröder hat am Donnerstag, 15.02.2001, die Auftaktveranstaltung der deutsch-französischen Talkrunden 'Kontrovers - Deutsche und Franzosen im Gespräch' eröffnet. Thema der Podiumsdiskussion war *Nach Nizza - Europa außer Atem ?*. In seiner Eröffnungsrede plädierte der Bundeskanzler für einen verstärkten Dialog zwischen den Zivilgesellschaften in Europa.
Die Akademie des DRK e.V. als zentrale Bildungsinstitution des Deutschen Roten Kreuzes mit Sitz in Göttingen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Referentin/Referenten für die Koordination eines Europaprojektes im Rahmen des Programms LEONARDO.
Die Europäische Kommission schreibt im Rahmen des Programms VP/2001/005 - Innovative Maßnahmen gemäß Artikel 6 der ESF-Verordnung: Anpassung an die New Economy im Rahmen des sozialen Dialogs (Haushaltslinie B2-1630) transnationale, innovative Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Arbeitsmarkt aus. Es ist geplant, dass die Aufforderung zur Angebotsabgabe Mitte bis Ende 2/2001 veröffentlicht wird.
Auf Einladung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend trafen sich über 300 Leiter von Arbeits-, Jugend- und Sozialämtern vom 12. bis 13. Februar 2001 in Berlin um eine Bestandsaufnahme der lokalen Kooperationen vorzunehmen, Erfahrungen auszutauschen und über neue Strategien zur beruflichen Integration von Jugendlichen in sozialen Brennpunkten zu beraten.
Im Rahmen des Programms CONNECT fördert die Europäische Kommission die Verflechtungen zwischen den Gemeinschaftsprogrammen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Kultur, Innovation, Forschung und neue Technologien. Im Rahmen der Ausschreibung 1999 gingen insgesamt 267 Anträge ein. Davon wurden 60 Projekte bewilligt. Davon entfallen vier Projekte auf Träger in Deutschland.
Die Europäische Kommission ruft dazu auf, auf dem Europäischen Rat in Stockholm am 23. und 24. März 2001 den Grundstein zu legen für Beschäftigung und Wohlstand in der nächsten Generation. In einem Bericht, der sich an die Staats- und Regierungschefs richtet, warnt die Kommission davor, angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Stärke Europas in Selbstgefälligkeit zu verfallen. Vielmehr sollte diese wirtschaftliche Stärke dazu genutzt werden, wirtschaftliche und soziale Reformen voranzutreiben.
Am 12. Februar 2001 werden die Vereinbarungen für die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Niederlanden im Rahmen des INTERREG III-A Programms der Europaeischen Union unterzeichnet. Die Unterzeichnung der Vereinbarungen wird vorgenommen vom niederländischen Minister für Außenhandel und Regionalpolitik, Herrn Gerrit Ybema und dem der Minister für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Herrn Ernst Schwanhold sowie der Staatssekretärin des Wirtschaftsministeriums des Landes Niedersachsen, Frau Birgit Grote, den niederländischen Provinzen Groningen, Drenthe, Overijssel, Gelderland, Nord-Brabant und Limburg und den EUREGIOS der Ems-Dollart Region, Rhein-Waal und Rhein-Maas-Nord.
Vom Studienjahr 2001/2002 an wird die Europäische Kommission die Aktion Jean Monnet den Ländern, die Beitrittskandidaten zur Europäischen Union sind, zugänglich machen. Die Aktion Jean Monnet für Beitrittsländer ist eine neue Initiative. Sie zielt ab, das Studium des Prozesses der europäischen Integration an Universitäten der Beitrittsstaaten in den Fächern der Humanwissenschaften zu unterstützen. Der Einsendeschluss für den Eingang der Anträge ist der 28. Februar 2001.
Die Förderrichtlinien zu XENOS stehen fest. Projekt-Vorschläge können ab sofort laufend eingereicht werden. Zur Beantwortung von Fragen im Vorfeld der Antragstellung oder zum allgemeinen Ablauf und Ziel des Programms führt das Europabüro für Projektbegleitung (efp) als nationale Koordinierungsstelle Auftaktveranstaltungen zum Programmstart von XENOS an verschiedenen Orten durch.
Die Kommission ruft zur Einreichung von Anträgen auf finanzielle Unterstützung für kulturelle Projekte und Veranstaltungen für 2001 im Rahmen des Programms 'KULTUR 2000' auf (Abl. C 21 vom 24.01.2001, S. 11-27). Das Programm hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Die Frist für die Einreichung von Anträgen endet am 4. April 2001 bzw. 15. Mai 2001.
Das neue Gemeinschaftsprogramm KULTUR 2000 unterstützte im letzten Jahr 219 Projekte, die nach einer Stellungnahme unabhängiger Experten ausgewählt worden waren, mit insgesamt mehr als 32 Millionen Euro. Dabei handelt es sich um Aktionen zur kulturellen Zusammenarbeit und um die Einrichtung europäischer Kulturnetzwerke.
Am 08.05.2001 veranstaltet die GIB ein Seminar zur Umsetzung des neuen Verfahren der EU-kofinanzierten Arbeitsmarktpolitik in den 30 Regionen in NRW. Darüber und über die Inhalte des ESF-Landesprogrammes (fünf Politikfelder, Rahmenrichtlinie und Fördergegenstände) wird zum einen durch die G.I.B.-Beraterin informiert. Zum anderen werden die bisherigen Erfahrungen der Umsetzung aus regionaler Sicht von einem Vertreter eines Regionalsekretariats ergänzt.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beabsichtigt, die organisatorische Vorbereitung und Durchführung einer systematischen Evaluation des KJP (Kinder- und Jugendplan)-Programms *Politische Bildung* nach öffentlicher Ausschreibung zu vergeben. Die Angebotsfrist endet am 09.03.2001.
Das Ministerium für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technologie des Landes NRW hat jetzt zum ersten Mal eine Service-Card für Behinderte ausgestellt, die grenzüberschreitend gültig ist: Mit der neuen EURECARD zahlen behinderte Menschen aus der REGIO Aachen ab sofort weniger Eintritt, wenn sie Kultur- und Sportveranstaltungen im benachbarten Ausland besuchen. Dies gilt auch umgekehrt.
Im Jahr 2001 führen die Länder, die Vertretung der Europäischen Kommission und das Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Berlin die Europawoche in der Zeit von Freitag, 4. Mai, bis Sonntag, 13. Mai 2001, durch. Die Koordination in Mecklenburg-Vorpommern hat die Staatskanzlei übernommen. Alle Interessenten sind eingeladen, sich an der 7. bundesweiten Europawoche mit Projekten zu beteiligen.
Die Kommission fordert zur Einreichung von Projektvorschlägen im Rahmen des Europäischen Jahres der Sprachen auf (Abl. C 3 vom 06.01.2001, S. 38-43). Das Europäische Jahr der Sprachen 2001 wird gemeinsam von der Europäischen Union und vom Europarat veranstaltet (vgl. Nachricht vom 10.01.2001). Während des Europäischen Jahres finden Informations- und Fördermaßnahmen zum Thema Fremdsprachenerwerb statt. Das Ziel besteht darin, die in der Europäischen Union ansässigen Menschen zum Erlernen von Sprachen anzuhalten. Für das Europäische Jahr der Sprachen 2001 wurden Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 8 Mio. Euro für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2001 bereitgestellt. Die Frist zur Einreichung von Vorschlägen endet für Projekte, die nach dem 1. Juni 2001 beginnen, am 15. Februar 2001.
Die Kommission hat das Programm zur Förderung von Entwicklung, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich europäischer audiovisueller Werke innerhalb und außerhalb der Gemeinschaft beschlossen (Abl. L 336 vom 30.12.2000, S. 82-91). Mit dem Programm MEDIA PLUS, das Nachfolgeprogramm von MEDIA II, soll die europäische audiovisuelle Industrie gestärkt werden. Das Programm erstreckt sich über den Zeitraum vom 1. Januar 2001 bis 31. Dezember 2005.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat jetzt ein Aktionsprogramm *Lebensbegleitendes Lernen für alle* aufgelegt. Damit zeigt zum ersten mal eine Bundesregierung klare Ziele und konkrete Handlungsfelder für den Weg in eine 'lernende Gesellschaft' auf. Die Förderung der Weiterbildung ist seit 1998 um ein Drittel von rund 100 Millionen Mark auf jetzt 150 Millionen Mark erhöht worden. Hinzu kommen vom Bund eingeworbene Mittel der Europäischen Union in Höhe von knapp 50 Millionen Mark pro Jahr.
Der Rat und die im Rat versammelten Regierungsvertreter möchten die Mobilität in Europa verbessern. Dies geht aus dem Aktionsplan hervor, der im Dezember im Amtsblatt veröffentlicht wurde (Abl. C 371 vom 23.12.2000). Ziel ist, vor dem Hintergrund des Aufbaus eines europäischen Raums des Wissens und angesichts der Notwendigkeit, die Zusammengehörigkeit und Wettbewerbsfähigkeit in Europa zu stärken, Maßnahmen zur Steigerung der Mobilität junger Menschen, Schüler, Studenten, Forscher, Auszubildender und ihrer Lehrer zu unternehmen. Zu diesem Zweck werden 42 Maßnahmen vorgeschlagen, die in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen.
Die Europäische Kommission hat im Rahmen des Europäischen Jahres der Sprachen eine erste Tranche von 43 Projekten ausgewählt. Diese Projekte werden einen Gemeinschaftszuschuss von etwa 1,7 Millionen Euro erhalten. Die Liste der ausgewählten Projekte ist in Brüssel über die Telefonnummer 00322 / 296-1172 erhältlich.
Das Ministerium für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen stellt im Jahr 2001 710.000 DM bereit, um innovative Weiterbildungskonzepte zu fördern. Gefördert werden Projekte der Volkshochschulen und anerkannten Einrichtungen der Weiterbildung, mit denen ein nachhaltiger Beitrag zur Modernisierung der Weiterbildungslandschaft in Nordrhein-Westfalen geleistet wird. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2001.
Am 1. Januar 2001 übernimmt Schweden erstmals die Präsidentschaft im EU-Ministerrat. Schwedens wichtigste Absicht ist es, im Interesse der gesamten Union und aller ihrer Bürger tätig zu sein, Verantwortung für Offenheit und Kontinuität zu tragen und die EU-Arbeit voranzutreiben. Drei Bereiche stehen auf der Tagesordnung der Regierung ganz oben: Erweiterung, Beschäftigung und Umwelt - Enlargement, Employment, Environment. Diese drei E's sollen die schwedische Präsidentschaft prägen.
Im Rahmen der schwedischen Ratspräsidentschaft werden im ersten Halbjahr des Jahres 2001 verschiedene Konferenzen in den Bereichen Beschäftigung, Soziales, Jugend, Gesundheit und Ausgrenzung stattfinden. Ein Auszug aus dem umfangreichen Konferenzprogramm wird im Folgenden wiedergegeben .
Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung plant eine Veranstaltungsreihe zur Begegnung deutscher, polnischer und tschechischer Bürger. Zur Ausschreibung kommen daher die Erarbeitung einer Konzeption nach Vorgaben des Auftraggebers für die Veranstaltungsreihe sowie deren Organisation und Durchführung. Der Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge ist der 17. Januar 2001.
Die Delegation der Europäischen Kommission in Polen ruft im Rahmen des PHARE-Programms ACCESS zur Einreichung von Projektvorschlägen auf (Abl. C 359 vom 14.12.2000, S. 21-22). Die Frist zur Einreichung von Anträgen endet am 12. März 2001.
Vom 10. bis 11. Mai 2001 führt das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland in Kooperation mit dem Kirchenamt der EKD, der Kommission der Kirchen für Migranten in Europa (CCME) und der BAG Evangelische Jugendsozialarbeit in Berlin eine Tagung zum Thema *Integration statt Ausgrenzung - Miteinander leben im Einwanderungsland Deutschland* durch.
Die Delegation der Europäischen Kommission in Lettland hat den Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für Projekte veröffentlicht, die im Rahmen des PHARE-Programms ACCESS mit insgesamt 1.060.000 Euro finanziert werden (Abl. C 345 vom 02.12.2000, S. 12-13). Die Anträge für sämtliche Mikro- und Makroprojekte müssen bis 28. Februar 2001 eingegangen sein. Anträge für Projekte im Rahmen der Netzwerkfazilität sind fortlaufend drei Monate vor der betreffenden Veranstaltung, spätestens jedoch am 31. Juli 2002 einzureichen.
Der Assoziationsrat EU-Rumänien hat die Bedingungen und Voraussetzungen für die Teilnahme Rumäniens an der zweiten Phase der Programme SOKRATES und LEONARDO DA VINCI beschlossen (Abl. L 306 vom 07.12.2000, S. 28-31).
Die Europäische Kommission hat im Rahmen des Meda-Programms ein Stipendienprogramm in Höhe von 10 Mio. Euro für die Türkei genehmigt. Das Jean-Monnet-Stipendienprogramm bietet jungen türkischen Studienabsolventen, Beamten des öffentlichen Dienstes und Kräften aus dem Privatsektor ein einjähriges Stipendium für ein Postgraduiertenstudium in der EU in verschiedenen im Rahmen der Beitrittsstrategie der Türkei relevanten Bereichen.
