Das Konzept des lebenslangen Lernens ist ein wesentlicher Bestandteil der Lissabonner Strategie. Lebenslanges Lernen umfasst Lernen aus persönlichen, sozialen und beruflichen Gründen. Es soll unter anderem zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungsfähigkeit in der EU beitragen. Lebenslanges Lernen zu fördern bedeutet, mehr in Menschen und ihr Wissen zu investieren, den Erwerb von Basisqualifikationen (einschließlich digitaler Kompetenz) zu unterstützen und den Weg für innovativere, flexiblere Formen des Lernens zu ebnen. Menschen aller Altersgruppen soll ein gleichberechtigter und ungehinderter Zugang zu hochwertigen Lernangeboten und einer Vielzahl von Lernerfahrungen in ganz Europa ermöglicht werden. Dem Konzept liegt der Gedanke zu Grunde, dass in einer Welt des schnellen sozialen, technischen und wirtschaftlichen Wandels sich die Anforderungen in der Lebens- und Arbeitswelt ändern, und so ein lebenslanges Lernen zwingend notwendig wird, um beschäftigungsfähig zu bleiben bzw. zu werden. Im Jahr 2001 veröffentlichte die Kommission eine Mitteilung, die konkrete Vorschläge dazu macht, wie das lebenslange Lernen für alle zu verwirklichen ist. |