Am 27. und 28. November 2000 tagte in Brüssel der Rat für Beschäftigung und Sozialpolitik. Dort wurde eine Einigung der 15 Minister für Beschäftigung und Soziales in drei Punkten erzielt, die anlässlich des 7. und 8. Dezember stattfindenden Treffens der Staats-und Regierungschefs auf der Tagesordnung stehen.
Die Saarländische Landesregierung, die Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT und die Europäische Kommission veranstalten am 5. und 6. Oktober 2001 in der Kongresshalle Saarbrücken eine internationale Konferenz zum Thema *Das bürgerschaftliche Engagement in Europa*.
Zur Auftaktveranstaltung zum 'Internationalen Jahr der Freiwilligen 2001' am 05.12.2000 in Bonn haben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundesstadt Bonn, Sitz des Freiwilligenprogramms der Vereinten Nationen, eingeladen. An der Veranstaltung im Internationalen Kongresszentrum, Bundeshaus Bonn, nahmen etwa 1200 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft, von Verbänden, Initiativen und Stiftungen teil.
In einer am 01.12.2000 gefassten Entschließung (Drucksache 666/00) würdigt der Bundesrat den Entwurf der Charta der Grundrechte der Europäischen Union als ausgewogenen und tragfähigen Kompromiss. Die Charta werde die Rechtsstellung der in Europa lebenden Menschen verstärken und die Kontrolle der europäischen Hoheitsgewalt verbessern.
Die Europäische Kommission hat die Bedingungen und Voraussetzungen bezüglich der Teilnahme der Republik Lettland am Programm JUGEND veröffentlicht (Abl. L 293 vom 22.11.2000, S. 9-12). Lettland wird in der Programmlaufzeit 2000-2006 an allen spezifischen Aktionen und Projekten von JUGEND teilnehmen können. Im Gegenzug verpflichten es sich, Mittel aus dem Programm PHARE sowie eigene Haushaltsmittel zur Finanzierung von JUGEND beizutragen.
Das Europabüro für Projektbegleitung GmbH (efp) in Bonn übernimmt ab sofort die Umsetzung und Begleitung des Programms 'Xenos - Leben und Arbeiten in Vielfalt' (siehe auch Nachricht vom 18.10.2000). Damit kann das aus Mitteln des Europäischen Strukturfonds (ESF) finanzierte Programm zur Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus noch in diesem Jahr starten.
Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA) hat am 7. November 2000 ein Vergabeverfahren aufgehoben, in dessen Ergebnis ein Unternehmen beauftragt werden sollte, das Ministerium bei der Abwicklung des EU-Programms EQUAL zu unterstützen. Es kam damit gerade noch einem entsprechenden Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf zuvor. Das lange Festhalten an der fehlerhaften Auftragsvergabe bringt den Zeitplan für EQUAL nun möglicherweise in Gefahr.
Im Rahmen ihrer Informations- und Kommunikationspolitik möchte die Vertretung der Europäischen Kommission in der Bundesrepublik Deutschland (Berlin) mit spezialisierten Personen oder Gesellschaften einen Werkvertrag über die Erstellung des Überblicks über die Tagespresse schließen. Einsendefrist für Angebote ist der 22. Januar 2001.
Der ökumenische Sozialpreis innovatio wird im Jahr 2001 zum drittenmal verliehen. Schirmherren dieses Preises sind die Präsidenten des Deutschen Caritasverbandes und des Diakonischen Werkes der EKD, gefördert wird er auch durch 'Chrisma - Das evangelische Magazin'. Das Preisgeld in Höhe von DM 25.000 wird durch die Versicherungsgruppe HUK Coburg bereitgestellt, die auch die Verantwortung für die organisatorischen Vorbereitungen übernimmt. Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 30. Juni 2001
Die Europäische Kommission hat die Bedingungen und Voraussetzungen bezüglich der Teilnahme der Slowakischen Republik am Programm JUGEND veröffentlicht (Abl. L 299 vom 28.11.2000, S. 10-13). Die Slowakei wirdin der Programmlaufzeit 2000-2006 an allen spezifischen Aktionen und Projekten von JUGEND teilnehmen können. Im Gegenzug verpflichten sie sich, Mittel aus dem Programm PHARE sowie eigene Haushaltsmittel zur Finanzierung von JUGEND beizutragen.
Die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales und Frauen des Landes Berlin sucht einen oder mehrer Dienstleister aus dem Bereich Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik sowie Geschlechterpolitik zum Management von Fachkongressen, der begleitenden Öffentlichkeitsarbeit und der Internetpräsentation. Schlusstermin für den Angebotseingang ist der 9. Januar 2001 (14.00).
Die Europäische Kommission hat die Bedingungen und Voraussetzungen bezüglich der Teilnahme Rumäniens und Sloweniens am Programm JUGEND veröffentlicht (Abl. L 290 vom 17.11.2000, S. 30-32; Abl. L 290 vom 17.11.2000, S. 33-35). Rumänien und Slowenien werden in der Programmlaufzeit 2000-2006 an allen spezifischen Aktionen und Projekten von JUGEND teilnehmen können. Im Gegenzug verpflichten sie sich, Mittel aus dem Programm PHARE sowie eigene Haushaltsmittel zur Finanzierung von JUGEND beizutragen. Rumänien und Slowenien hatte bereits am Vorläuferprogramm 'Jugend für Europa' teilgenommen.
Auf seiner Sitzung am 14. November 2000 anlässlich des Deutschen Fürsorgetages in Hamburg hat der Vorstand des Deutschen Vereins (DV) 'Grundelemente für eine gemeinsame Stellungnahme der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege und der kommunalen Spitzenverbände zur Stellung der sozialen Dienste im Rahmen der Daseinsvorsorge in Europa' verabschiedet. Die Kommunen und die Wohlfahrtsverbände betonen in der Stellungnahme, dass der Sozialschutz grundsätzlich in die Kompetenz der Mitgliedstaaten fällt. Aufgrund der besonderen gesetzlichen und strukturellen Rahmenbedingungen könne der Sozialmarkt nicht den Regeln des EG-Binnenmarktes, d.h. insbesondere dem EG-Wettbewerbsrecht und der Behilfenkontrolle unterworfen werden. Stattdessen wird im Hinblick auf die Besonderheit des Sozialmarktes vorgeschlagen, eine angemessene ergänzende Grundlage im EG-Recht zu schaffen.
Das Operationelle Programm für Sachsen-Anhalt ist von der EU-Kommission am 17.11.2000 genehmigt worden. Für den neuen Förderzeitraum stehen insgesamt rund 6,5 Milliarden Mark zur Verfügung, die sich auf den Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE), den Europäischen Sozialfonds (ESF) und den Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds (EAGFL) verteilen. Der größte Anteil entfällt mit 57,2 Prozent auf den EFRE. Da das Land Komplemetärmittel in nahezu gleicher Höhe aufwendet, stehen für die vielfältigen Förderzwecke mehr als zehn Milliarden Mark zur Verfügung.
Vom 27. bis 30. Juni 2001 findet in Freiburg i. Br./Deutschland das 4. Treffen der Europäischen Freiwilligenuniversität (EFU) statt. Mit dem Anspruch, in Theorie und Praxis innovative Beiträge zur Freiwilligentätigkeit zu liefern, will das 4. Treffen der Europäischen Freiwilligen Universität (EFU 2001) im internationalen Jahr der Freiwilligen 2001 Europa durch Freiwilligentätigkeit sozial mitgestalten.
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Wolf-Michael Catenhusen, hat am 17.11.2000 in der Berliner Vertretung der Europäischen Kommission die Preise für innovative Projekte des Sprachenlernens im schulischen und außerschulischen Bereich verliehen (siehe auch Ausschreibung vom 26.07.2000).
Im Rahmen der Vorbereitung des Berichts zur Beurteilung der Durchführung des Programms MEDIA II (1996-2000), der den involvierten Gemeinschaftsinstitutionen vorgelegt werden muss, möchte die Europäische Kommission eine Studie zur Beurteilung der Maßnahmen dieses Programms in Auftrag geben. Die Frist für die Abgabe der Angebote endet am 20.12.2000.
Die Europäische Kommission kündigt für das 4. Quartal 2000 die Ausschreibung eines Auftrages zur Technischen Unterstützung der Förderprogramme SOKRATES II, LEONARDO DA VINCI II und JUGEND an.
Am 16. und 17. Oktober 2000 fand im Rahmen des französischen Ratsvorsitzes in Paris eine Konferenz über die Behindertenpolitik in den Ländern der Europäischen Union statt, die sich mit dem Thema "Auf dem Weg zu einer Integrationsdynamik" befasste. Die Zusammenkunft wurde unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Beschäftigung und Solidarität und der Staatssekretärin für Gesundheit und behinderte Menschen veranstaltet.
Unter dem Motto 'Europa sozial gestalten' findet der 75. Deutsche Fürsorgetag vom 14. bis 16.11.2000 in Hamburg statt.
Die Europäische Kommission beabsichtigt die Vergabe eines Auftrags, in dessen Rahmen unabhängige Experten die Strategien und Politiken der Kommission bewerten sollen, die die Grundlage für deren Zusammenarbeit mit einzelnen, ausgewählten Ländern bilden (die Bestimmung dieser Länder erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt). Schlusstermin für die Absendung der Bewerbungen um die Teilnahme an der Vorauswahl ist der 18.12.2000.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat im Zusammenhang mit der Debatte über die Daseinsvorsorge konkrete Vorschläge zur Änderung des EG-Vertrags ausgearbeitet. Nach Ansicht des Paritätischen soll Art. 16 EGV durch den Zusatz ergänzt werden, dass '... die Gemeinschaft das Recht der Mitgliedstaaten und ihrer Untergliederungen [respektiert], ob, wie, in welchem Umfang und mit welchen Gemeinwohlverpflichtungen diese Dienste [d.h. die Dienste von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse, Anm. d. Red.] erbracht werden'.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung sucht einen Dienstleister zur Übernahme der Konzeption, Durchführung und Auswertung einer bundesweiten Repräsentativbefragung zum Weiterbildungsverhalten. Schlusstermin für den Angebotseingang ist der 18.12.2000.
Die Europäische Kommission schreibt im Rahmen des Programms ALA (B7-3000) Beratungsdienste für ein Projekt zur Entwicklung es Sektors Gesundheitsdienste und Familienfürsorge in Indien aus. Einsendefrist für die Bewerbungen ist der 12.12.2000.
Das Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt schreibt die Betreibung eines Objektes zum Zwecke der Unterbringung von Spätaussiedlern und/oder ausländischen Flüchtlingen einschließlich sozialarbeiterischer Betreuung aus (Vergabe-Nr. 116/00). Schlusstermin für den Angebotseingang ist der 11.12.2000 (11.00).
Der Assoziationsrat EU-Slowakei hat die Bedingungen und Voraussetzungen für die Teilnahme der Slowakischen Republik an der zweiten Phase der Programme SOKRATES und LEONARDO DA VINCI beschlossen (Abl. L 278 vom 31.10.2000, S. 17-20).
Die Europäische Kommission, GD Beschäftigung und soziale Angelegenheiten kündigt die Vergabe verschiedener Aufträge mit einem Gesamtwert von 2,5 Mio. Euro im Bereich Beschäftigung und Soziales an. Die Einleitung der Vergabeverfahren ist für den 20.11.2000 vorgesehen.
Der Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen SCRE/111577/C/G (Euromed Heritage II - Erhaltung des Kulturerbes im europäischen Mittelmeerraum), veröffentlicht im Amtsblatt C 305 vom 25.10.2000 (siehe auch Nachricht vom 27.10.2000) wurde annulliert.
Die Kommission fordert auf zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des Programms Euromed Heritage II (Abl. C 305 vom 25.10.2000, S.9-10), das aus der Haushaltslinie B7-4100 (MEDA: Begleitmaßnahmen zu den Reformen der Wirtschafts- und Sozialstrukturen in den Drittländern des Mittelmeerraums) finanziert wird. Euromed Heritage II dient der Erhaltung des Kulturerbes im Mittelmeerraum. Die Frist für die Antragstellung endet am 28. Februar 2001.
Wie das Ministerium für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technologie mitteilt, werden bundesweit nur in Nordrhein-Westfalen Selbstorganisationen der Migranten gezielt vom Land gefördert. Die bisherige Modellförderung geht ab dem nächsten Jahr in eine Regelförderung über. Für die Förderung der Migranten-Selbsthilfe stellt das Land jährlich 650.000 DM bereit.
Die Europäische Kommission schreibt im Namen der begünstigten Länder im Rahmen von PHARE (B7-030A) die Übernahme der technischen Hilfe und sonstiger Beratungsleistungen im Mehrländer-Informationsprogramm aus. Die Bewerbungsfrist endet am 27.11.2000.
Der brandenburgische Minister der Justiz und für Europaangelegenheiten, Prof. Dr. Kurt Schelter, hat bei der Eröffnung der diesjährigen Richterwoche des Bundessozialgerichts in Kassel einen Vortrag zum Thema *Die soziale Dimension Europas - auch ein Maßstab für Vertiefung und Erweiterung der EU?* gehalten.
Aufbauend auf dem Rahmenthema der vorigen Konferenz (Politische Partizipation und Protestmobilisierung im Zeitalter der Globalisierung), fokussiert die Tagung des Arbeitskreises Soziale Bewegungen in der DVPW am 06. und 07.07.2001 auf die Rolle der Europäischen Union, die sowohl als eine der wichtigsten Aspekte von De-Nationalisierungsprozessen, als auch als eine politische Antwort auf Globalisierung gesehen werden kann.
Europas größtes Bildungs- und Kulturereignis im Kontext der neuen Medien, die Netd@ys Europe 2000, finden vom 20. bis zum 27. November 2000 statt. Die Initiative Netd@ys Europe wird von den Programmen SOKRATES, LEONARDO DA VINCI, JUGEND, KULTUR 2000 und MEDIA finanziert. Für 2000 wurden 36 Projekte ausgewählt, die mit insgesamt 750.000 Euro gefördert werden.
Die Europäische Kommission sucht einen Dienstleister zur Erstellung einer Studie über die Sprachminderheiten in der Europäischen Union. Die Frist für die Einreichung der Angebote endet am 10.11.2000.
Die ite-Fortbildungsreisen des Paritätischen Bildungswerkes sind eine Kombination von beruflicher Fortbildung, kulturellem Erleben und Begegnung. Sie lernen das Sozial- und Bildungswesen eines anderen Landes direkt vor Ort kennen und besuchen charakteristische oder besonders innovative Projekte der sozialen Arbeit. Mit den ite-Fortbildungsreisen wendet das Bildungswerk sich an Fachkräfte und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in sozialen Einrichtungen sowie an alle anderen Interessierten.
Das Programm XENOS des Bundesministeriums für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem BMFSFJ verfolgt das Ziel, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz durch konkrete Maßnahmen und Projekte zu bekämpfen. Dabei geht es vor allem um Maßnahmen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft (siehe auch Nachricht vom 17.08.2000).
Duisburg erhält in den nächsten drei Jahren Landes- und EU-Mittel in Höhe von 50,8 Millionen DM für neue Arbeitsmarktprojekte. Wie NRW-Arbeitsminister Harald Schartau heute in Duisburg mitteilte, sollen mit den Mitteln unter anderem rund 1.440 Arbeitslose qualifiziert werden. Zusätzlich werden etwa 250 Unternehmen Projekte zur Modernisierung der heimischen Wirtschaft angeboten.
Vom 13. bis 15. Oktober 2000 ist Eurogate, die Ausbildungsberatung der Bundesregierung auf der YOU in Berlin. Unterstützt vom Europäischen Sozialfonds wird die Bundesregierung zusammen mit der Arbeitsverwaltung und weiteren europaweit tätigen Einrichtungen auf der größten europäischen Jugendmesse YOU in Berlin über Praktikum, Ausbildung und Arbeit in Europa informieren.
Für ihre Informations- und Kommunikationsarbeit braucht die Vertretung der Europäischen Kommission eine tägliche Übersicht über die Stimmen in der deutschen Presselandschaft. Der/ die interessierte Bewerber/in ist zuständig für die Zusammenstellung und digitale Übermittlung von Presseausschnitten aus einer Auswahl von überregionalen und regionalen Tages- und Wochenzeitungen, sowie Zeitschriften über die jeweils an diesem Tage behandelten EU-relevanten Themen.
Kommissionsmitglied Anna Diamantopoulou, zuständig für Beschäftigung und Soziales, hat ein Maßnahmenpaket für Bildung, Ausbildung und Beschäftigung genehmigt, das den 70.000 der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens angehörenden Menschen zugute kommen wird. Im Rahmen des Einheitlichen Programmplanungsdokuments (EPPD) zu Ziel 3 wird die deutschsprachige Gemeinschaft in den nächsten sieben Jahren in den Genuss einer EU-Finanzhilfe in Höhe von 10,7 Mio. Euro kommen.
Seit 1994 fördert die Europäische Union die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen EU-Mitgliedstaaten und Beitrittskandidaten. Während innerhalb der EU die Förderung durch die Gemeinschaftsinitiative INTERREG erfolgt, gilt für die Grenzregionen in den Beitrittsländern das Programm PHARE/ CBC. Beide Programme verfolgten das Ziel, grenzübergreifende Projekte zu initiieren und zu fördern, um die Strukturschwächen im Grenzgebiet abzubauen und grenzübergreifende Begegnungen zu unterstützen.
In der Lutherstadt Wittenberg/Sachsen-Anhalt wird ein Koordinationsbüro für den deutsch-israelischen Jugendaustausch errichtet. Für dieses Büro sucht das BMFSFJ zum 01.01.2000 einen Leiter/ eine Leiterin sowie eine/n pädagogische/n Mitarbeiter/in. Die Bewerbungsfrist endet am 03. November 2000.
Welche Grundrechte die Bürger der Europäischen Union haben, steht nun schwarz auf weiß geschrieben. Der Konvent unter Leitung von Alt-Bundespräsident Roman Herzog beendete am 02.10.2000 feierlich seine neunmonatige Arbeit an der Charta der Grundrechte und übersandte die Schlussfassung an den französischen Präsidenten und amtierenden EU-Ratsvorsitzenden Jacques Chirac.
Laut Beschluss der Assoziationsräte nehmen die Republik Bulgarien (Abl. L 248 v. 03.10.2000, S. 23-27), die Republik Slowenien (Abl. L 248 v. 03.10.2000, S. 28-31) und die Tschechische Republik (Abl. L 248 v. 03.10.2000, S. 32-36) an der zweiten Phase der Gemeinschaftsprogramme SOKRATES (allgemeine Bildung) und LEONARDO da VINCI (Berufsbildung) teil.
Die Europäische Zusammenkunft junger Menschen findet vom 5. bis 7. Oktober 2000 in der Cité des Sciences et de l'Industrie in Paris statt. Sie stellt eine entscheidende Etappe bei der Festlegung neuer Leitlinien dar, die insbesondere durch die Ausarbeitung eines von der Kommission im Jahre 2001 zu veröffentlichenden *Weissbuchs über die Jugendpolitik* konkrete Form annehmen werden.
Auf Initiative des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestages wird die Bundesregierung in einer Gemeinschaftsaktion mit allen touristischen Partnern in Deutschland - den Bundesländern, Regionen, Kommunen, Unternehmen, Verbänden, - das Jahr 2001 zum *Jahr des Tourismus in Deutschland* erklären.
Die Europavertretung der Deutschen Sozialversicherung mit Sitz in Brüssel hat eine Veröffentlichung zur Europäischen Sozialpolitik 1999/2000 herausgebracht. Der Europäische Koordinierungsausschuss der Deutschen Sozialversicherung präsentiert damit einen breit angelegten Einblick in das für die Deutsche Sozialversicherung maßgebliche Geschehen der jüngsten Zeit.
Die Europäische Kommission hat im Rahmen der Durchführung der zweiten Phase des SOKRATES-Programms eine allgemeine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das Jahr 2001 veröffentlicht (Abl. C 275 v. 27.09.2000, S. 10-23). Die hier bekannt gegebenen Fristen liegen je nach Aktion zwischen dem 01.11.2000 und dem 01.08.2001.
Die Europäische Kommission kofinanziert eine Reihe von Projekten, die zur Verbesserung der Kenntnisse und des Verständnisses zwischen den USA und der EU beitragen sollen. Die Frist für die Einreichung der Bewerbung endet am 12.10.2000.
Die Europäische Kommission schreibt die Finanzierung von Projekten aus, die dazu dienen, dass die europäische Öffentlichkeit ein besseres Verständnis für entwicklungspolitische Zusammenhänge entwickelt (Abl. C 271 vom 22.09.2000, S. 12). Antragsfrist ist der 30. Oktober 2000, 16 Uhr.
Bund , Länder und die EU werden im Jahr 2000 strukturschwache Regionen in Deutschland mit 13,3 Mrd. DM unterstützen. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Große Anfrage zum Thema *Zukunft der deutschen Regionalförderpolitik im Zusammenhang mit der Reform des Strukturfonds der Europäischen Union* (BT-Drucksache: 14/4112) hervor.
Im Rahmen ihrer Informations- und Kommunikationsmaßnahmen sowie ihrer prioritären Informationskampagnen für die breite Öffentlichkeit (PRINCE), sucht die Europäische Kommission Beauftragte für die Unterstützung und die Beratung der Vertretungen in den Mitgliedstaaten, insbesondere für die Durchführung der großen Informationskampagnen. Der voraussichtliche Zeitpunkt der Einleitung der Vergabeverfahren liegt für die Lose 1 bis 12) im 3. oder 4. Quartal 2000; für die Lose 13 bis 37) im 1. oder 2. Quartal 2001.
Die Delegation der Europäischen Kommission in Ungarn schreibt im Rahmen des PHARE-Programms ACESS I (B7-500) Projekte in den Bereichen Umweltschutz, sozioökonomische Entwicklung und soziale Wiedereingliederung aus. (Abl. C 267 v. 19.09.2000, S. 7-8). Die Antragsfrist endet am 17.11.2000, 12.00 Uhr.
Die Europäische Kommission schreibt gemeinsam mit dem ungarischen Bildungsministerium und dem Ministerium für Soziales und Familienfragen das Programm "Soziale Integration benachteiligter Jugendlicher unter besonderer Berücksichtigung der Roma-Minderheiten" aus (Abl. C 267 v. 19.09.2000, S. 9-11). Die Frist für die Einreichung der Anträge endet am 17. November 2000 um 12.00 Uhr.
Die Europäische Kommission kündigt im Rahmen des Programms TACIS für Januar 2001 die Vergabe mehrerer Projekte der technischen Hilfe im Gebiet der Russischen Förderation an. Bei den Projekten handelt es sich um solche im Bereich der individuellen Rechte, der Medienfreiheit, der Toleranz zwischen verschiedenen Kulturen und der Förderung der sozialen Demokratie.
Positionspapier (abgestimmt mit den kommunalen Spitzenverbänden und den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland) des Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend vom 13.09.2000 'Soziale Dienste in Europa. Ihr Beitrag zur Daseinsvorsorge und zum Sozialschutz in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union'.
Die Europäische Kommission hat heute eine Mitteilung angenommen, die ihr von dem für Justiz und Inneres zuständigen Kommissionsmitglied (und zugleich Vertreter von Präsident Prodi im Konvent, der die Grundrechtscharta ausgearbeitet hat), Antonio Vitorino, vorgelegt worden ist. Darin billigt sie grundsätzlich den Vorentwurf der Charta, den das Präsidium des Konvents am 28. Juli 2000 vorgelegt hat (s. auch Nachricht vom 24.07.2000).
Die Tschechische Republik schreibt im Rahmen des Programms PHARE die technische Hilfe zur Verbesserung der Beziehungen zwischen den Gemeinschaften der Roma und denen der Tschechen aus (Projekt SCRE/111495/D/SV/CZ). Die Frist für die Einreichung der Interessenbekundungen endet am 26.09.2000.
Die Europäische Kommission fordert auf zur Einreichung von Sprachenprojekten, die auf lokaler, regionaler, nationaler oder transnationaler Ebene durchgeführt werden (Abl. C 257 vom 8.9.2000). Gefördert werden europaweite Informations- und Bewußtseinskampagnen, die zur Verbreitung des Erlernens von Sprachen beitragen. Teilnehmen können alle Bildungseinrichtungen, lokale und regionale Organisationen, Kulturorganisationen, Sozialpartner, Forschungszentren, Unternehmen, Berufsverbände, Gewerkschaften und Industrie- und Handelskammern. Die Antragsfristen enden am 2. Oktober 2000 und am 15. Februar 2001.
Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn eröffnete am heutigen Montag in Dresden die zweitägige Sokrates-Startkonferenz, an der mehr als 600 Fachleute teilnehmen. Das neu aufgelegte europäische Bildungsprogramm SOKRATES hat eine Laufzeit von 2000 bis 2006 mit einem Gesamtetat von 1,85 Milliarden Euro. Es hat das Ziel, die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Schul- und Hochschulbildung sowie der Erwachsenenbildung zu fördern.
Wie auch schon in diesem Jahr, so soll auch in 2001 eine Europawoche stattfinden. Hierzu sind Ihre Ideen, Anregungen und Vorschläge gefragt! Das Europabüro der Stadt Köln ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihnen mitzuteilen, welche möglichen Themen man im Rahmen von Veranstaltungen, Gesprächskreisen und Podiumsdiskussionen rund um das Thema Europa behandeln könnte.
Das Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland schreibt die Stelle eines nationalen Projekt-Managers (NPM) für das OECD/INES-Projekt: Programme for International Student Assessment (PISA) (Schülerleistungen im internationalen Vergleich) aus. Angebote müssen spätestens bis zum 23.10.2000 (16.00) eingehen.
Seit der Veröffentlichung der Leitlinien zur Gemeinschaftsinitiative EQUAL im Amtsblatt vom 05.05.2000 haben Bund und Länder die Modalitäten zur Umsetzung intensiv erörtert. Da noch immer nicht alle aufgeworfenen Fragen beantwortet sind, hat die ESF-Consult-Hessen nun eine Zwischeninformation zum Planungsstand herausgegeben.
Die Europäische Kommission beabsichtigt, verschiedene Beratungsaufträge im Bereich der audiovisuellen Kommunikation und der Verwaltung von Medienprojekten zu vergeben. Der veranschlagte Gesamtauftragswert liegt zwischen 308 000 und 506 000 Euro. Die Ausschreibung erfolgt voraussichtlich im September/Oktober 2000.
Die International Catholic Migration Commission (ICMC) mit Sitz in Genf sucht eine/n erfahrene/n Programmmanager/in zur Durchführung ihres Toleranzbildungsprogramms im Südwesten des Kosovo (Prizren, Gjakova, Peja). Das Programm ist Teil eines Stabilisierungsprojektes, um interethnische Toleranz auf lokaler Ebene zu fördern. Der/die Programmmanager/in wird für ein Team von sechs Trainern, drei Medienexperten, drei Vor-Ort-Experten, einem Buchhalter und sieben Fahrern verantwortlich sein. Er/sie wird in Prizren stationiert sein (vgl. Ausschreibung vom 18.7.2000). Interessenten können sich unmittelbar bewerben. Die Positionen soll am 1. September 2000 besetzt sein.
Im Rahmen des Förderprogramms KULTUR 2000 (2000-2004) hat die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen aufgefordert, die sich der Organisation der Verleihung eines zweijährlich zu vergebenen Europäischen Preises für zeitgenössische Architektur annehmen (Abl. C 224 vom 5.8.2000). Insgesamt stehen hierfür 150.000 Euro zur Verfügung. Die Gemeinschaftsförderung beträgt maximal 60 % der förderfähigen Gesamtkosten. Die Frist zur Einreichung von Vorschlägen endet am 22. September 2000.
Die strukturschwächsten Regionen im Bundesgebiet können künftig Zuschüsse der Gemeinschaftsaufgabe *Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur* (GA) erhalten, um ihr regionseigenes Entwicklungspotential verstärkt zu mobilisieren und ihre regionalen Entwicklungsaktivitäten zur Steigerung von Wachstum und Beschäftigung gezielt zu organisieren.
Die Ziel 1-Förderung im Land Brandenburg wird - wie in den anderen Bundesländern - in Form eines integrierten operationellen Programms (OP) durchgeführt. Im Folgenden finden Sie eine Dokumentation des für Brandenburg vorgesehenen Operationellen Programms, das jedoch noch endgültig mit der EU-Kommission abgestimmt werden muss, bevor die Fördermittel für die Periode 2000 bis 2006 freigegeben und erste Förderanträge bewilligt werden können.
Die ZEuS - Zeitschrift für Europarechtliche Studien - veranstaltet anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Europa-Instituts der Universität des Saarlandes im Jahre 2001 einen Aufsatzwettbewerb für Studierende aller Nationalitäten zu dem Thema: Wettbewerbsgemeinschaft - Solidargemeinschaft - Wertegemeinschaft: Leitbilder der europäischen Integration im Widerspruch ? Einsendeschluss für Artikel ist der 31.12.2000.
Die Europäische Kommission kündigt die Vergabe eines Dienstleistungsauftrages zur technischen Unterstützung im Rahmen des Programms Media Plus an. Diese Vorinformation ersetzt die im Amtsblatt S 59 vom 24.3.2000 unter der Referenznummer 2000/S 59-037966 veröffentlichte Bekanntmachung (s. Nachricht vom 24.03.2000). Voraussichtlicher Zeitpunkt der Einleitung des offenen Verfahrens ist Ende September 2000.
Erstmals hat das Deutsche Jugendinstitut in München im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine Studie zur politischen Orientierung junger Migrantinnen und Migranten durchgeführt. Die vergleichende Studie *In Deutschland zu Hause*, die bewusst nicht als Problemgruppenstudie konzipiert ist, beruht auf einer Befragung von 2500 ausländischen jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren und informiert über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in politischen Orientierungen, Einstellungen und Engagements bei den jungen Erwachsenen.
Gemäß seines Arbeitsprogramms für das Jahr 2000 beabsichtigt das Europäische Zentrum zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit das Outsourcing einer Anzahl von Studien/Projekten. Bewerber, die an den Projekten interessiert sind, müssen ein Angebot in dreifacher Ausfertigung spätestens bis 11.09.2000 einsenden.
Die Europäische Kommission, GD Regionalpolitik, kündigt im Rahmen der jährlichen Planung technischer Unterstützungsmaßnahmen auf Veranlassung und/oder für die Kommission für das Jahr 2000 die Ausschreibung verschiedener Projekte, insb. Berichte und Studien an.
Die Europäische Kommission, GD Bildung und Kultur, beabsichtigt die Vergabe von 7 Rahmenverträgen zur Durchführung von Maßnahmen zur Information über von der EU unterstützte Tätigkeiten in den Bereichen Bildung, Berufsbildung, Jugend, audiovisuelle Medien, Kultur, Sport und Unionsbürgerschaft. Die Frist für den Eingang der Angebote endet am 14.09.2000.
Die Europäische Kommission einen Aufruf zur Interessenbekundung für Dienstleistungen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Kultur, Politik im audiovisuellen Bereich, Sport, Bürger und Jugend veröffentlicht (Abl. C 210 vom 22.07.2000). Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die bestimmte Kriterien erfüllen. Sie können sich ab sofort um die Aufnahme in ein Verzeichnis bewerben. Im Falle von Aufträgen wird die Kommission denjenigen Bewerbern, die in das Verzeichnis aufgenommen wurden, oder einigen bestimmten Bewerbern, die aufgrund der Vorauswahlkriterien für den betreffenden Auftrag ausgewählt wurden, die Aufforderung zur Angebotsabgabe zuschicken. Die Aufnahme in die Liste der potentiellen Dienstleister ist bis einschließlich 31. Januar 2003 möglich.
Das österreichische Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen sucht einen Dienstleister zur Führung einer Nationalagentur für das jüngst angenommene gemeinschaftliche Aktionsprogramm JUGEND (vgl. Abl. L 117 vom 18.5.2000). Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge ist der 24. August 2000.
Aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) - Ziel 3 - stehen dem Land Baden-Württemberg dieses Jahr rund 64 Millionen DM für arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Maßnahmen zur Verfügung. Die ESF-Mittel sollen zur Vorbeugung gegen Jugend- und Langzeitarbeitslosigkeit sowie deren Bekämpfung verwendet werden.
Die bevorstehende Ost-Erweiterung der Europäischen Union stellt die Ostseeregion vor eine der wichtigsten Herausforderungen ihrer Geschichte. Das in den vergangenen zehn Jahren gewachsene Netzwerk der regionalen Zusammenarbeit im Ostseeraum eröffnet eine Chance von europäischer Bedeutung, die die Akteure der Ostseezusammenarbeit verantwortungsvoll nutzen müssen. Insbesondere für Deutschland gilt es, die ökonomischen und politischen Perspektiven der Ostseeregion zu erkennen und in eigene Anstrengungen umzusetzen.
Die Europäische Kommission, GD Informationsgesellschaft schreibt die Durchführung einer Studie über den aktuellen Stand und zukünftige Trends in bezug auf die Nutzung und Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien für den und innerhalb des Kultursektor(s) aus. Die Einsendefrist für die Angebote endet am 15.09.2000.
Für private Träger in der Entwicklungszusammenarbeit hat sich das englische Kürzel NGO - häufig auch das deutsche NRO - eingebürgert: Nichtregierungsorganisationen. Das sind Vereine, Stiftungen oder andere gemeinnützige Zusammenschlüsse, die sich für die Belange von Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika einsetzen.
Nach Verabschiedung im Kabinett hat die saarländische Landesregierung das Einheitliche Programmplanungsdokument für das Ziel-2-Gebiet im Saarland 2000 - 2006 bei der EU-Kommission eingereicht. Mit dem Ziel-2-Programm unterstützt die Europäische Union die wirtschaftliche und soziale Umstellung von Gebieten mit Strukturproblemen.
Die 140 Mio. Euro EU-Fördermittel, die Deutschland in den Jahren 2000 bis 2006 aus der EU-Gemeinschaftsinitiative URBAN II erhält, werden in jeweils sechs städtische Entwicklungsgebiete in den neuen und den alten Bundesländern fließen. Darauf haben sich die Vertreter von Bund, Ländern und den ausgewählten Städten jetzt ebenso geeinigt wie auf einen Verteilerschlüssel.
Am 29. Juni 2000 konstituierte sich im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Arbeitsgruppe Seniorinnen und Senioren des Forums Informationsgesellschaft. 20 Expertinnen und Experten waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam konkrete Schritte zur Verbesserung der Integration der Generation 50+ in die Informations- und Wissensgesellschaft zu entwickeln und für deren Umsetzung zu sorgen.
Am 01.07.2000 startet der Vorsitz Frankreichs im Rat der Europäischen Union, den die Franzosen dann in Nachfolge Portugals bis zum 31.12.2000 innehaben werden. Bereits jetzt präsentiert sich die Regierung Frankreichs mit ihren Zielen, Vorhaben und Politikschwerpunkten unter http://www.presidence-europe.fr im Internet und heißt damit alle Interessierten auf der Internet-Site des französischen EU-Vorsitzes willkommen.
Die im Juni letzten Jahres verabschiedeten neuen ESF-Regularien sehen in Artikel 4.2 vor, dass ein Teil der Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Form von Kleinzuschüssen an Nichtregierungsorganisationen und lokale Partnerschaften vergeben werden soll. In der bundesdeutschen Umsetzung des ESF sind 1 % bis 1,5 % der Mittel für diese Aktionsform vorgesehen.
Das Deutsch-Russische Forum verleiht in diesem Jahr erstmals insgesamt 15 Förderpreise für Bürgerengagement im Rahmen kommunaler Zusammenarbeit. Unterstützt durch die Robert-Bosch-Stiftung, soll Vereinen, privaten Initiativgruppen und Stadtverwaltungen die Möglichkeit geboten werden, ihre Projekte vorzustellen. Bewerbungsschluss ist der 1. September 2000.
Im Rahmen des Europäischen Jahres der Sprachen 2001 sollen Projekte gefördert werden, deren Schwerpunkt auf der Information über das Sprachenlernen liegt. Gefördert werden voraussichtlich Projekte, an denen mehr als ein Land beteiligt ist (einschließlich Projekte auf regionaler und lokaler Ebene) und die zwischen Herbst 2000 und Ende 2001 durchgeführt werden. Projekte, die die Allgemeinheit zum Sprachenlernen ermuntern, werden besonders gefördert. Die Teilnahme an Sprachkursen wird nicht bezuschusst. Der Zuschuss der EU beträgt max. 50 % der förderfähigen Gesamtkosten. Die Europäische Kommission wird die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen voraussichtlich im Herbst 2000 veröffentlichen.
Die Europäische Kommission, GD Arbeit und Soziales schreibt eine Studie mit dem Ziel aus, der Kommission aktuelle Informationen zu liefern, und zwar in bezug auf Politikeinschätzung, Unterscheidung zwischen direkten und indirekten Beschäftigungsauswirkungen sowie die Meinungen der Interessengruppen über die Auswirkungen der Gemeinschaftspolitiken und -aktivitäten auf die Beschäftigung. Die Antragsfrist endet am 01.08.2000.
Dieser Aufruf zur Interessenbekundung (Abl. C 159 vom 8.6.2000) wendet sich an Einrichtungen in der Europäischen Union, die in der Förderung des Sprachenerwerbs tätig und zur Teilnahme an der Aktion Lingua 1 des SOKRATES-Programms berechtigt und interessiert sind. Mit Hilfe dieses Aufrufs will die Kommission eine Liste interessierter Einrichtungen zusammenstellen, so dass zielgerichtet Informationen über den Verlauf der Aktion verbreitet und leichter Kontakte zwischen möglichen Projektpartnern hergestellt werden können. Interessierte Einrichtungen können sich ab sofort in die Liste eintragen lassen. Die Liste bleibt bis 31. Dezember 2002 gültig.
In den Jahren 1997, 1998 und 1999 hat die Arbeiterwohlfahrt Jahrestagungen zum Thema Flüchtlinge und Asyl durchgeführt. Diesen Tagungen sollen künftig jährlich weiter mit verschiedenen Schwerpunkthemen folgen. Ziel der Veranstaltung ist die Bearbeitung zentraler Fragestellungen in Verbindung mit der Vorstellung neuer modellhafter Projekte, der Erfahrungsaustausch, das bessere gegenseitige Verständnis innerhalb des Verbandes und das Kennenlernen der regionalen Besonderheiten und Probleme im Arbeitsfeld *Flüchtlinge und Asyl*.
Die Europäische Kommission möchte die Ideen, Reflexionen und Vorschläge von Küstlern, Kulturmachern und Managern erfahren, um die Themen und Prioritäten der verschiedenen Kultursektoren und deren Betreiber im Rahmen ihrer Kulturförderung 2001-2004 zu ermitteln. Äußerungen können bis zum 16. Juni 2000 an die Kommission geschickt werden.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat zwei Modellprojekte zur Integration und gesellschaftlichen Teilhabe von älteren Ausländerinnen und Ausländern gefördert. Die Ergebnisse und die wissenschaftliche Auswertung der Modellprojekte sind nun veröffentlicht worden.
Die Europäische Kommission hat die Leitlinien für die neue Gemeinschaftsinitiative INTERREG III im Amtsblatt veröffentlicht (Abl. C 143 vom 23.5.2000). Damit liegt der verbindliche Text für die GI INTERREG III vor, der die Grundlage für die Ausarbeitung der Operationellen Programme (OP) durch die Mitgliedstaaten, die zuständigen regionalen Behörden und ggf. die Behörden aus Drittstaaten darstellt. Ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung haben die Mitgliedstaaten zusammen mit den Partnerbehörden hierfür sechs Monate Zeit.
Die Europäische Kommission hat den Beschluss des Rates und des Europäischen Parlaments zur Einführung des gemeinschaftlichen Aktionsprogramms JUGEND veröffentlicht (Abl. L 117 vom 18.5.2000). Damit liegt der verbindliche Text des Aktionsprogramms JUGEND vor, der die Grundlage für die Umsetzung des Programms in der Laufzeit 2000-2006 bilden wird. JUGEND ist mit insgesamt 520 Mio. Euro ausgestattet.
Seit Anfang des Jahres tagt unter dem Vorsitz von Altbundespräsident Roman Herzog der Konvent zur Ausarbeitung eines Grundrechtekatalogs der EU. Zwar besteht seit 50 Jahren die Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte (EMRK), die auf 850 Mio. Europäer anwendbar ist, jedoch ist diese veraltet und reicht nicht aus, um die Unionsbürger ausreichend abzusichern. Die neue Charta der Menschenrechte soll den Menschenrechtsschutz modernisieren und als Grundlage für Beschwerden der EU-Bürger dienen.
In ihrem Standpunkt 2000 "Europäische Sozialpolitik" hat sich die Arbeiterwohlfahrt ein Leitbild für ihre Rolle in der Europäschen Union und speziell in der Rolle des Dritten Sektors in der EU gegeben. Sie formuliert darin ihre langfristigen Ziele für eine europäische Sozialpolitik und stellt das Netzwerk von Organisationen dar, mit deren Hilfe es diese Ziel verwirklichen möchte.
Bei der Reaktion auf die ersten Aufrufe zur Vorschlagseinreichung für die thematischen Programme des Fünften FTE-Rahmenprogramms der Europäischen Union fehlte ein ausgeprägtes sozioökonomisches Element. Bei den späteren Aufrufen dürfte sich diese Situation jedoch verbessern. Zu diesem Schluss kommt der soeben erschienene Jahresbericht *The socio-economic dimension in the Fifth Framework programme* (Die sozioökonomische Dimension im Fünften Rahmenprogramm) für 1999.
Die Europäische Kommission hat Ende April 2000 die Leitlinien und die vorläufige Mittelaufteilung auf die einzelnen Mitgliedstaaten im Rahmen der neuen Gemeinschaftsinitiative URBAN II gebilligt. URBAN fördert die wirtschaftliche und soziale Wiederbelebung krisenbetroffener Städte und Stadtviertel. URBAN richtet sich ausdrücklich auch an Nichtregierungsorganisationen. Im Zeitraum 2000-2006 stehen insgesamt 700 Mio. Euro zur Verfügung.
Im Amtsblatt S 98 vom 21. Mai 1999 hat die Europäische Kommission eine Dienstleistung zur Unterstützung der Kommission bei der Erstellung von Publikationen im Zusammenhang mit dem Programm CHANCENGLEICHHEIT veröffentlicht (siehe auch Nachricht vom 21.05.1999). Diese Ausschreibung wurde annulliert.
Der Leitfaden *ACCESS: Wie kann die Integration von behinderten Menschen in die internationalen Jugendveranstaltungen gefördert werden?* von und für behinderte Jugendliche ist das erste praktische Instrument für die Organisatoren von Jugendveranstaltungen, das ihnen ermöglichen soll, behinderten Menschen einen gleichberechtigten und uneingeschränkten Zugang zu europäischen Jugendveranstaltungen zu garantieren.
Die Europäische Kommission verabschiedete am 26.04.2000 in Brüssel das Strategiepapier *Die Entwicklungspolitik der Europäischen Gemeinschaft* in dem die politischen Leitlinien der künftigen Entwicklungspolitik der Gemeinschaft dargelegt werden. Die Hauptaufgabe des entwicklungspolitischen Projektes der Gemeinschaft liegt in der Bekämpfung der Armut..
Die Europäische Kommission, GD Bildung und Kultur schreibt die Beratung bei der Verwaltung/Betreuung von Maßnahmen im Rahmen des Europäischen Jahres der Sprachen (2001) aus. Die Frist für die Einreichung der Angebote endet am 31. Mai 2000.
Die Europäische Kommission, GD Unternehmen kündigt die Ausschreibung verschiedener Studien in den Bereichen Dienstleistung, Handel, Informationstechnologien und Tourismus an. Die voraussichtlichen Zeitpunkte der Einleitung des Verfahrens zur Vergabe des Auftrags liegen zwischen Mai und August 2000.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) schreibt die wissenschaftliche Begleitung eines Modellprojekts zur Qualifizierung von Beraterinnen und Berater in den psychosozialen Beratungsstellen (Ehe-, Lebens-, Familien-, Erziehungsberatungsstellen und anderen Fachdiensten) für ihre Beratungsaufgaben auf diesem speziellen Feld des Sekten-Marktes aus. Schlusstermin für den Angebotseingang ist der 26.5.2000.
Die Europäische Kommission hat im Rahmen des Programms MEDIA II die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zur Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen für Fachleute im Bereich der audivisuellen Programmindustrie ausgeschrieben (Abl. C 120 vom 28.4.2000). Die Frist zur Einreichung von Vorschlägen endet am 31. Mai 2000.
Die Slowakische Republik hat im Rahmen von PHARE ein Projekt zur Unterstützung der Lage der Roma in der Region Spisska Nova Ves ausgeschrieben. Die Frist zur Einreichung von Interessenbekundungen endet am 16. Mai 2000.
Vom 5. bis zum 14. Mai 2000 findet die Europawoche der Länder statt. Ziel der Europawoche ist, Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, sich besonders intensiv über europäische Politik zu informieren, darüber zu diskutieren und eigene Ideen zum Zusammenleben in Europa beizusteuern.
Die Europäische Kommission Fordert im Rahmen des Phare-Programms BH 9904 zur Interessenbekundung betreffend die technische Hilfe der Reform des Bildungswesens in Bosnien und Herzegowina auf. Die Frist für die Abgabe von Interessenbekundungen endet am 12.5.2000.
Vor einem Jahr hat die Bundesregierung das Programm *Die soziale Stadt* vorgestellt. Im Rahmen von Stadtteilentwicklungskonzepten sollen sozial und ökonomisch instabile Wohnviertel und überforderte Nachbarschaften unterstützt werden. Um vorbildliche Projekte, die den sozialen Zusammenhalt in einer Siedlung stärken, einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und weitere Gruppen, Initiativen, Verbände und Unternehmen zur aktiven Teilnahme zu ermutigen, wird der *Preis Soziale Stadt 2000* ausgeschrieben. Die Frist zur Einsendung der Unterlagen endet am 30.06.2000.
Im Rahmen des Programms KULTUR 2000 (vgl. auch Nachricht vom 19.7.1999) unterstützt die EU kulturelle Projekte und Veranstaltungen mit europäischer Dimension, die im Jahr 2000 beginnen (Abl. C 101 vom 8.4.2000). Die Frist zur Einreichung von Projektvorschlägen endet am 31. Mai 2000.
Die Kommission hat das nationale Programm 1999 für die Slowakische Republik im Rahmen des Phare-Programms angenommen. Die Europäische Gemeinschaft beteiligt sich mit maximal 69,5 Mio. Euro aus der Haushaltslinie B7-500 an dem Programm, das bis spätestens 31.12.2002 umgesetzt werden muss.
Die Kommission hat das Programm zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen der Slowakischen Republik und Österreich 1999 im Rahmen des Phare-Programms angenommen. Die Europäische Gemeinschaft beteiligt sich mit maximal 4 Mio. Euro aus der Haushaltslinie B7-500 an diesem Programm, das bis zum 31.12.2002 umzusetzen ist.
Die Kommission hat ein Phare-Programm 1999 über die Teilnahme von Bewerberländern aus Mittel- und Osteuropa an den Gemeinschaftsprogrammen *Socrates*, *Leonardo da Vinci* und *Jugend* angenommen. Mit diesem Phare-Programm unterstützt die Europäische Gemeinschaft den von den mittel- und osteuropäischen Ländern für ihre Teilnahme an den Gemeinschaftsprogrammen in den Bereichen Bildung, Berufsausbildung und Jugend benötigten finanziellen Beitrag mit 20.686.170 Euro.
Die Kommission hat das grenzüberschreitende Kooperationsprogramm 1999 zwischen der Slowakei und der Tschechischen Republik sowie das Programm zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Slowakische Republik-Ungarn 1999 im Rahmen des Phare-Programms angenommen. Der Beitrag der Europäischen Gemeinschaft beläuft sich auf jeweils höchstens 2 Mio. Euro aus der Haushaltslinie B7-500 für das Programm, das bis zum 31.12.2002 umzusetzen ist.
Die Europäische Kommission, GD Bildung und Jugend schreibt die Entwicklung und das Management einer Informationskampagne im Rahmen des Europäischen Jahres der Sprachen 2001, dies in enger Zusammenarbeit mit der Kommission, aus. Die Frist für den Eingang der Angebote endet am 12. Mai 2000.
Der Europäische Pavillon lädt die Besucher ein, das Engagement der Europäischen Union in Bezug auf die EXPO 2000-Themen kennenzulernen und über die Herausforderungen, die sich Europa in einer globalen Welt stellen, nachzudenken. Bereits jetzt können interessierte Besucher sich auf der Hompage der EU unter http://europa.eu.int/expo2000/index_de.htm über die Tätigkeiten und Veranstaltungen der EU im Zusammenhang mit der EXPO 2000 informieren.
Die Kommission hat die Sonderaktion zum Programm für die Ostseeregion 1999 angenommen. Die Europäische Gemeinschaft wird einen Beitrag von höchstens 12 Mio. Euro aus der Haushaltslinie B7-537 zu diesem Programm leisten, das bis zum 15.12.2001 umzusetzen ist.
Die Europäische Kommission ruft im Rahmen der EUMEDIS-Initiative (Informationsgesellschaft Europa-Mittelmeer) zur Einreichung von Vorschlägen für regionale Pilotprojekte auf (Abl. C 88 v. 25.03.2000, S. 17-18). Die Antragsfrist endet am 07. September 2000.
Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung schreibt die Konzeption für eine Veranstaltungsreihe unter dem Arbeitstitel *Wochenende der Begegnung* zwischen deutschen, polnischen und tschechischen Bürgern aus. Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge ist der 18.4.2000.
Die Europäische Kommission schreibt die technische Hilfe im Rahmen des Programms MEDIA PLUS aus. Das vorläufige Datum der Einleitung des offenen Verfahrens ist Juni 2000. Der Gesamtauftragswert beträgt 25 Mio. Euro.
Der aktuelle Gipfel in Lissabon am 23. und 24. März 2000 mit dem Titel Beschäftigung, Wirtschaftsreformen und sozialer Zusammenhalt - Für ein Europa der Innovation und des Wissens soll mehr als nur ein Diskussionsforum sein. Vielmehr will man eine verbesserte Koordination der Sozial- und Wirtschaftspolitik in Europa sicherstellen, so dass Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung in Europa unter den neuen Bedingungen auf dem Kontinent gefördert werden.
Europäische Kommission, Generaldirektion Bildung und Kultur schreibt die Durchführung dreier Studien über die Mobilität und Freizügigkeit betreffend Personen und Güter im kulturellen Bereich aus. Die Frist für die Einreichung der Angebote endet am 25.4.2000.
Wie bereits angekündigt, wird vom 5. bis zum 14. Mai 2000 zum sechsten Mal die EUROPAWOCHE stattfinden. Die Europäische Kommission und das Europäische Parlament übernehmen die bundesweite Koordinierung der Organisation und der Werbemaßnahmen. Das Veranstaltungsprogramm wird von den einzelnen Bundesländer selbst organisiert. In Brandenburg wurde jetzt der Aufruf zur Einreichung von Veranstaltungsvorschlägen gestartet.
Wohin das Auge blickt, bekommt die Europäische Kulturhauptstadt 2000 Krakau ein neues Gesicht verpasst. Seit ein Programm zur Sanierung historischer Gebäude eingeführt wurde, erhalten alle Sehenswürdigkeiten mehr Farbe. Somit erscheinen die Wahrzeichen der Stadt in einem besonders schönen Licht und schaffen mehr Anreiz für eine Erkundungstour.
Die Republik Guatemala, vertreten durch die Europäische Kommission, sucht Dienstleister für die technische Unterstützung im Rahmen des Projekts *Reinserción productiva de las comunidades de repatriados y reactivación económica de los sitios de asentamiento* - GTM B/7-3010/95/202 zur sozioökonomischen Entwicklung der Flüchtlingsgemeinschaften in Guatemala. Die Frist für die Einsendung der Bewerbungen um Teilnahme an der Vorauswahl endet am 14.4.2000.
Viele sprechen darüber, wenige wissen Genaues - so könnte man verkürzt ausgedrückt die Situation der Strukturfondsförderung in den Neuen Ländern für die neue Laufzeit 2000-2006 umschreiben. Die viel gepriesene Transparenz hört vielfach dort auf, wo Träger und Betroffene konkrete Informationen zu den Bedingungen und Verfahren der Antragstellung erfahren möchten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist lediglich klar, dass das sog. Gemeinschaftliche Förderkonzept für die Neuen Länder und die auf dieser Basis erstellten Operationellen Programme (OP) sich noch in einem Verhandlungsstadium befinden. Die wesentlichen Eckdaten stehen bereits fest, jedoch werden Dokumente und Antragsformulare von offizieller Seite weitgehend unter Verschluss gehalten. Grund: die Verhandlungen laufen noch und die EU-Kommission in Brüssel hat das letzte Wort. Antragstellern wird empfohlen, bereits jetzt Projektvorschläge auszuarbeiten und Kontakt mit den Vergabestellen aufzunehmen, um zu Beginn der neuen Förderperiode - voraussichtlich im Sommer 2000 - entsprechende Anträge einreichen zu können.
Der Wirtschafts- und Sozialausschuss hat zu einer Verstärkung der Anstrengungen zur Formulierung einer europäischen Beschäftigungsstrategie aufgerufen, die dem strategischen Ziel der portugiesischen Ratspräsidentschaft, Europa zu einem dynamischen und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsraum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen zu machen, entspricht. Die Präsentation der Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschusses und des Wirtschafts- und Sozialrates von Portugal findet in Vorbereitung des Gipfels statt am 17.03.2000 von 9:30 bis 18 Uhr im Centro Cultural de Belém, Lissabon.
Die Europäische Kommission wird voraussichtlich am 18.4.2000 eine Ausschreibung starten, mit der sie Experten zur grenzüberschreitenden Bewertung der Vorschläge im Programm Leonardo da Vinci sucht. Der voraussichtliche Gesamtauftragswert liegt zwischen 1 Mio. und 1,5 Mio. Euro.
Nachdem das Programm KULTUR im Februar 2000 endgültig angenommen wurde, ist mit der Veröffentlichung der Ausschreibung zur Einreichung von Projekten im Laufe des März zu rechnen. Die Antragsfrist wird voraussichtlich Anfang Mai enden.
Die Europäische Kommission, GD Bildung, Eurostat und Cedefop, das Europäische Zentrum für Berufsbildung, haben eine Sammlung von Schlüsselzahlen zur Berufsbildung in der Europäischen Union veröffentlicht. Das Dokument kann bei Cedefop bestellt oder aus dem Internet heruntergeladen werden.
In Ergänzung der Nachricht über die Einigung über das Jugendprogramm (vgl. Nachricht vom 2.3.2000) sei darauf hingewiesen, dass die formale Annahme des Programms durch den Rat und das Europäische Parlament noch aussteht. Sie wird voraussichtlich im Lauf des Aprils 2000 erfolgen. Der definitive Beschluss des Programms JUGEND wird nicht vor Ende April / Anfang Mai 2000 im Amtsblatt veröffentlicht werden. Die wesentlichen Elemente des neuen Programms sind bereits im Gemeinsamen Standpunkt des Rates vom Juli 1999 enthalten (Abl. C 210 vom 22.7.1999).
Das Europäische Parlament und der Rat werden wahrscheinlich im Juni beschließen, das Jahr 2001 zum *Europäischen Jahr der Sprachen* auszurufen; der Vorschlag für den entsprechenden Beschluss wurde im Amtsblatt C 56 E vom 29.2.2000, S. 62-65 veröffentlicht. Unter diesem Motto sollen während des gesamten Jahres Informations- und Fördermaßnahmen stattfinden, die zum Erlernen von Sprachen motivieren.
Die Sitzung des Vermittlungsausschusses zum Programm JUGEND am 29. Februar konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Nach langen Verhandlungen, aber ohne Nachtsitzung, einigten sich die Vertreter der Mitgliedstaaten und die Abgeordneten des Europäischen Parlaments auf 520 Mio. Euro für die Laufzeit 2000-2006. Der endgültige Programmtext muss jetzt noch von beiden EU-Institutionen offiziell angenommen werden, so dass das Programm voraussichtlich im April 2000 in Kraft treten kann.
Die Europäische Kommission GD Bildung und Kultur ruft im Rahmen des Kooperationsprogramms EU Kanada im Bereich der Hochschul- und Berufsbildung zur Einreichung von Vorschlägen auf (Abl. C 58 v. 1.3.2000, S. 7-9). Die Antragsfrist endet sowohl in Kanada als auch in der EU am 31. Mai 2000.
Die Länder, die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und die Bundesregierung werden auch in diesem Jahr gemeinsam eine Europawoche durchführen (s. auch Ausschreibung v. 17.03.2000). Vom 05. bis 14. Mai 2000 sollen Workshops, Seminare, Tagungen, Konferenzen, Lesungen oder Gesprächsrunden die Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland anregen, sich mit Europa zu beschäftigen. Das Land Nordrhein-Westfalen lädt deshalb Vereine, Verbände, Schulen, Hochschulen und sonstige Einrichtungen ein, sich an der Europawoche zu beteiligen.
Wie bereits in der Nachricht vom 07.02.2000 angekündigt, informiert die Europäische Kommission nun über die bevorstehende Ausschreibung im Programm KULTUR (Abl. C 49 vom 22.02.2000, S. 5-8). Die Frist zur Einreichung von Vorschlägen endet voraussichtlich Anfang Mai 2000.
Die Europäische Kommission hat am 9. Februar 2000 die Mitteilung zu den strategischen Zielen 2000-2005 sowie ihr Arbeitsprogramm für das Jahr 2000 veröffentlicht. Die beide Dokumente haben wegweisenden Charakter für die Arbeit der EU-Kommission in den nächsten fünf Jahren. In der Wirtschafts- und Sozialpolitik möchte die Kommission durch Strukturreformen und die Übernahme neuer Technologien eine systematische Modernisierungspolitik betreiben. Langfristiges Ziel ist, in der EU Vollbeschäftigung zu erreichen.
Die Europäische Kommission, GD Bildung und Kultur, gibt eine Vorinformation für einen öffentlichen Dienstleistungsauftrag im Zusammenhang mit dem Europäischen Jahr der Sprachen 2001 bekannt. Die Ausschreibung ist für März - April 2000 vorgesehen. Die Lastenhefte und sonstige Unterlagen werden erst nach diesem Zeitpunkt versandt.
Das Sozialamt der Stadt Halle (Saale) sucht einen Dienstleistungserbringer, der die Bereitstellung und den Betrieb von Wohnheimen mit insgesamt bis zu 1.000 Plätzen für Asylbewerber und Flüchtlinge im Stadtgebiet Halle einschließlich Sozialbetreuung der übernimmt. Teilnahmeanträge müssen bis zum 10.03.2000 eingehen.
Neben Informationen über die großen Schwerpunktthemen des Jahres wie Einführung des Euro, Erweiterungsprozess, Außen- und Sicherheitspolitik, wird im Gesamtbericht über die Tätigkeit der EU 1999 auch zu Themen wie Beschäftigung und Sozialpolitik, Bildung und Kultur, Umwelt oder Gesundheit und Verbraucherschutz ein Überblick gegeben.
Das Europäische Parlament sucht Übersetzer, die Texte betreffend vielfältige Themen und Aspekte der europäischen Angelegenheiten übersetzen können. Sehr häufig sind die Texte in mehr als einer Amtssprache (mehrsprachlicher Ausgangstext) verfasst, weswegen diejenigen Bieter vorrangig behandelt werden, die aus einer möglichst großen Zahl von Ausgangssprachen übersetzen können. Angebote müssen bis zum 10.04.2000 eingereicht werden.
Im Rahmen der Netd@ys Europe ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Projektvorschlägen auf. Projekte können jederzeit bis zur Netd@ys Woche vom 20. bis 27. November 2000 eingereicht werden. Projektträger, die einen Zuschuss von der Europäischen Kommission beantragen, müssen ihre Vorschläge bis zum 03. Mai 2000 einsenden.
Der Landkreis Rügen beabsichtigt, die soziale Betreuung von Asylbewerbern in einer Gemeinschaftsunterkunft mit 81 Plätzen durch einen Dritten wahrzunehmen. Die durchschnittliche Belegung lag im Jahr 1999 bei 45 Plätzen. Der Schlusstermin für Angebotseingang ist der 20.3.2000 (12.00).
Die Europäische Kommission kündigt für März 2000 eine Ausschreibung betreffend das Projekt Monitoring of Tacis projects an. Der vorgeschlagene Auftrag umfasst regelmäßige Kontrolldienstleistungen sowie die Bereitstellung von Beratungs- und Schulungsdiensten auf Antrag der ausschreibenden Stelle, je nach Bedarf aufgrund der Umstände vor Ort.
Die Europäische Kommission hat den Beschluss des Rates und des Europäischen Parlaments über das Aktionsprogramm SOKRATES für die Laufzeit 2000 bis 2006 veröffentlicht (Abl. L 28 vom 3.2.2000). SOKRATES fördert Projekte im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung und möchte dadurch zur Förderung des lebensbegleitenden Lernens und der Entwicklung eines Europas des Wissens beitragen.
Das Europäische Parlament hat auf seiner Plenartagung am 3. Februar 2000 das Programm KULTUR 2000 endgültig angenommen und damit den Weg freigegeben für den Start des Programms. Die Ausschreibungen für das Jahr 2000 werden voraussichtlich im März im Amtsblatt erscheinen. Danach bleiben ca. 4-6 Wochen Zeit bis zum Ablauf der Antragsfrist.
Die Republik Indien, vertreten durch die Europäische Kommission, sucht Dienstleister, die die technische Unterstützung bei der Einrichtung und Leistung einer Betreuungsstelle für das wirtschaftlich kulturübergreifende Programm zwischen der EU und Indien übernehmen. Diese Ausschreibung ersetzt die Ankündigung im Abl. S 210 vom 28.10.1999. Die Frist zur Vorauswahl von Bewerbern endet am 14.02.2000.
Die Europäische Kommission schreibt die Bewertung des Euromed-Kulturerbe-Programms zugunsten der 12 Mittelmeerpartner aus. Das Ziel der Bewertung liegt in der Steigerung der Effektivität des MEDA-Programms sowie in der Beurteilung der euromediterranen Partnerschaft im Bereich Kulturerbe. Die Frist zur Teilnahme endet am 03.03.2000.
Die Europäische Kommission kündigt für März 2000 die Vergabe eines Dienstleistungsauftrages (2 Lose) betreffend die Koordinierung und Werbung für die im November 2000 stattfindende vierte Netd@ys Europe Woche an.
Die Europäische Kommission, GD Informationsgesellschaft leitet eine Ausschreibung für Prometeus-Unterstützungsdienste für einen Zeitraum von zwei Jahren ein, Start ist Anfang 2000. Der Unterstützungsdienst soll professionelle, ergebnisorientierte, innovative, flexible und dynamische Unterstützung bei der Schaffung und Inanspruchnahme signifikanter erster Ergebnisse der Prometeus-Partnerschaft leisten. Frist für die Einreichung der Angebote ist der 22.3.2000.
Die Europäische Kommission, GD Informationsgesellschaft leitet eine Ausschreibung für Prometeus-Unterstützungsdienste für einen Zeitraum von zwei Jahren ein, Start ist Anfang 2000. Der Unterstützungsdienst soll professionelle, ergebnisorientierte, innovative, flexible und dynamische Unterstützung bei der Schaffung und Inanspruchnahme signifikanter erster Ergebnisse der Prometeus-Partnerschaft leisten. Frist für die Einreichung der Angebote ist der 22.3.2000.
Die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen gibt die Verlängerung der Gültigkeitsdauer der Aufrufe zur Interessenbekundung für Studien und andere Aktivitäten bekannt. Die Gültigkeitsdauer der Aufrufe zur Interessenbekundung 1/97 und 1/98 ist vom 31.12.1999 auf den 31.12.2000 verlängert worden.
Die Europäische Kommission sucht Dienstleister, die die Organisation des Wettbewerbs für junge Verbraucher für das Schuljahr 2000/2001 übernehmen (zum Wettbewerb siehe auch Ausschreibung vom 12.01.2000). Die Frist zur Einreichung von Angeboten endet am 31.03.2000.
Am 14. Januar 2000 beginnt der fünfte Aufruf zur Vorschlagseinreichung betreffs gemeinsamer Projekte der Europäischen Gemeinschaft und der Vereinigten Staaten im Bildungsbereich. Die Antragsfrist für Konsortien, bestehend aus mindestens 6 Partnern, 3 aus den USA und 3 aus der EU, endet am 17.03.2000.
Die Stadt Wiesbaden schreibt das Quartiermanagement für den Stadtteil inneres Westend der Stadt Wiesbaden aus. Schlusstermin für die Einreichung von Teilnahmeanträgen ist der 04.02.2000.
Der europäische Wettbewerb des jungen Verbrauchers 1999-2000 findet in diesem Jahr unter dem Motto "Verbrauchen im 21. Jahrhundert" statt. Interessierte Jugendliche können sich spätestens am 17.03.2000 für die Teilnahme am Wettbewerb einschreiben.
Die Homepage www.eurogate2000.de ist eine vom Europäischen Sozialfonds unterstützte Initiative der Bundesregierung, die über die unterschiedlichen Praktikumsmöglichkeiten im europäischen Ausland informiert. Sie wendet sich auf der einen Seite an junge Menschen, die im europäischen Ausland ein Praktikum machen wollen, und auf der anderen Seite an Unternehmen, die Praktikumsplätze anbieten.
Im Rahmen der deutschen EU-Präsidentschaft fand vom 19. bis 21. Mai 1999 in Aachen die Internationale Konferenz Organisationen, Initiativen und Dienste im sozialen Bereich - ein Motor der Sozialpolitik in Europa statt. Zu dieser Tagung, die vom Deutschen Roten Kreuz in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der BAGFW und der Europäischen Kommission durchgeführt wurde, ist jetzt eine Dokumentation erschienen.
Die Europäische Kommission, GD Bildung und Kultur kündigt einen Dienstleistungsauftrag betreffend eine Studie zum Thema Mobilität und Freizügigkeit im Kulturbereich an. Das offene Verfahren soll im Februar 2000 eingeleitet werden.
Wie bereits im Veranstaltungskalender angekündigt, bestätigt die Europäische Kommission nun den Termin für die Kontakt- und Informationstage im Rahmen von LEONARDO DA VINCI II, die am 27. und 28. Januar 2000 in Brüssel stattfinden. Veranstaltungsort ist Les Pyramides, Place Rogier 2, B-1210 Brüssel. Die ursprünglich parallel geplante Produktmesse Ausbildung 2000 muß allerdings wegen des nicht zur Verfügung stehenden ursprünglich vorgesehenen Veranstaltungsortes verschoben werden.
Im Rahmen des Programms PHARE informiert die Europäische Kommission über die Umsetzung verschiedener Programme der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sowie im Infrastrukturbereich. Das Interesse an den Ausschreibungen kann bekundet werden, sobald weitere Einzelheiten veröffentlicht werden.
Die Kommission hat das Programm für "Pre-ins"-Einrichtungen 1999 für Bulgarien, Lettland, Litauen, Rumänien und die Slowakische Republik im Rahmen des PHARE-Programms angenommen. Die "Pre-ins"-Einrichtung soll einer beschleunigten Vorbereitung dieser Staaten auf die Mitgliedschaft dienen. Der Finanzbeitrag der Gemeinschaft beträgt maximal 52 455 000 EUR aus der Haushaltslinie B7-500, das bis zum 31. 12. 2002 umzusetzen ist.
Die Europäische Kommission hat die nationalen Programme für Estland, Lettland, Ungarn und Polen angenommen. Die Finanzbeiträge der Gemeinschaft belaufen sich auf 7,2 Mio. Euro (Estland), 14,2 Mio. Euro (Lettland), 91 Mio. Euro (Ungarn) und 213,5 Mio. Euro (Polen).
Die Europäische Kommission hat eine neue Inititaive zur Förderung der nachhaltigen Stadtentwicklung vorgeschlagen. Mithilfe dieses Instruments soll die Kooperation zwischen der Gemeinschaftsebene und den lokalen und regionalen Behörden und Städtenetzwerken verbessert werden. Die Kommission sieht zur Unterstützung der Initiative im Zeitraum von 2001 bis 2004 ein Budget von 12 Mio. Euro vor.
Die Europäische Bewegung Deutschland vergibt auch im akademischen Jahr 2000/2001 wieder 25 Stipendien am Europa-Kolleg Brügge und am Europa-Kolleg Natolin/Warschau an Hochschulabsolventen. Bewerbungsschluß ist der 31. Januar 2000.
Die Länder haben sich im Bundesrat auf die Neubenennung der Vertreterinnen und Vertreter in den Beratungsgremien der Europäischen Union verständigt. Sie sind in insgesamt 63 Gremien der Europäischen Kommission und des Rates vertreten, die an der Vorbereitung und Durchführung von EU-Entscheidungen mitwirken.Von den 63 Gremien sind ca. 17 Gremien für die Belange der Sozialwirtschaft von Interesse. Die Neubestellung wird zum 1. Januar 2000 wirksam.
Wie bereits dargestellt (vgl. Nachricht vom 30.11.1999), stand während des Rates der Jugendminister am 23. November 1999 die Debatte über das zukünftige Jugendprogramm auf der Tagesordnung. Das Kernproblem bildet die finanzielle Ausstattung des Programms. Das Europäische Parlament verabschiedetet in zweiter Lesung die Summe von 980 Mio. Euro für sieben Jahre. Die Ausgangslage beim Rat sieht 350 Mio. Euro für fünf Jahre vor. Die Kommission hat die Auflistung der Finanzen für Ende 1999, Anfang 2000 angekündigt. Dieser Zwischenschritt wird die Verabschiedung des Programms JUGEND weiter verzögern. Das Vermittlungsverfahren wird voraussichtlich frühestens im Februar beginnen können und kann maximal acht Wochen dauern.
Die Treffen der Jugend- und Kulturminister der EU am 23./24. November 1999 haben zu keiner Einigung mit dem Europäischen Parlament hinsichtlich der Mittelausstattung der Programme JUGEND (2000-2006) und KULTUR (2000-2004) geführt. Damit ist der pünktliche Beginn der beiden Programme am 1. Januar 2000 äußerst fraglich geworden.
Die Europäische Kommission schreibt im Namen der Sozialistischen Republik Vietnam die technische Hilfe zur Einrichtung und Durchführung des Programms für Europäische Studien mit einem Auftragswert von ca. 998.000 Euro aus. Die Frist zur Einreichung von Teilnahmeanträgen endet am 10.01.2000.
Im Juni 1999 hat die Europäische Kommission in Vorbereitung des neuen Programms KULTUR 2000 zur Einreichung von Projektvorschlägen aufgerufen. 55 Projekte der 410 eingegangenen Vorschläge wurden nun als förderungswürdig ausgewählt und mit 6,07 Mio. Euro unterstützt.
Das Ministerium für Berufsausbildung und Beschäftigung der Tunesischen Republik, vertreten durch die Projektmanagementeinheit MANFORME/ Europäische Union, schreibt verschiedene Dienstleistungsaufträge zur Unterstützung des tunesischen Bildungssektors mit einem Gesamtwert von 5.823.500 Euro aus. Die Vorauswahl der Teilnehmer findet von Mitte Dezember 1999 bis Mitte Januar 2000 statt.
Die Europäische Kommission beabsichtigt einen Vertragsabschluß über ein 21-monatiges Pilotprogramm von Maßnahmen unter dem Titel Japan und die EU - Partner im neuen Jahrtausend. Die Frist für die Einreichung von Angeboten endet am 14.01.2000.
Der Wirtschafts- und Sozialausschuß der Europäischen Union (WSA) hat im Oktober 1999 einige wichtige Stellungnahmen zu den Themen Migration, Bürgergesellschaft, Altersversorgung und wirtschaftlicher und sozialer Zusammenhalt in der EU verabschiedet. Ferner veranstaltet der WSA in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 17. Dezember 1999 in Brüssel die Tagung - Wertigkeit und Wandel von Wohlfahrtsverbänden in einem zusammenwachsenden Europa - ihr Beitrag zum Aufbau einer europäischen Zivilgesellschaft -.
Die beiden Programme "Jugend" und "Sokrates II" sind im Gegensatz zu dem Programm "Leonardo da Vinci" noch immer nicht verabschiedet. Sollten die Verfahren scheitern, dann müßten Übergangsmaßnahmen für die zweite Hälfte des Jahres 2000 und für den Beginn des Jahres 2001 diskutiert werden. Ein neues Gesetzgebungsverfahren würde voraussichtlich mindestens ein Jahr bis zur Verabschiedung benötigen.
Die Europäische Kommission sucht Dienstleister, die die Einrichtung und das Management des Büros für technische Unterstützung im Rahmen des Programms ALFA übernehmen. Diese Bekanntmachung ersetzt den Aufruf im Amtsblatt S 124 vom 30.06.1999 (siehe Pressemeldung vom 30.06.1999). Die Frist für die Einsendung von Bewerbungen zur Vorauswahl endet nun am 06.12.1999.
Die Regierung von Nepal, vertreten durch die Europäische Kommission schreibt die technische Hilfe im Rahmen der zweiten Programmphase des Projekts zur Entwicklung des Grund- und Volksschulwesens aus. Die Frist zur Vorauswahl endet am 01.12.1999.
Die Volksrepublik China, vertreten durch die Europäische Kommission, sucht einen Dienstleister, der die technische Unterstützung im Rahmen des Projekts EU-China - Grund- und Volksschulbildungsprogramm übernimmt. Die Frist zu Vorauswahl endet am 15.12.1999.
Die Republik Indien, vertreten durch die Europäische Kommission, sucht Dienstleister, die die technische Unterstützung bei der Einrichtung und Leistung einer Betreuungsstelle für das wirtschaftlich kulturübergreifende Programm zwischen der EU und Indien übernehmen. Die Frist zur Vorauswahl von Bewerbern endet am 15.12.1999.
Die Europäische Kommission sucht Dienstleister zur Unterstützung des Bildungsministeriums in Montenegro zur Erfüllung der Aufgaben im Rahmen des Projektes OBNOVA- Reformprogramm für den Bildungssektor von Montenegro, das von der Europäischen Gemeinschaft finanziert wird. Die Antragsfrist endet am 12.11.1999.
Die Europäische Kommission schreibt eine Studie aus, die es der EG ermöglichen soll, die Aufgaben der Definition, der technischen Entwicklung und der Leitung eines Zugangs zur europäischen Lernzone vorzunehmen. Insbesondere soll einem Lenkungsausschuß in der Folge der zu übernehmende Zuständigkeitsbereich vorgeschlagen werden. Die Antragsfrist endet am 12.11.1999.
Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung veranstaltet einen Wettbewerb zur Erstellung einer zweijährigen Gesamtkonzeption (Werbung und PR), aus deren Grundlage die Information der Öffentlichkeit zum Thema Euro intensiviert wird. Teilnahmeanträge können bis zum 12.11.1999 eingereicht werden.
Die Europäische Kommission hat ein allgemeines Auswahlverfahren eröffnet, in dem sie deutschsprachige Hilfsdolmetscher/Hilfsdolmetscherinnen (LA8) und Dolmetscher/ Dolmetscherinnen (LA7/LA6) sucht (Abl. C 290A vom 12.10.1999, S. 10-20). Annahmeschluß für Bewerbungen ist der 16.11.1999.
Die Europäische Kommission hat aus den vorgeschlagenen Projekten im Jahr 1999 291 Projekte ausgewählt, die im Rahmen des Programms ARIANE zur Unterstützung des Sektors Buch und Lesen gefördert werden. Insgesamt beläuft sich die zur Förderung bereit stehende Summe auf 4,1 Mio. Euro.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert über Änderungen im Anmelde- und Bewilligungsverfahren für Sondermaßnahmen der internationalen Jugendarbeit 2000/2001. Träger der Jugendhilfe, die Maßnahmen im Rahmen des Kinder- und Jugendplans des Bundes durchführen, müssen die folgenden Änderungen betreffend die Antragstellung und Mittelbewirtschaftung beachten.
Im Amtsblatt der EU wurde der Gemeinsame Standpunkte des Rats veröffentlicht hinsichtlich der Öffnung der Programme Jugend für Europa III und Sokrates für die Türkei (Abl. C 249 vom 1.9.1999). Danach soll Bewerbern aus der Türkei die "frühestmögliche vollständige oder teilweise Beteiligung" an den Programmen in ihrer derzeitigen Form ermöglicht werden.
Die Europäische Kommission sucht zur Umsetzung der Ziele der Entwicklung und der Politik der Gemeinschaft im Bereich Zusammenarbeit Dienstleister, die Beratung und Hilfestellung zur Umsetzung dieser Ziele übernehmen. Der Auftrag fällt in den Bereich der Haushaltslinie B7-6100. Anträge auf Teilnahme am Auswahlverfahren sind bis zum 30.09.1999 einzureichen.
Zum Schuljahr 1999/2000 wird zum ersten Mal der Internetwettbewerb für Schulen -Europe @t School - Internet Award Scheme- europaweit ausgeschrieben.Der Wettbewerb findet statt vom 01.09.1999 bis 01.06.2000. Die von einer Jury im Mai 2000 prämierten Websites werden im Internet veröffentlicht.
Die Europäische Kommission ruft auf zur Einreichung von Projektvorschlägen im Rahmen des Programms MEDIA II: Durchführung des Programms zur Förderung der Projektentwicklung und des Vertriebs europäischer audiovisueller Werke (Abl. C 242 v. 27.08.1999, S. 7). Vorschläge sind bis zum 17. März 2000 einzureichen.
Am 14. Juli 1999 verabschiedete die Europäische Kommission eine Mitteilung zum Thema: Verbrechensopfer in der Europäischen Union: Überlegungen zu Standards und Massnahmen. Die für Justiz und Inneres zuständige Kommissarin Anita Gradin hält die verstärkte grenzübergreifende Zusammenarbeit in diesen Fragen vor dem Hintergrund des intensivierten europäischen Integrationsprozesses für notwendig.
Die Europäische Zeitschrift für Berufsbildung veröffentlicht Artikel von Berufsbildungs- und Beschäftigungsforschern und -fachleuten. Interesse besteht vor allem an Beiträgen, die die Ergebnisse hochkarätiger Forschungsarbeiten, insbesondere grenzübergreifender vergleichender Forschung, einem breiten, internationalen Publikum aus politischen Entscheidungsträgern, Forschern und praktisch Tätigen nahebringen. Sie erscheint dreimal jährlich und wird in allen EU-Mitgliedstaaten und in einigen zusätzlichen Ländern vertrieben.
Die Europäische Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag zugunsten der AKP-/Palop-Staaten bezüglich einer thematischen Bewertung im Hinblick auf die regionale Zusammenarbeit zwischen den fünf afrikanischen Staaten portugiesischer Amtssprache (Palop). Einsendefrist für Teilnahmeanträge ist der 9.09.1999.
Das Europäische Parlament hat die Fragebögen veröffentlicht, die an die designierten EU-Kommissare gerichtet sind. Die Kommissare verfügen über zwei Wochen, um die Anworten schriftlich vorzubereiten und diese an das Parlament weiterzuleiten. Die Fragebögen und die Antworten der Kommissare bilden die Grundlage für die Anhörungen, die im Rahmen des Ernennungsverfahren der neuen Kommission zwischen dem 30. August und dem 7. September 1999 in Brüssel durchgeführt werden (vgl. Nachrichtenmeldung vom 14.7.1999).
Die Europäische Kommission, GD XII schreibt die Abschlußbewertung des mehrjährigen Programms zur Förderung der sprachlichen Vielfalt in der Gemeinschaft in der Informationsgesellschaft (MLIS) und des mehrjährigen Programms zur Anregung der Entwicklung einer europäischen Industrie für Multimedia-Inhalte und zur Förderung der Benutzung von Multimedia-Inhalten in der entstehenden Informationsgesellschft (INFO 2000) aus. Die Angebotsfristen enden am 10.09.1999.
Die Robert-Bosch-Stiftung hat zwei Programme für Jugendliche und ihr Engagement in Europa neu aufgelegt. Mit Hilfe der Fördermittel sollen alle Jugendlichen in Europa die Möglichkeit haben, sich für ein Jahr als Freiwillige sozial zu engagieren. Formlose Anträge können jederzeit bei der Stiftung eingereicht werden.
Dem Vorschlag einer unabhängigen Expertengruppe folgend, hat die Europäische Kommission 119 von insgesamt 759 Kulturprojekten (15,7%), die im Rahmen von KALEIDOSKOP zur Förderung künstlerischer und kultureller Aktivitäten mit europäischer Dimension eingereicht wurden, in der neuen Förderperiode 1999/2000 den Zuschlag erteilt. Der Zuschuß der Kommission beläuft sich auf insgesamt ca. 10 Mio. Euro.
Von insgesamt 438 Projektvorschlägen, die im Rahmen von RAPHAEL zum Schutz des kulturellen Erbes eingereicht wurden, hat die Europäische Kommission in der neuen Förderperiode 1999/2000 58 Projekten den Zuschlag erteilt. Der Zuschuß der Kommission beläuft sich auf insgesamt ca. 6,5 Mio. Euro. Das RAPHAEL-Programm läuft Ende 1999 aus und wird danach im Rahmen des neuen Programms "Kultur" in veränderter Form fortgesetzt.
Nach erheblichen Diskussionen um den von der Kommission im Mai 1998 vorgelegten Vorschlag für ein neues Aktionsprogramm "Jugend" und der Vorlage einer geänderten Version nach einer Stellungnahme des Europäischen Parlaments (Amtsblatt C 28 vom 03.02.1999, S. 8-28) hat sich der Jugendministerrat im Mai 1999 auf die Grundzüge des neuen Programms geeinigt.
Nachdem im Mai die Kommission mit dem Entwurf eines Rahmenprogramms "Kultur 2000" ihre Vorstellungen zur Zukunft der europäischen Kulturpolitik vorgelegt hatte, entstand in den Mitgliedstaaten eine zum Teil sehr kontrovers geführte und langwierige Diskussion, die inzwischen zu einigen Änderungen des geplanten Programmkonzepts geführt hat.
Für Bewerber bietet sich die Chance, bei der Durchführung dieses Projektes mit 25.000 Mark unterstützt zu werden. Prämiert wird das innovativste Sozialprojekt, das sich eines drängenden Problems annimmt und zukunftsweisende Handlungsperspektiven eröffnet. Besonders aussichtsreich sind Projekte, die den ökomenischen Gedanken nachhaltig fördern.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat im Nachgang der deutschen EU-Präsidentschaft eine Broschüre zu beispielhaften Projekten aus den EU-Bildungsprogrammen LEONARDO da VINCI und SOKRATES veröffentlicht. Die Broschüre gibt einen Überblick über die zahlreichen Aktionsmöglichkeiten im Rahmen der europäischen Bildungsprogramme und stellt Ergebnisse deutscher EU-Projekte in den Bereichen der Allgemeinbildung, Berufsbildung und Hochschulen vor.
Die Europäische Kommission hat im Abl. S 110 vom 09.06.1999 verschiedene Dienstleistungen im Bereich Arbeitsmarkt und Beschäftigung ausgeschrieben. Die Antragsfristen der folgenden Ausschreibungen wurden nun mit dem Abl. S 133 vom 13.07.1999 bis zum 02.08.1999 (statt vorher 15.07.1999) verlängert.
Im Rahmen des Asia-Invest-Programms fordert die Kommission auf zur Einreichung von Vorschlägen (Nr. 1B/AP/384) zur Unterstützung praktischer Ausbildungsmaßnahmen für Gruppen von Unternehmen aus Asien und/oder der EU zum Erwerb von Sprachkenntnissen und Kenntnissen der internationalen Geschäftskultur (Abl. C 185 vom 1.7.1999, S. 14-16). Der Annahmeschluß für die Vorschläge ist der 31. Dezember 1999.
Der Rat und das Europäische Parlament haben die Einrichtung der Gemeinschaftsaktion "Kulturhauptstadt Europas" für den Zeitraum 2005 bis 2019 beschlossen (Abl. L 166 vom 1.7.1999). Deutschland wird gemäß dem Rotationsprinzip voraussichtlich im Jahr 2010 den Zuschlag zur Benennung der Kulturhauptstadt Europas erhalten.
Zum Abschluß der deutschen EU-Ratspräsidentschaft, die vom 01.01.1999 bis zum 30.06.1999 dauerte, hat die Bundesregierung eine positive Bilanz gezogen. Vom 01.07.1999 bis zum 31.12.1999 wird nun Finnland den Vorsitz des Europäischen Rates übernehmen.
Die Europäische Kommission hat die neuen Strukturfondsverordnungen veröffentlicht, die die rechtliche Grundlage für die strukturpolitischen Maßnahmen zur Stärkung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts im Zeitraum 2000-2006 bilden.
Aufbau einer technischen Koordinierungs- und Betreuungseinheit sowie einer finanziellen Betreuungseinheit zur Unterstützung des Aufbaus von demokratischen kulturellen Strukturen in Mittelamerika.
Die Europäische Kommission sucht Gesellschaften oder Gesellschaftszusammenschlüsse, die in den nächsten fünf Jahren kurzfristige operationelle Dienstleistungen ausschließlich zugunsten der Drittländer erbringen, die Gemeinschaftshilfe für nicht zur Gemeinschaft gehörige Länder erhalten (Mittel- und Osteuropa, Neue Unabhängige Staaten, Lateinamerika, Asien, Länder des Mittelmeerraums, Afrika, Länder des karibischen und pazifischen Raums usw.) (vgl. Abl. S 118 v. 19.6.1999). Die Frist zur Einreichung von Bewerbungen endet am 19. Juli 1999.
Die Europäische Kommission fördert neue kulturelle Maßnahmen mit denen die Durchführbarkeit der im künftigen Rahmenprogramm zur Kulturförderung für den Zeitraum 2000-2004 vorgesehenen Aktionen erprobt werden sollen (Abl. C 163 vom 10.6.1999). Die Frist zur Einreichung von Anträgen endet am 30. Juli 1999.
Die Europäische Kommission hat die Aufforderung zur Einreichung von Maßnahmen veröffentlicht, mit denen die Synergien in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Kultur durch die Verknüpfung mit Forschung und neuen Technologien verstärkt werden (Abl. C 163 v. 10.6.1999). Die Förderung findet im Rahmen der Connect-Innitiative (Haushaltslinie B3-1002) statt. Die Frist für die Einreichung von Anträgen endet am 30. Juli 1999.
Europäische Die Kommission hat eine Berichtigung zur Ausschreibung von dem europäischen Interesse dienenden Projekten veröffentlicht, die von Vereinigungen und Verbänden durchgeführt werden (Abl. C 165 v. 11.6.1999). Die neuen Antragsfristen sind der 12. Juli und der 1. Oktober 1999.
Die Europäische Kommission hat die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zur Förderung von europäisch ausgerichteten Informations- und Kommunikationsprojekten für Frauen und Jugendliche veröffentlicht (Abl. C 163 v. 10.6.1999). Die Frist zur Einreichung von Anträgen endet am 16. August 1999.
Die Generaldirektion XXII der Europäischen Kommission hat die Erstellung einer Studie zur Evaluierung von Lehr- und Lernmaterialien im Rahmen von Sokrates Lingua ausgeschrieben. Die Frist zur Einreichung von Angeboten endet am 9. Juli 1999.
Die Vielzahl der Haushaltslinien im sozialpolitischen Bereich der EU wurde auf der Grundlage des durch den Amsterdamer Vertrag geschaffenen rechtlichen Rahmens gebündelt. Im vergangenen Jahr waren eine Reihe von Budgetlinien blockiert worden, die über keine ausreichende rechtliche Grundlage verfügten, nachdem Mitgliedstaaten (so u.a. Deutschland) vor dem Europäischen Gerichtshof geklagt hatten. Einige dieser von der für soziale Angelegenheiten zuständigen Generaldirektion V verwalteten Haushaltslinien wurden neu ausgerichtet.
Die Europäische Kommission hat im Rahmen des Programms MLIS die Aufforderung zur Einreichung von Projekten veröffentlicht, die multilinguale sprachliche Ressourcen in globalen Netzen bereitstellen oder die die Entwicklung mehrsprachiger vernetzter Dienste zum Ziel haben (Abl. C 156 v. 3.6.1999). Die Frist zur Einreichung von Vorschlägen endet am 6. September 1999.
Die Europäische Kommission hat zu Informationszwecken eine Vorschau auf die Ausschreibungen im Rahmen des Aktionsprogramms TACIS 1999 zugunsten Rußlands veröffentlicht. Die Ausschreibungen werden über das Amtsblatt S 100 und die Website http://europa.eu.int/comm/scr/tender/index.htm bekanntgegeben. Anträge werden erst nach offizieller Ausschreibung der einzelnen Dienstleistungsaufträge berücksichtigt.
Die Europäische Kommission hat den Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen der Connect-Initiative veröffentlicht (Haushaltslinie B3-1002), die besonders innovative und Synergieeffekte erzeugende Projekte im Bereich Bildung und Kultur vor allem zugunsten von Kindern und Jugendlichen unterstützt (Abl. C 133 v. 13.5.1999, S. 26-30). Ausdrücklich werden Maßnahmen berücksichtigt, die sich an behinderte und benachteiligte Jugendliche richten. Die Frist zur Einreichung von Vorschlägen endet am 30. Juni 1999.
Überlegungen zu den europäischen Werten und Vertiefung der europäischen Einigung
Vorbereitung einer von der Kommission geplanten Gemeinschaftsaktion
Nachbarschaftsinstrument für die Außengrenzen der erweiterten EU: Entwicklung einer Zone des Wohlstands und der guten Nachbarschaft, mit der die EU enge, friedliche und kooperative Beziehungen unterhält.
Aktueller Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen: Unterstützung der Zivilgesellschaft in Georgien, Antragsfrist ist der 1. Juni 2012.
In der Rubrik "Laufzeiten und Fristen" finden Sie Hinweise auf diesen und weitere neu erschienene Aufrufe zur Einreichung von Projektvorschlägen.
EUROPA FÜR BÜRGERINNEN UND BÜRGER, AKTION 1 - AKTIVE BÜRGER/INNEN FÜR EUROPA (2007-2013)
Einreichfristen 2012:
Maßnahme 1.1 Bürgerbegegnungen im Rahmen von Städtepartnerschaften: 01.06.2012, 01.09.2012;
Maßnahme 1.2 Bildung thematischer Netzwerke zwischen Partnerstädten: 01.09.2012;
Maßnahme 2.1 Bürgerprojekte: 01.06.2012;
Maßnahme 2.2 Flankierende Maßnahmen: 01.06.2012.
Das Online-Antragsformular für die Förderung von Bürgerbegegnungen im Rahmen von Städtepartnerschaften (Aktion 1, Maßnahme 1.1) und für thematische Netzwerkbildung zwischen Partnerstädten (Aktion 1, Maßnahme 1.2) ist bei der EACEA verfügbar.
Die Kontaktstelle Deutschland "Europa für Bürgerinnen und Bürger bei der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V." bietet am 23.03.2012 ein Seminar zum Thema "Europäische Förderung für aktive europäische Bürgerschaft" in Bonn an. Das Seminar richtet sich an Kommunen und Organisationen, die sich im Rahmen ihrer internationalen Kooperationen mit europäischen Themen befassen wollen. Anmeldungen sind bis zum 17.02.2012 möglich (Teilnehmerbeitrag: 40,00 Euro).
PROGRESS, GESCHLECHTERGLEICHSTELLUNG (2007-2013)
Die Europäische Kommission hat die Förderprioritäten sowie die Aktivitätenliste für das Jahr 2012 veröffentlicht. Im Rahmen des Arbeitsprogramm 2012 wurden für den Programmteil "GESCHLECHTERGLEISTELLUNG" insgesamt 12 Aktivitäten vorgesehen, für die insgesamt ca. 12,8 Mio. Euro zur Verfügung stehen sollen.